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Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415598] Wed, 05 September 2018 19:48 Zum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo allerseits,
eben einen Artikel über das Urteil über Diesel-Fahrverbote für Frankfurt gelesen, das heute verkündet wurde:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-fahrverbot-frankfu rt-muss-fahrverbote-einfuehren-a-1226642.html

Und was steht da drin?
Zitat:

Frankfurt muss einem Gerichtsurteil zufolge mit einem Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge für bessere Luft sorgen. Der vom Land Hessen eingereichte Luftreinhalteplan müsse ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 ab Februar 2019 enthalten.


Habe eben direkt eine nette Mitteilung an die DUH abgesetzt:
Zitat:

Was soll denn jetzt der Bullshit???? Ich fahre als umweltbewußter Mitbürger ein älteres Fahrzeug (keine unnötigen Emissionen für Neuproduktion), das ich für teures Geld auf LPG habe umrüsten lassen, um den Schadstoffausstoß zu minimieren. Und heute lese ich, dass ich damit wegen einer Klage Ihrer Organisation ab Februar nicht mehr zur Arbeit fahren darf??? Ich werde für mein umweltfreundliches Verhalten bestraft??? So eine gequirlte Scheiße!!!!!

(Ihr wisst - so drücke ich mich normalerweise nicht aus... in diesem Fall war das aber nötig. Die brauchen glaube ich möglichst viel Jauche über den Kopf jetzt.)

Das Thema "Benziner mit EURO 1 und EURO 2" war bisher nur im Zusammenhang mit "Blauer Plakette" diskutiert worden, die ja bekanntlich vorerst nicht kommt. Soweit mir bekannt gelten die Fahrverboten in Hamburg und Stuttgart NUR für Diesel und NICHT für Benziner - oder bin ich da falsch informiert?

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

For Alltag... J637 mit LPG, 12/94 - aktuell 30x.xxx km
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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415601 antworten auf 415598 ] Wed, 05 September 2018 20:19 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Patchworker Alex ist gerade offline Patchworker Alex
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Es geht munter weiter mit der Bevormundung unsere ach so tollen Regierung.

LG
Alex, der darauf warte wann es vorgeschrieben wird wann man Kac... gehen darf


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Seine letzte fahrt am 10.04.2017

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415607 antworten auf 415598 ] Wed, 05 September 2018 20:30 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Uli,

jetzt mal rein technisch und ist etwas vom Thema ab, aber ich verstehe nicht ganz: Wieso reduziert LPG die Emissionen. Weiß zwar das einige Erdgasfahrzeuge von Audi da ganz gut abschneiden, aber dass dies allgemein so einfach zu bewerkstelligen ist, hätte ich nicht erwartet.

LG Bernhard


1.9 dCi 10/2003
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415608 antworten auf 415601 ] Wed, 05 September 2018 20:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Alex,

Patchworker Alex schrieb am Wed, 05 September 2018 20:19

Es geht munter weiter mit der Bevormundung unsere ach so tollen Regierung.

LG
Alex, der darauf warte wann es vorgeschrieben wird wann man Kac... gehen darf


hast Du verstanden, was da passiert???

Die Regierung bevormundet nicht, erlässt keine Gesetze, tut gar nichts.

Die EU hat die Grenzen für die Schadstoffemissionen (also das, was in der Luft messbar ist) definiert und ein (angeblich maßgeblich von Toyota finanzierter) Verein klagt die Einhaltung dieser EU-Vorgaben gegenüber den Kommunen ein. Würde dieser Verien nicht klagen, würde gelten: WO kein Kläger, da kein Richter.

Ich finde die Regierung auch nicht toll - aber damit hat sie nichts zu tun!

Schöne Grüße
Uli


P.S.
Was schlägst Du denn vor, was sie tun sollte? Aus der EU austreten, damit die Grenzwerte nicht mehr gelten?
Mein Job wäre dann vermutlich weg... dann bräuchte ich nicht mehr nach Frankfurt zu fahren.


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415609 antworten auf 415607 ] Wed, 05 September 2018 20:41 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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bernhard1.9gjk schrieb am Wed, 05 September 2018 20:30

Uli,

jetzt mal rein technisch und ist etwas vom Thema ab, aber ich verstehe nicht ganz: Wieso reduziert LPG die Emissionen. Weiß zwar das einige Erdgasfahrzeuge von Audi da ganz gut abschneiden, aber dass dies allgemein so einfach zu bewerkstelligen ist, hätte ich nicht erwartet.

LG Bernhard


Hallo Bernhard,
da findest Du ausführliche Infos unter https://de.wikipedia.org/wiki/Autogas

Unter anderem steht da:
Zitat:

LPG-Abgase lassen sich bei niedrigen Temperaturen in Fahrzeugkatalysatoren besser umsetzen. Erd- und flüssiggasbetriebene Verbrennungsmotoren in Gabelstaplern dürfen in geschlossenen Räumen betrieben werden. Benzin- und Dieselstapler emittieren Ruß, unverbrannte Kohlenwasserstoffe und vor allem Stickoxide.


Entsprechend ist der Stickoxid-Ausstoß bei LPG-Betrieb weit geringer als bei (normalem) Benzinbetrieb - und nochmals viel niedriger als bei den meisten EURO5-Dieseln und modernen Benzin-Direkteinspritzern. Merke: NOx-Schleudern dürfen weiter rein, saubere (ältere) LPG-Fahrzeuge müssen draußen bleiben.

Wenn sowas von der Regierung gekommen WÄRE, hätte ich eine Absatz-Fördermaßnahme für die Autoindustrie vermutet. Aber dass sich unsere Gerichte für so einen Bullshit hergeben, kann ich nicht verstehen!

Schöne Grüße
Uli


P.S.
Eben nachgeschaut: In Hamburg und Stuttgart sind Benziner NICHT von den Fahrverboten betroffen!


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415615 antworten auf 415598 ] Wed, 05 September 2018 20:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Patchworker Alex ist gerade offline Patchworker Alex
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egal, Regierung ist eh alles schuld


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415634 antworten auf 415615 ] Wed, 05 September 2018 22:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
friederfizz ist gerade offline friederfizz
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... und die Erde eine Scheibe...!?!??

Grüße, Frieder


Espace Limited J637 EZ 9/95, 2,2L, 107 PS, seit 08/2008 mit 129000 meiner, mit 310.000km ein "neuer" Motor, abnehmb. AHK, Tempomat, blau-metallic, Klima, seit 10/10 mit KME auf Gas, z.Zt. 390.000 km (vor der letzten Aktualisierung hier), seit 07/2018 als Geburtstagsgeschenk mit Sitzheizung ausgestattet - und seit Frühjahr 2018 nicht mehr Alltagsauto, sondern geschont und entlastet durch nen Golf V BJ 2006 - natürlich auch mit LPG ;o)
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415636 antworten auf 415598 ] Wed, 05 September 2018 22:34 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Lautenquäler ist gerade offline Lautenquäler
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Moin
Dann muss ich mit dem Oldtimer rein und die Luft noch mehr verpesten Smile
Aber vielleicht wird es auch wie in Frankreich umgesetzt, LPG und CNG sind da wohl ausgenommen, wobei ich das aber noch nicht rausgefunden habe wie es genau mit dem LPG ist, dank der Programmierung der Plakettenbestellseite.
Gruß
Hartmut


Halbzeit!

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415639 antworten auf 415598 ] Wed, 05 September 2018 22:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
palladiumSFF ist gerade offline palladiumSFF
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Hallo,

was erwartet ihr denn?

Solche Mitteilungen an die DUH bringen gar nichts, die interessieren sich nicht im Geringsten dafür was andere Leute dadurch für Probleme bekommen. Über so was lachen die intern nur mal laut, sofern das überhaupt einer ließt und es nicht automatisch im Spam-Ordner landet. Wenn man es übertreibt riskiert man eher noch eine Anzeige wegen Beleidigung. Lieber erst mal abwarten, was am Ende tatsächlich verboten wird.

Das Problem haben ja die Autofirmen und die Politiker verursacht. Zumindest die Politiker können den Schaden jetzt wenigstens minimieren, wenn sie es so schlau anstellen wie in Hamburg. Da gilt das Fahrverbot bisher an genau zwei Straßenabschnitten in der ganze Stadt. Rein zufällig stehen genau da die entsprechenden Messstationen.

Und dann muss da auch erst mal entsprechend Personal vorhanden sein um die betreffenden Autos raus zu winken und das Bußgeld zu kassieren. Und da ja schon nicht ausreichend Personal vorhanden ist um im öffentlichen Raum für Sicherheit zu sorgen (wir müssen ja sparen...), wo soll man es dann erst für solchen im Vergleich belanglosen Spielkram hernehmen? Oh, Moment, ich vergaß, beim Abkassieren geht das plötzlich wie von Zauberhand...
Trotzdem, wenn die die gesamte Zone mit Fahrverbot belegen wollen (ich glaube da noch lange nicht dran) ist das faktisch nicht durchsetzbar. Da dürften sich die meisten einfach nicht drum scheren und trotzdem rein fahren, fertig.

Noch intelligenter wäre es wenn man sich an unseren Nachbarn orientiert. Habt ihr schon mal von Fahrverboten in Genua, Marseille, Rom, Warschau, etc gehört? Nein? Komisch, für die sollten diese Luftreinhalterichtlinen doch auch gelten. Vielleicht haben die aber auch einfach ihre Messstationen nicht direkt an die am stärksten befahrenen Straßen gestellt sondern etwas schlauer platziert. Das wäre zum Beispiel auch ganz einfach umzusetzen.

Gruß Lukas

[Aktualisiert am: Wed, 05 September 2018 23:09]


J637 2,2L , Schaltgetriebe , Klimaanlage
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415642 antworten auf 415639 ] Wed, 05 September 2018 23:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Lukas,
die Position der Messstationen ist ein Thema, was infolge des Urteils jetzt wieder heiß diskutiert wird. Ein zweites Thema sind Mainschifffahrt und Flughafen. Das Dritte, was Du ja auch ansprichst, ist die Frage, inwieweit solche kaum überprüfbaren Vorgaben letztlich zu systematischen Gesetzesverstößen führen. Und das vierte ist zu guter Letzt die Diskussion um die DUH, die ja nun gemäß ihrem Namen nur in DE klagt und so Fahrverbote erzwingt.

Die Kombination dieser vier Punkte zusammen mit dem offenbar unsinnigen Grenzwert, den die EU von der WHO übernommen hat und der selbst unter Fachleuten nur für Kopfschütteln und Unverständnis sorgt führen dann zu so unsinnigen Entscheidungen wie die, die sich gerade anbahnt.

Klar - im Worst Case muss ich meinen 88er J11 im Winter fertigmachen, H-Kennzeichen drauf und dann darf ich teuer auf Benzin weiter zur Arbeit fahren - 30.000 km im Jahr mit automobilem Kulturgut. Wäre schade für Auto und Portemonnaie.

Vielleicht wäre es die bessere Idee, sich einen dreckigen, alle Grenzwerte ignorierenden EURO5-Diesel zu besorgen und damit noch ein halbes Jahr lang (bis die auch verboten sind) immer schön an der Messstelle entlang fahren und dort immer nochmal extra Zwischengas zu geben - soll sich doch lohnen!
Billig im Spritverbrauch und richtig schön kontraproduktiv für den NOx-Ausstoß.

Schöne Grüße
Uli


P.S.
@Hartmut: Deine Aussage zu Paris finde ich spannend - vielleicht lässt sich sowas ja auch in Frankfurt erreichen!

[Aktualisiert am: Wed, 05 September 2018 23:30]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415653 antworten auf 415609 ] Thu, 06 September 2018 07:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Hallo Uli,

ich verstehe, und denke mal die Reduktion gilt für beide Saugrohreinspritzung und Direkteinspritzung. Kann deinen Ärger verstehen und DUH und die Gesetzesänderung sind da wohl nicht so feinfühlig, sonst hätte sie solche Fahrzeuge wie deins von der Regelung ausgenommen.

Natürlich freut sich die Industrie über die neuen Absatzmöglichkeiten und Renault betreibt dieses Spiel par excellence, indem sie dem Kunden, solange es geht, den alten Standard andrehen.

LG Bernhard


1.9 dCi 10/2003
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415654 antworten auf 415639 ] Thu, 06 September 2018 07:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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palladiumSFF schrieb am Wed, 05 September 2018 22:55


…. Da dürften sich die meisten einfach nicht drum scheren und trotzdem rein fahren, fertig.

Gruß Lukas


Ja leider sind wir soweit gekommen.

LG Bernhard


1.9 dCi 10/2003
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415683 antworten auf 415598 ] Thu, 06 September 2018 13:17 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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@Uli
rechtskräftig isses noch nicht. Aber kommen wird was. Sicher zur Arbeit kommste nur mit Benziner ab Euro-3. H-J11 wird nicht 30.000km durchhalten auf Dauer. Der Schuss ins Herz: J637/96 verkaufen/ausschlachten und durch Espace JE oder ArmeLeuteWagen Minivan(Euro-3/D4) Embarassed ersetzen.
Gruss Gerhard
PS: Park&Ride Plätze soll die Stadt dann angeblich zur Verfügung stellen. Vllt wäre da nochwas denkbar... E-Rad im J637 / JE mitführen?


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415686 antworten auf 415683 ] Thu, 06 September 2018 14:42 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Lautenquäler ist gerade offline Lautenquäler
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Hallo Gerhard
So ein J11 ist bei guter Pflege genauso zuverlässig wie jeder andere Wagen, bleibt nur die Frage ob man dem das noch antun sollte, so als Oldtimer, meinen eigenen Oldie fahr ich kaum mehr als 3-4000 im Jahr, schon allein wegen der 8-10 Liter Spritverbrauch.
Solange also Teile verfügbar sind...als drauf Smile
Gruß
Hartmut


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415689 antworten auf 415598 ] Thu, 06 September 2018 15:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Hallo,
im Ergebnis ist es ja nicht anders als bei den Euro 0, 1, 2, 3 Dieseln (wobei man bei letzteren durch nachrüsten eines offenen Partikelfilter noch eine grüne Plakette bekommen konnte). Die Partikel, die die alten Kisten ausstoßen sieht man ja fast anfliegen kommen und damit sind sie nicht lungengängig und der Feinstaub ist in den großen Brocken gebunden und trotzdem dürfen die alten Diesel schon lange nicht mehr in Ballungsräume.
Jetzt haben die "Umwelthelfer" die moderneren Diesel unter 6d-temp aus den Städten geklagt. Als nächstes werden die hochverdichtenden Benziner (1.2 Doppelturbo mit x-tausend bar Einspritzdruck und deutlich über 100 PS) ohne Partikelfilter dran sein - also die Dinger, für die viele Leute ihre "Alt"-Diesel bis Euro4 in Zahlung gegeben haben. Da wird man ihnen bestimmt wieder Euro 6d-temp Diesel verkaufen.
Das dreht sich doch jetzt seit den 80iger Jahren im Kreis. Da hatte ich einen W123 200D mit 55PS (?), der war erst schadstoffarm und steuerbegünstigt. Später wurde der Wagen dann schadstoffreich ein eingestuft und sollte irgend etwas um 1000DM an KFZ-Steuer kosten. Mein 190D 2.5 aus den 90igern ereilte das gleiche Schicksal.
Also fahre ich meinen Wintergarten erst einmal weiter, so lange er läuft - aber Hartmut, sind 8-10L nicht normal? Mein Espace hat noch nie weniger verbraucht Wink
Hier in Düsseldorf fallen mir in der Innenstadt seit einigen Jahren olle Alltagsschlurren mit H-Kennzeichen auf, so kann man das ganze Theater auch umgehen. Oder einfach einen Saug-Dacia Modell kaufen - hat ein Kollege von mir vor ein paar Tagen gemacht. Einen neuen Lodgy Stepway als 7-Sitzer mit vielen schönen Extras (Navi, Tempomat, Sitzheizung, Zentralverriegelung, getönten Scheiben hinten, abnehmbare AHK, Ganzjahresreifen auf Alus, Klima, eSpiegel) für 15k¤. Die Dinger sind äußerst wertstabil und ich habe noch nie jemanden wirklich über die Modelle meckern hören. Ein anderer Kollege fährt drei Stück mit LPG und weit über 100k KM - als Jäger auch im Forst. Wenn die Teile mit Automatikgetriebe geben würde wären sie auch bei mir im engeren Kreis - so wird es eher die neue Berlingo/Rifter/Combo-Fraktion wenn der Espace nicht mehr will.


Grüße
Oliver

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415690 antworten auf 415689 ] Thu, 06 September 2018 15:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Lautenquäler ist gerade offline Lautenquäler
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Hallo Oliver
8-10 liter sind für meinen CX völlig normal, nur hat der eben keine Gasanlage, BX und Espace haben das und so sind sie trotz hohem Verbrauch sehr günstig im Unterhalt.
Beide dürften sie in Frankfurt dann nicht mehr fahren.
Gruß
Hartmut


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415695 antworten auf 415598 ] Thu, 06 September 2018 17:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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@Hartmut
Das mit der J11-Zuverlässsigkeit möchte ich nicht in abrede stellen.
Wenn aber nur 1 Teil nicht wiederbeschafft werden kann, ist es (vorerst) aus die Maus ende Gelände.
Uli hat mir erzählt, dass er schon seit Jahren kein Lenkgetriebe einzeln bekommt. Ganzes Auto nur wegen Lenkgetriebe kommt nicht infrage.

Nebenbei: War im Urlaub nur vive la france - oder gabs auch Franzosenteilesuche? Wink
Gruss Gerhard


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415699 antworten auf 415695 ] Thu, 06 September 2018 17:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Lautenquäler ist gerade offline Lautenquäler
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Wetterorga
Hallo Gerhard
Nein meinen Urlaub verbringe ich nicht auf Schrottplätzen und Lenkgetriebe werden Überbewertet.
gruß
Hartmut


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415703 antworten auf 415699 ] Thu, 06 September 2018 17:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Guten Abend wünscht hh-wien!
Halb "off topic" : Auf uns Autofahrer wird noch viel mehr zukommen!:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/mikroplastik-bereits-in -allen-bereichen-der-umwelt-100.html

Ohne Kommentar.
Mit freundlichen Grüßen hh-wien
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415729 antworten auf 415695 ] Thu, 06 September 2018 22:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Gerhard S. schrieb am Thu, 06 September 2018 17:05

@Hartmut
Das mit der J11-Zuverlässsigkeit möchte ich nicht in abrede stellen.
Wenn aber nur 1 Teil nicht wiederbeschafft werden kann, ist es (vorerst) aus die Maus ende Gelände.
Uli hat mir erzählt, dass er schon seit Jahren kein Lenkgetriebe einzeln bekommt. Ganzes Auto nur wegen Lenkgetriebe kommt nicht infrage.


Hallo Gerhard,
das war in der Tat mal so. Inzwischen gibt es wieder welche (wiederaufbereitet). Es ist halt zwischendurch genug verschrottet worden...

Dacia 7-Sitzer als "Auto zum Leben" kommt nicht in Frage - die Halterungen für die 3. Bank stehen nach umklappen bzw. Ausbau der Bank wie Treppengeländer im Kofferraum. Zudem stehen die Dinger ja auf der gleichen Basis wie der Kangoo 1 und schaffen auch nach Umklappen/weitestmöglichem Entfernen der Rücksitze nicht mehr als eine Ladelänge um 1,60-1,70m - das ist mir zu wenig. 1,90m muss schon sein, 2m darfs gerne sein. Und Drehsitze.

Nein, die Alternative zum Espace im Alltag kann nur ein zusätzliches Auto zum Espace sein. Reisen mit dem Espace, zur Arbeit mit dem zusätzlichen Auto.
Und wenn ich dann neben Oldie (J11 mit H-Kennzeichen auf Benzin) und Alltags-Espace (J63 mit LPG) allein für mich noch ein drittes Auto anmelde, dann mit Sicherheit keinen Neuwagen, der mich 120 EUR Finanzierung + Vollkasko + Wartung beim Händler kostet - meine kleine Gelddruckmaschine im Keller ist leider kaputt.

J63 und drittes Auto könnte ich natürlich durch einen gebrauchten großen Van zusammenfassen. Beim JE sind mir allerdings die Getriebe zu anfällig (außer bei den Dieseln, aber die dürfen ja wieder nicht nach Frankfurt). Bliebe noch der JK - als Langversion, um nicht hinter das Ladevolumen des J11 zurückzufallen, und 2l-Benziner. Fühlt sich so an, als ob ich das nicht will. Bin am Wochenende bei Manfred im JK mitgefahren, da fehlt zum Wohnzimmercharakter jedweder Teppich-/Wärmeeffekt. Sehr kühl und modern alles, auch nach 15 Jahren. Nicht mein Stil.
Hartmut würde es umschreiben mit "ich will Plüsch".

Alternative zum Alltagsespace wäre ein Trafic (o.ä.) aus der Nach-Rost-Generation. Auch kein Wohnzimmer, aber immerhin ein echter Raumgewinn gegenüber dem Espace. So ca. 10 Jahre alt mit Benzinmotor - leider gibt es den Trafic schon ewig nur noch mit Diesel, ähnlich die meisten anderen Autos dieses Kalibers. Und die wenigen Benziner unter den Transportern sind gebraucht schon länger unbezahlbar - wobei die meisten T4 Benziner auch EURO 1 oder 2 haben müssten und damit von der neuen Aussperrung ebenfalls betroffen wären und mir nichts nutzen würden. Dazu stellt sich die Frage, ob eine Umrüstung auf LPG aufgrund der neuen Regelungen in Sachen Abgasgutachten überhaupt noch möglich wäre.


Alles Probleme, über die ich mir IRGENDWANN einen Kopf machen wollte, falls wirklich diese angedrohte Blaue Plakette kommen sollte (was unsere Regierung ja bisher erfolgreich zu unseren Gunsten blockiert). Und jetzt wird ausgerechnet MEIN ARBEITSPLATZ mitten in der ersten Benziner-Fahrverbotszone der Republik liegen!

Vielleicht sollte ich mir einen anderen Job suchen... Standortnachteil Frankfurt.

Schöne Grüße
Uli

[Aktualisiert am: Thu, 06 September 2018 23:05]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415753 antworten auf 415598 ] Fri, 07 September 2018 11:34 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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Ort: 74***
Alter Hase
hey leute, cool bleiben!
1. ist das urteil noch nicht rechtskräftig.
2. wartet erstmal wie dieses urteil - wenn´s dann mal rechtskräftig sein sollte - umgesetzt wird.
3. bisher war nirgends davon die rede daß euro1- und euro2-benziner auch ausgesperrt werden sollen. also erstmal abwarten ob die wirklich auch betroffen sein werden. falls die doch drunter fallen sollten gibt´s vielleicht auch ausnahmeregelungen für lpgler!
4. das alles ist aber noch lange keine rechtfertigung dafür gegenüber der DUH ausfällig zu werden. denn diese organisation ist die einzige die versucht die politik dazu zu bringen etwas gegen die hohen feinstaubwerte/nox-emissionen zu tun. oder glaubt nur einer von euch dran daß sich an den hohen emissionswerten etwas ändern würde wenn die DUH nicht klagen würde? selbst wir in BaWü mit einer grünen regierung (MP und OB S) schaffen das nicht! womit wir beim nächsten punkt wären: wer von euch würde denn freiwillig am stuttgarten neckartor oder anderen neuralgischen punkten wohnen wollen? ICH nicht! und die scheint´s offenbar auch in frankfurt zu geben! gestern in einem beitrag gehört dass frankfurt mit 43% den höchsten dieselanteil in D hat! in stuttgart kommt das dieselfahrverbot nur für euro4 übrigens zum 01.01.2019 für auswärtige und am 01.04. 2019 für die einheimischen dieselfahrer (3monatige schonfrist!). für euro5-diesel wahrscheinlich 2020.
und es ist auch nicht wirklich ein argument daß andere länder die ganze diskussion anscheinend nicht betreffen soll wg. nox und feinstaub nur weil die sich verhalten wie die 3 affen! und da helfen auch so tricks wie meßstationen auf hochhäuser hangen nicht! das ist volksverarsche! selbst bei uns messen die nach aussagen von experten in zu größer höhe (2,5-3,0m). angebracht wären nämlich 1,0-1,2m. das ist die einatmungshöhe von kindern!!! habt ihr denn keine kinder? denn betroffen sind letztendlich die bürger die an diesen neuralgischen punkten leben (müssen).
5. vielleicht hat die ganze klagerei aber auch nur die intention die politik dazu zu bringen endlich die hardwarenachrüstungen gegenüber und auf kosten der auto-bescheisser-industrie durchzusetzen. solange aber der CSU-betonkopf gebetsmühlenartig „niet“ sagt wird das aber wahrscheinlich leider nix! mit der diesel-hardwarenachrüstung scheinen ja die fahrverbote gar nicht notwendig zu sein um die grenzwerte einzuhalten! was ist denn eigentlich aus der „musterfeststellungsklage“ geworden?
6. mal ehrlich: lpg-umrüstungen finden zu einem sehr hohen prozentsatz nicht aus umweltschutzgründen statt sondern weil fahren mit lpg noch so schön billig ist!! ich würde sogar behaupten zu 100%. denn wer würde denn lpg fahren bzw. umrüsten wenn der preis für 1 liter lpg auf benzinniveau wäre? selbst nach uli´s darstellung amortisiert sich ne lpg-umrüstung nach nur 1 jahr!
7. schifffahrt und luftfahrt sind oft ein (schein-?)argument der autofahrer und die tragen natürlich auch zur umweltverschmutzung bei. zudem ärgert die autofahrer hier die steuerlich bevorteilung. aber halt nicht an den neuralgischen punkten mit der grenzwertüberschreitungen in den betroffenen städten! oder hat schon mal jemand ein flugzeug am stuttgarter neckartor gesehen? und in einer nebenstraße 3 straßen weiter die wenig befahren ist, sind die messwerte nur noch halb so hoch oder noch niedriger!
8. frage an unseren freund aus ösiland hh-wien: was hat mikroplastik mit fahrverboten oder überhaupt mit autofahren zu tun? und da mikroplastik eh schon fast überall nachweisbar ist kommt das nicht auf uns zu sondern wir sind schon mitten drin in diesem problem!

mittel- bis langfristig gesehen werden die drecksschleudern ALLE verboten werden und da zählen nun mal auch die euro1- und euro2-benziner dazu. die technik ist fast 30!!! Jahre alt. ebenso alle diesel vor euro6 wenn sie nicht mit adblue oder ähnlichem nachgerüstet wurden.
vg becks

p.s. endlich mal wieder politik bei den espace-freunden!
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415757 antworten auf 415753 ] Fri, 07 September 2018 12:01 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
An "becks2006":
Wenn Sie den verlinkten Artikel lesen werden sie feststellen, dass das Fraunhofer-Institut den Autoverkehr für 90% der Microplastik Belastung verantwortlich macht.
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich irgendwelche Grüne oder sonstige Weltverbesserer finden die deshalb ein Verbot des Autofahrens verlangen.
Dieses Microplastik wird durch die Kanalisation ins Meer gespült und von Fischen aufgenommen.
Sobald dann ein oder zwei Studien zum Schluss kommen, dass das durch Fischessen Krebs verursacht wird die Politik über irgendwelche Verbote nachdenken...
Das ist der Zusammenhang mit Fahrverboten.
Ich habe ja auch "halb off topic" angemerkt.

Mit freundlichen Grüßen hh-wien
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415761 antworten auf 415598 ] Fri, 07 September 2018 13:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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Ort: 74***
Alter Hase
@hh-wien:
"asche auf mein haupt!" hab ich wirklich nicht gelesen!
aber ich lese da zum thema reifenabrieb: "Rund ein Drittel der Mikroplastik-Emissionen entfallen laut Studie darauf". daß ein drittel gleich 90% sind wäre mir neu! oder war ich da in der schule krank?
interessant aber nicht wirklich verwunderlich! ich sag doch: wir sind mitten drin beim problem mikroplastik! der reifenabrieb wird meines wissens aber schon der feinstaubemission/-problematik zugerechnet.
vg becks

Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415766 antworten auf 415761 ] Fri, 07 September 2018 15:49 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Der Reifenabrieb wird an manchen Orten dem Feinstaub zugerechnet, aber die Grenzen wurden in Stuttgart durch die Stickoxide überschritten. Feinstaub war ein geringeres Problem. Ich denke anderswo ist es ähnlich.


Wenn der Reifenabrieb dann aber in die Nahrungskette geht, dann lässt sich das nicht mit einem Feinstaubgrenzwert ändern, sondern nur mit einer Verringerung des Eintrags beim Betrieb dieser Fahrzeuge. Ich denke da an Leistungs- und Drehmomentbegrenzung im PKW Bereich und weitere Verlagerung des LKW Transportverkehrs auf die Schiene. Im PKW Bereich sollten z.B. 120PS und 400Nm genug sein, um zügig Beschleunigen zu können und um von A nach B zu kommen.

LG Bernhard


1.9 dCi 10/2003
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415791 antworten auf 415766 ] Sat, 08 September 2018 00:06 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
das Thema Feinstaub hat einen Bart. Wegen der Feinstaubproblematik wurden die bunten Plaketten für die Umweltzonen eingeführt. Nachdem dann alle neuen Diesel Rußfilter hatten, brauchte man eine neue Sau, die man durch's Dorf treiben kann. Die hat man mit NOx gefunden.

Ja, an den neuralgischen Stellen Frankfurts wird 1 m neben der Fahrbahn ein Wert von 47 mg/m³ Luft erreicht, das ist fast 20% über dem Grenzwert von 40 mg/m³. Nur halten sich hoffentlich auch die Kinder nicht den ganzen Tag auf den Gehsteigen der Hauptverkehrsstraße auf.
Die Grenzwerte der berufsgenossenschaften für die NOx-Belastung am Arbeitplatz liegen (nagelt mich bitte nicht fest, Angabe aus dem Gedächtnis) bei 200 mg/m³. Das gilt an Arbeitsplätzen als gesundheitlich unbedenklich, wo Menschen sich 8h täglich, 250 Tage im Jahr bis zu 40 Jahre lang aufhalten.
Da zeigt sich, wie fürchterlich die Belastung mit 47 mg/m³ entlang der Straße(n) ist!

Soviel zur dringenden Notwendigkeit, zigtausende von Menschen in Ihrer Mobilität zu beschränken - der Umwelt und der Gesundheit zuliebe. Nein, hier geht es nur um "Recht haben". Prozesse führen. Das ist eine Art Kreuzzug mit den EU-Grenzwerten in der rechten und der Brago in der linken Hand. Wer nicht weiß, was die Brago ist: Duckduckgo ist Dein Freund!

Wenn all das aber nun aufgrund der faktischen Gesetzeslage schon nicht (mehr) zu verhindern ist, dann sollte sich die "Verurteilung" doch bitte auf die Verursacher beschränken - und zwar zuvorderst auf die, die VIEL NOx entlang der City-Straßen ausblasen: Taxen, Kurierfahrzeuge, Busse, Müllabfuhr uvm.

Die Pendler und auch die meisten anderen "Privaten" fahren doch lächerlich wenig Kilometer in der Stadt. In meinem Fall sind es morgens und abends je 5 von der Autobahn ins Büro und zurück.
Die 43%-Dieselquote in Frankfurt (übrigens zu fast 50% bereits EURO6-Diesel) entsteht durch die vielen Firmenwagen und sagt überhaupt nichts darüber aus, WO diese Autos fahren.
Dagegen gilt Frankfurt als "Pendlerhauptstadt" Deutschlands, jeden Tag pendeln 400.000 (!) Menschen aus dem Umland in die Stadt. Ein kleiner Teil mit dem Rad, mehr per ÖPNV und die meisten mit dem Auto.
Und das sind -abgesehen von den dicken Firmenwagen a la Jaguar, Porsche, Maserati oder den AuBMWenz SUVs, natürlich ALLE mit EURO6-Diesel- dann doch überwiegend Brot- und Butter-Autos, oft älteren Baujahres.
Und wie in Stuttgart rechne ich damit, dass genau die als erste dran glauben müssen - dass für Gewerbe und Anwohner Übergangsfristen gelten werden und NUR PENDLER mit älteren Autos vorneweg betroffen sind. Die, die es am Härtesten trifft, weil der ÖPNV oft (wie bei mir) einfach keine Alternative (zu langsam, zu selten, zu teuer) ist.

Naja... ich platziere das Thema LPG jetzt mal bei jedem, dessen ich habhaft werden kann... mal schauen, vielleicht hilft's ja.

Schöne Grüße
Uli



P.S.
Norbert, Du meinst es sei nirgends von EURO1- oder EURO2-Benzinern die Rede. Hast Du mal in den allerersten Link reingelesen, mit dem ich den Thread eröffnet habe??? Du musst nicht alles lesen, der erste Absatz reicht.
Alternativ hier der entsprechende Bericht des ADAC: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbo te/fahrverbote/dieselfahrverbot-faq/

P.P.S.
Gerade den Beleg für Hartmuts Aussage "Ausnahme für LPG-Fahrzeuge in Frankreich" gefunden: https://www.certificat-air.gouv.fr/docs/tableaux_classement. pdf
Bei den Franzosen werden gasbetriebe Fahrzeuge mit EURO 6 gleichgestellt!

P.P.P.S.
In meinen Mails gerade die Antwort der DUH vorgefunden. Sehr sachlich, Respekt. Und mit der Aussage, LPG-Fahrzeuge wären NICHT betroffen. Habe um weitere Infos gebeten und bin gespannt... könnte dann auch für andere interessant werden, die ihre alten Benziner weiterfahren wollen - denn wenn ich recht informiert bin, braucht man für die LPG-Eintragung bei EURO 1 kein Abgasgutachten und für EURO 2 werden weiterhin welche ausgestellt - oder irre ich da, Alex?

[Aktualisiert am: Sat, 08 September 2018 00:13]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415794 antworten auf 415636 ] Sat, 08 September 2018 02:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
ich hätte da mal 'ne Lösung...

Lautenquäler schrieb am Wed, 05 September 2018 22:34


Aber vielleicht wird es auch wie in Frankreich umgesetzt, LPG und CNG sind da wohl ausgenommen, wobei ich das aber noch nicht rausgefunden habe wie es genau mit dem LPG ist, dank der Programmierung der Plakettenbestellseite.


Das Problem ist ja die Angabe der Kraftstoffart (Feld P.3) - da haben die Franzmänner nämlich völlig andere Codes als wir.
Und die Liste der Codes findet sich... voila... hier: https://autocarno.fr/en-savoir-plus/le-certificat-d-immatric ulation-ex-carte-grise/les-types-d-energies-de-la-carte-gris e-p-3/
Bivalent Benzin + LPG ist demnach der Code EG.

In der Simulation https://www.certificat-air.gouv.fr/simulation zeigt sich dann noch, dass "Autogas" mit "Erdgas" übersetzt wurde - dank der dort hinterlegten Codes ist aber erkennbar, dass auch LPG in die Rubrik "Erdgas" fällt... und schon hat man die schöne rosa Plakette im Bild, die auch Euro6-Benziner bekommen. Euro6-Diesel sind nicht soooo sauber wie ein LPG-Fahrzeug ohne Kat. :applaus:

Manchmal sind sie mir doch sehr sympathisch, unsere Nachbarn im Westen!

Schöne Grüße
Uli

[Aktualisiert am: Sat, 08 September 2018 02:54]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415795 antworten auf 415598 ] Sat, 08 September 2018 03:56 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
palladiumSFF ist gerade offline palladiumSFF
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Hallo Uli,

Zitat:

In meinen Mails gerade die Antwort der DUH vorgefunden. Sehr sachlich, Respekt. Und mit der Aussage, LPG-Fahrzeuge wären NICHT betroffen. Habe um weitere Infos gebeten und bin gespannt...

bitte hier im Thread updaten wenn du dazu weitere Infos von denen hast. Wundert mich, dass die dir trotz des Zitats oben überhaupt geantwortet haben, hätte ich nicht gedacht.

Normalerweise gilt ja trotz LPG-Nachrüstung die ursprüngliche Schadstoffklasse bei Steuer usw. weil man ja auch auf Benzin fahren kann, es wäre also wenn dann das erste Mal dass eine LPG-Nachrüstung im Kontext Schadstoffausstoß positiv berücksichtigt würde.

Wegen den Abgasgutachten habe ich vor ein paar Tagen in einem LPG-Forum gelesen dass für Fahrzeuge bis Euro 2 weiterhin die alte Methode mit 67R, Abgasgutachten und Eintragung per Einzelabnahme möglich ist. Zum Glück betrifft es mich nicht mehr.

Gruß Lukas

[Aktualisiert am: Sat, 08 September 2018 04:10]


J637 2,2L , Schaltgetriebe , Klimaanlage
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415797 antworten auf 415794 ] Sat, 08 September 2018 07:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Lautenquäler ist gerade offline Lautenquäler
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Classic Uli schrieb am Sat, 08 September 2018 02:53

Moin,
ich hätte da mal 'ne Lösung...

Lautenquäler schrieb am Wed, 05 September 2018 22:34


Aber vielleicht wird es auch wie in Frankreich umgesetzt, LPG und CNG sind da wohl ausgenommen, wobei ich das aber noch nicht rausgefunden habe wie es genau mit dem LPG ist, dank der Programmierung der Plakettenbestellseite.


Das Problem ist ja die Angabe der Kraftstoffart (Feld P.3) - da haben die Franzmänner nämlich völlig andere Codes als wir.
Und die Liste der Codes findet sich... voila... hier: https://autocarno.fr/en-savoir-plus/le-certificat-d-immatric ulation-ex-carte-grise/les-types-d-energies-de-la-carte-gris e-p-3/
Bivalent Benzin + LPG ist demnach der Code EG.

In der Simulation https://www.certificat-air.gouv.fr/simulation zeigt sich dann noch, dass "Autogas" mit "Erdgas" übersetzt wurde - dank der dort hinterlegten Codes ist aber erkennbar, dass auch LPG in die Rubrik "Erdgas" fällt... und schon hat man die schöne rosa Plakette im Bild, die auch Euro6-Benziner bekommen. Euro6-Diesel sind nicht soooo sauber wie ein LPG-Fahrzeug ohne Kat. :applaus:

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Schöne Grüße
Uli



Hallo Uli
genau an den anderen Codes bin ich damals gescheitert bei der Simulation.
da aber zu der zeit noch nicht so viele Städte betroffen waren habe ich es dann erstmal gelassen und gedacht man kann die Plakette ja ggf auch vor Ort kaufen, zumal die Umweltzonen in vielen Städten nicht ganztägig und nur an den Tagen aktiv ist wo die Werte überschritten werden.
Ich habe da aber weiter ein Auge drauf werde die Plaketten für die Gasfahrzeuge irgendwann bestellen.
Gruß
Hartmut


Halbzeit!

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415809 antworten auf 415795 ] Sat, 08 September 2018 10:39 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Lukas,

palladiumSFF schrieb am Sat, 08 September 2018 03:56

Hallo Uli,

Zitat:

In meinen Mails gerade die Antwort der DUH vorgefunden. Sehr sachlich, Respekt. Und mit der Aussage, LPG-Fahrzeuge wären NICHT betroffen. Habe um weitere Infos gebeten und bin gespannt...

bitte hier im Thread updaten wenn du dazu weitere Infos von denen hast. Wundert mich, dass die dir trotz des Zitats oben überhaupt geantwortet haben, hätte ich nicht gedacht.


In der Tat - ich habe mich auch für die sachliche Antwort bedankt und ihnen geschrieben: Falls das mit dem LPG stimmt, dann nehme ich alles zurück behaupte das Gegenteil.


Zitat:

Normalerweise gilt ja trotz LPG-Nachrüstung die ursprüngliche Schadstoffklasse bei Steuer usw. weil man ja auch auf Benzin fahren kann, es wäre also wenn dann das erste Mal dass eine LPG-Nachrüstung im Kontext Schadstoffausstoß positiv berücksichtigt würde.


Eben. Allerdings habe ich dann ja gestern abend noch ein bisschen die französischen Regeln erkundet - und da gilt in der Tat: LPG steht ǘber der Schadstoffeinstufung. Sobald LPG an Bord ist, ist alles andere egal.


Zitat:

Wegen den Abgasgutachten habe ich vor ein paar Tagen in einem LPG-Forum gelesen dass für Fahrzeuge bis Euro 2 weiterhin die alte Methode mit 67R, Abgasgutachten und Eintragung per Einzelabnahme möglich ist. Zum Glück betrifft es mich nicht mehr.


Danke für die Bestätigung. Ich hatte das hier irgendwo als Kommentar von Alex-HX gelesen.

Ja, meinen (aktuell waidwunden) J637 betrifft das auch nicht mehr - da ist ja alles eingetragen. Aber mehr als 4 Jahre / 140.000 km kalkuliere ich da nicht mehr ein. Dann hat er 450.000 km auf der Uhr... und ich habe Zweifel, ob sich dann "weiterinvestieren" noch lohnt. Er hat jetzt über den Sommer angefangen, massiv Lack abzuwerfen...
Und wenn dann Ersatz her muss und die Stromer sind immer noch zu teuer, dann muss ein ein neues LPG-Fahrzeug her... am liebsten ein J637. Muss man halt schauen, als wie "zeitgenössisch" eine vollsequentielle Gasanlage bei einem späten J63 gelten wird - denn 1996 + 10 Jahre ist 2006, da gab es die längst!

Schöne Grüße
Uli


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415811 antworten auf 415809 ] Sat, 08 September 2018 11:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Lautenquäler ist gerade offline Lautenquäler
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Wetterorga
Classic Uli schrieb am Sat, 08 September 2018 10:39


Und wenn dann Ersatz her muss und die Stromer sind immer noch zu teuer, dann muss ein ein neues LPG-Fahrzeug her... am liebsten ein J637. Muss man halt schauen, als wie "zeitgenössisch" eine vollsequentielle Gasanlage bei einem späten J63 gelten wird - denn 1996 + 10 Jahre ist 2006, da gab es die längst!

Schöne Grüße
Uli



Hallo Uli
Das ist doch dann auch egal, bei Veranstaltungen spielt es keine Rolle ob ein Oldtimer ein H-Kennzeichen hat, in Die Stadt darfst du dank G Kat und Gasanlage, Versicherrung sparst du keine weil du zu viel Fährst und wenn du Euro 2 hast wird die Steuer dank H Kennzeichen teurer.
Einen aussergewöhnlichen wert kann man der Versicherung auch ohne h Gutachten nachweisen.
Also alles lassen wie es ist und aufs H sch...
Gruß
Hartmut


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415818 antworten auf 415598 ] Sat, 08 September 2018 14:41 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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@Uli
Schwacher Trost gefällig?
Fahrverbote kommen sehr wahrscheinlich auch in meiner Gegend.
Die ersten Euro 3 + 4 JK-Diesel siehste hier schon zu Schleuderpreisen; ihr Wertverlust scheint unvermeidlich. Köln und Ruhrpott als erstes. Das wird keine sanfte Geburt.
Nur: Hier sollen nicht ganze (Gross-)Städte mit Verboten belegt werden, sondern nur Strassenzüge. Allenfalls ein Viertel oder ein Achtel. Die OberbürgermeisterInnen hier legen wert auf gesamtverkehrsplanerische Lösungen; die nicht die Abgase auf andere Strassen umlagern, sondern den Autoverkehr insgesamt vermindern.

Ich habe irgendwo gelesen, mit dem SCR-Kat lassen sich auch Euro-4-Diesel auf Euro6d-temp nachrüsten; zur Zeit jedoch noch keine amtliche Anerkennung. Wäre die Regierung einverstanden, würde ich theoretisch sogar eine Umrüstung auf meine Kosten (2500 - 3500) inbetracht ziehen(wenn ich so einen Diesel hätte).

Tja, dann bin ich mit derzeit Benziner-Euro-3 knapplich vorbeigeschrammt. Beim Gebrauchtwagenkauf hatte ich mir nie vorgestellt, es würden solche Fahrverbote mal kommen...
Ich vermute, irgendwann wirds auch für meinen Benziner-Euro-3 vorbei sein(Pläne dafür wären noch keine in den Ländern); aber ob der dann noch lebt? grübel
grübel
Gruss Gerhard


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415828 antworten auf 415818 ] Sat, 08 September 2018 20:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Gerhard S. schrieb am Sat, 08 September 2018 14:41



Ich habe irgendwo gelesen, mit dem SCR-Kat lassen sich auch Euro-4-Diesel auf Euro6d-temp nachrüsten; zur Zeit jedoch noch keine amtliche Anerkennung.


Ach ja, dann warte ich doch noch lieber zwei Jahre und nutze dann die Kaufgelegenheit für ein bereits mit SCR-Kat ausgerüstetes Fahrzeug mit Euro6d_temp, die dann auch in der Diskussion stehen, aus dem Innenstädten verbannt zu werden. Das Autofahren wird immer günstiger, wenn man nicht gerade in die Diesel-Ban-Zonen muß und die neueste Abgasnorm dazu benötigt.


:applaus: :motz1: motz Gröhler

LG Bernhard


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415833 antworten auf 415828 ] Sun, 09 September 2018 03:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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bernhard1.9gjk schrieb am Sat, 08 September 2018 20:55

Gerhard S. schrieb am Sat, 08 September 2018 14:41



Ich habe irgendwo gelesen, mit dem SCR-Kat lassen sich auch Euro-4-Diesel auf Euro6d-temp nachrüsten; zur Zeit jedoch noch keine amtliche Anerkennung.


Ach ja, dann warte ich doch noch lieber zwei Jahre und nutze dann die Kaufgelegenheit für ein bereits mit SCR-Kat ausgerüstetes Fahrzeug mit Euro6d_temp, die dann auch in der Diskussion stehen, aus dem Innenstädten verbannt zu werden. Das Autofahren wird immer günstiger, wenn man nicht gerade in die Diesel-Ban-Zonen muß und die neueste Abgasnorm dazu benötigt.


:applaus: :motz1: motz Gröhler

LG Bernhard

Hier die Quelle noch nachgeschoben:
DIE Zeitung der Metropole

6d soll nur noch 10% von 6d-temp NOx in die Umwelt pusten. Das erreichen derzeit noch nichtmal Erdgas-Fahrzeuge. Bei den Erdgasfahrzeugen könne man 6d durch einen Katalysator erreichen - solche Pläne stecken angeblich in den Schubläden der Wissenschaftler. Zumindest technisch noch nicht gelöst; je weniger NOx, desto mehr CO2, sei das Problem bei fossilen Brennstoffen.
Wenn du mich fragst, läuft es auf Wasserstoff- oder (Solar-)Strom-Energie hinaus.

Weil aber schon 6d-temp nahe der zuverlässigen Messwert-Schwelle ist,
- dürften Schiff- und Flugzeug-Verkehr mit eine Rolle bei den Mess-Stationen spielen;
- ist ein Gesundheitsschädigungs-Potential noch nicht belegt; und vor allem nicht alleine auf die PKW(-Diesel) zurückführbar.

6d käme somit einem völligen Verbot aller traditionellen "Auto's" gleich.
Der Deutsche schränkt sich ja schon ungern in seiner Mobilität ein; fast undenkbar: Ein Leben ohne "Auto".

Ich glaube, der nötige Stukturwandel (Trennung von Unternehmensstandorten/Industrie und andererseits den Wohngebieten) wird nicht in den nächsten Jahrzehnten zu bewältigen sein.
@Bernhard: 6d-temp oder Monatsfahrkarte. Wenn du mich fragst. Wirst dir erstmal keine Sorgen machen müssen, schätze ich.

Gruss Gerhard


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415834 antworten auf 415833 ] Sun, 09 September 2018 07:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Gerhard,

wenn es hier um den Glauben geht, dann glaube ich, die alten Vorkammerdiesel waren weniger gefährlich, als das was heute aus Euro6d_temp herauskommt. Die Partikel, welche sich aus dem Abbau des Katalysator bei Alterung ergeben, und dann hinten heraus kommen, werden momentan gar nicht bewertet. Will man auch nicht, denn das ist ja das Produkt was alle Fördern, Politik, DUH, lebensunerfahrene Besserwisser, ob sie das in Innern wollen oder nicht.

LG Bernhard



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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415841 antworten auf 415598 ] Sun, 09 September 2018 11:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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Bernhard,
Zitat:

6d soll nur noch 10% von 6d-temp NOx in die Umwelt pusten.
^^--- das muss ich berichtigen:
Seit 2017 verlangt der europäische EU6-RDE-Standard, dass neue Pkw-Modelle bei einem Mix aus Stadt-, Überland- und Autobahnfahrten höchstens 168 Milligramm Stickoxid pro Kilometer emittieren, ab 2020 maximal 120 Milligramm.

==>Sind also nur 20% weniger NOx. Ab 2021 für alle Benziner- und Diesel-Modelle Vorschrift. Aber nur für Neuzulassungen.
Kann sein, dass z.B. SUV's die 120 mg nicht unterschreiten können werden; oder nur mit Geschwindigkeitsbeschränkung.
Haste z.B. heute einen 6d-temp gekauft, wird der zukünftig nicht mehr nachgeprüft.
Uraltfahrzeuge wie mein Benziner-Euro-3 lässt man auch - das Problem fällt "naturgemäss" von selber weg nach 20 Jahren:
Suzuki Wagon R+ 1.3 GL
CO2 145 g/km
CO 223 mg/km
THC 34 mg/km
NOx 19 mg/km
THC + NOx 53 mg/km

Meiner ist also bereits ein Benziner-Einspritzer; aber ein Saugrohr-Einspritzer. Und Saugrohreinspritzung macht viel weniger Probleme beim NOx - als Direkteinspritzer. Das kommt mir also jetzt zugute; beim Kauf vor 4 Jahren wusste ich nochnichtmal, warum Saugrohreinspritzung für mich mal wichtig werden könnte. Embarassed Damals war nur die grüne Plakette für mich wichtich.

"Die Partikel, welche sich aus dem Abbau des Katalysator bei Alterung ergeben, und dann hinten heraus kommen"
==> Dazu habe ich (noch) nichts finden können. Der ADAC hat 3 6d-temp Modelle 160.000 km getestet. Die Abgaswerte waren am Testende wie am ersten Tag.

Vorkammerdiesel : Ja, davon habe ich gelesen, dass der Russ weniger gefährlich sein soll wie das NOx.
Den Russ brauchteste nur nicht in deine Lunge gelangen lassen - dann hatteste dich schon suboptimal geschützt.
Aber: Russ ist leider nur anders gefährlich. Dazu 2 Beispiele:
- Der JE war mein erster PKW mit Belüftungs-Filter. Im ersten Jahr hatte ich noch 2x den Filter(mit Aktivkohle) gewechselt - danach schon nicht mehr. Zu teuer, zu umständlich.
Obwohl diese Filter pechschwarz waren und die Partikel mehrere Millimeter ins Filter-Papiervlies gingen, war ich unlustig geworden.
Ab dem 2. Jahr nur noch einfache Papier-Filter und die auch nur 1x pro Jahr erneuert. Jetzt waren die Filter so zugesetzt, dass schon die Innenraumbelüftung spürbar schwächer war.
Das Armaturenbrett hatte nach 3 Monaten einen schwarzen Belag, den ich dann zuerst auf dem Wischlappen und später im Eimer-Spülwasser hatte/sah. grübel
- Heute fahre ich arbeitstäglich 500km mit LKW (1/2 Jahr alt). Obwohl der Euro-6-LKW natürlich grosse Atemluftfilter hat - bekomme ich trotzdem Partikel ab. Wieviel, sehe ich an der Auflagefläche meiner Brillenbügel auf/hinterm Ohr.
Hinter meinen Ohren ist es also am morgen vom Waschen trocken&sauber; bei Schichtende ist da ein grau-schwarzer Belag und die Haut hat eine Flüssigkeit abgesondert(allergische Reaktion?). Also zum Feierabend hin juckende und feuchte Ohren grübel :motz1:
Den Beweis habe ich immer am Wochenende zuhause: Nix feucht, nix entzündet. Ich denke garnicht mehr daran.

Ich suchte nun nach Euro 6d Modellen: Diese werden derzeit noch nicht käuflich angeboten. Können die auch nicht, weil die Entwicklung hinterherhinkt. Aber einen funktionierenden Prototypen gibt es: Dieseltechnik von Bosch ... nur 13 mg NOx pro km.
Und das Foto von dem Versuchsfahrzeug sieht ja ungewohnt aus... Embarassed

Grüsse Gerhard

[Aktualisiert am: Sun, 09 September 2018 12:09]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415865 antworten auf 415841 ] Sun, 09 September 2018 20:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Gerhard S. schrieb am Sun, 09 September 2018 11:55



"Die Partikel, welche sich aus dem Abbau des Katalysator bei Alterung ergeben, und dann hinten heraus kommen"
==> Dazu habe ich (noch) nichts finden können. Der ADAC hat 3 6d-temp Modelle 160.000 km getestet. Die Abgaswerte waren am Testende wie am ersten Tag.




ich kann da schon was finden:
http://www.stopp-duebodo.de/archiv/hintergrund/h000304_01.pd f

LG Bernhard


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415881 antworten auf 415598 ] Mon, 10 September 2018 11:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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hallo uli,
ich hab grade leerlauf und da du ja in der hauptsache auf meine argumentation geantwortet hast!

Classic Uli schrieb am Sat, 08 September 2018 00:06

Moin,
das Thema Feinstaub hat einen Bart. Wegen der Feinstaubproblematik wurden die bunten Plaketten für die Umweltzonen eingeführt. Nachdem dann alle neuen Diesel Rußfilter hatten, brauchte man eine neue Sau, die man durch's Dorf treiben kann. Die hat man mit NOx gefunden.


das thema feinstaub hat zwar nen bart aber ist durchaus NICHT gelöst unter anderem mit ganz anderen unvermuteten fragestellungen s. faz v.14.05.2018 über stuttgart http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/stuttgart-erstaunliche -feinstaub-abweichungen-am-neckartor-15589122.html
selbst bei uns im kleinbürgerlichen heilbronn werden die feinstaub- und auch nox-grenzwerte bisweilen des öfteren überschritten. auch in stuttgart hat die einführung der umweltplaketten zu einer abnahme der tage mit feinstaub-grenzwertüberschreitung geführt und damit zu einer geringen entlastung. das thema ist aber durchaus auch dort noch im straßenverkehr sehr präsent!
Zitat:


Ja, an den neuralgischen Stellen Frankfurts wird 1 m neben der Fahrbahn ein Wert von 47 mg/m³ Luft erreicht, das ist fast 20% über dem Grenzwert von 40 mg/m³. Nur halten sich hoffentlich auch die Kinder nicht den ganzen Tag auf den Gehsteigen der Hauptverkehrsstraße auf.
Die Grenzwerte der berufsgenossenschaften für die NOx-Belastung am Arbeitplatz liegen (nagelt mich bitte nicht fest, Angabe aus dem Gedächtnis) bei 200 mg/m³. Das gilt an Arbeitsplätzen als gesundheitlich unbedenklich, wo Menschen sich 8h täglich, 250 Tage im Jahr bis zu 40 Jahre lang aufhalten.
Da zeigt sich, wie fürchterlich die Belastung mit 47 mg/m³ entlang der Straße(n) ist!


und was sagt dies jetzt aus? etwa daß der grenzwert 40mg/qm zu niedrig oder der grenzwert 200mg/qm zu hoch angesetzt ist? ich finde du geht´s ziemlich lax mit dem thema um. wahrscheinlich weil du offensichtlich vom fahrverbot selbst betroffen sein könntest. würdest du genauso reagieren wenn du nen euro4-benziner fahren würdest? meine meinung: grenzwerte zeugen immer davon daß etwas bedenklich ist und dies gilt noch mehr wenn diese überschritten werden. egal ob 1mal oder 30mal oder 100mal im jahr! und solche zustände schreien nach erforderlichem handeln!
Zitat:


Soviel zur dringenden Notwendigkeit, zigtausende von Menschen in Ihrer Mobilität zu beschränken - der Umwelt und der Gesundheit zuliebe. Nein, hier geht es nur um "Recht haben". Prozesse führen. Das ist eine Art Kreuzzug mit den EU-Grenzwerten in der rechten und der Brago in der linken Hand. Wer nicht weiß, was die Brago ist: Duckduckgo ist Dein Freund!


was ist denn das für ne notwendige mobilität: zig prozent davon fahren alleine in ihrer blechkiste in die stadt mit allen folgewirkungen: stau, parkplatzsuche, umweltverschmutzung, anwohnerbelastung und und und...
und steht diese vermeintlich individuelle mobilität über der gesundheit der anwohner der straßen an der diese vermeintliche mobilität ausgelebt wird? ich denke: frankfurt hat wie viele andere (groß-)städte ein problem mit ihrem ÖNVskonzept.
Zitat:


Wenn all das aber nun aufgrund der faktischen Gesetzeslage schon nicht (mehr) zu verhindern ist, dann sollte sich die "Verurteilung" doch bitte auf die Verursacher beschränken - und zwar zuvorderst auf die, die VIEL NOx entlang der City-Straßen ausblasen: Taxen, Kurierfahrzeuge, Busse, Müllabfuhr uvm.
Die Pendler und auch die meisten anderen "Privaten" fahren doch lächerlich wenig Kilometer in der Stadt. In meinem Fall sind es morgens und abends je 5 von der Autobahn ins Büro und zurück.
Die 43%-Dieselquote in Frankfurt (übrigens zu fast 50% bereits EURO6-Diesel) entsteht durch die vielen Firmenwagen und sagt überhaupt nichts darüber aus, WO diese Autos fahren.
Dagegen gilt Frankfurt als "Pendlerhauptstadt" Deutschlands, jeden Tag pendeln 400.000 (!) Menschen aus dem Umland in die Stadt. Ein kleiner Teil mit dem Rad, mehr per ÖPNV und die meisten mit dem Auto.
Und das sind -abgesehen von den dicken Firmenwagen a la Jaguar, Porsche, Maserati oder den AuBMWenz SUVs, natürlich ALLE mit EURO6-Diesel- dann doch überwiegend Brot- und Butter-Autos, oft älteren Baujahres.


die kommunen werden nicht drum rum kommen ihre fuhrparks umzurüsten! gutes beispiel hier die padersprinter deren abgase in bezug auf nox nach umrüstung sauberer sind als die umgebungsluft! https://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/21998411_Padersprin ter-Diesel-Busse-in-Paderborn-werden-sauberer.html die arbeiten quasi in bezug auf nox als luftverbesserer! daran sieht man daß also technisch durchaus vieles möglich ist!!!
und die anderen aufgeführten fahren viel seltener als gedacht. stell dich einfach mal ne stunde an so ne straße und zähl die. du fährst da zwar nur 2mal am tag vorbei aber halt auch noch zigtausende andere hier 400t minus die radler minus die önvler .
Zitat:


Und wie in Stuttgart rechne ich damit, dass genau die als erste dran glauben müssen - dass für Gewerbe und Anwohner Übergangsfristen gelten werden und NUR PENDLER mit älteren Autos vorneweg betroffen sind. Die, die es am Härtesten trifft, weil der ÖPNV oft (wie bei mir) einfach keine Alternative (zu langsam, zu selten, zu teuer) ist.


genau hier liegt der ansatzpunkt: verbesserung des önv
wenn´s nach mir ginge würd ich den önv kostenlos machen und dafür die steuer auf alle kraftstoffe um sagen wir mal 30ct/l erhöhen. dazu noch ne ordentliche citymaut oder sehr hohe parkgebühren damit das persönliche reinfahren in die citys unattraktiv wird! vielleicht reicht das ja zur gegenfinanzierung? das wär eigentlich für jeden zu verkraften denn 30ct höhere kraftstoffpreise hatten wir ja schon mal!
was kostet denn eigentlich sprit im moment? grübel war schon sooo lange nicht mehr benzin tanken!! Smile Smile hab grade nachgesehen: das war anfang mai2018 für 10¤ literpreis 1,40¤
aber wahrscheinlich sind die deutschen da einfach zu doof für: die zahlen lieber 3000-15000¤ im jahr für ihr "heilig´s blechle" um damit im stau zu stehen und um 10 minuten einzusparen auf dem weg zur arbeit oder zum bäcker oder um die kinder in die schule zu chauffieren. und das alles ohne es zu merken!
das gilt nicht für autofahrer die alte autos mit geringem wertverlust kaufen, selbst reparieren und dazu noch ne relativ hohe jahresfahrleistung haben! und noch weniger wenn sie das ganze noch mit lpg kombinieren wie viele hier im forum!
Zitat:


P.S.
Norbert, Du meinst es sei nirgends von EURO1- oder EURO2-Benzinern die Rede. Hast Du mal in den allerersten Link reingelesen, mit dem ich den Thread eröffnet habe??? Du musst nicht alles lesen, der erste Absatz reicht.
Alternativ hier der entsprechende Bericht des ADAC: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbo te/fahrverbote/dieselfahrverbot-faq/


ich hab das durchaus und sogar ALLES gelesen! aber bisher war in ALLEN verfahren nie die rede von euro1- und euro2-benzinern. und wie das in frankfurt umgesetzt wird, wird das nächste jahr ja zeigen. ich glaube aber daß das nicht so aussehen kann daß ALLE pre-euro5-diesel und ALLE pre-euro3-benziner ausgeschlossen werden. denn dann dürfte frankfurt wirklich ein problem haben!!! wieviele der 400t fallen da drunter?
Zitat:


P.P.P.S.
In meinen Mails gerade die Antwort der DUH vorgefunden. Sehr sachlich, Respekt. Und mit der Aussage, LPG-Fahrzeuge wären NICHT betroffen. Habe um weitere Infos gebeten und bin gespannt... könnte dann auch für andere interessant werden, die ihre alten Benziner weiterfahren wollen - denn wenn ich recht informiert bin, braucht man für die LPG-Eintragung bei EURO 1 kein Abgasgutachten und für EURO 2 werden weiterhin welche ausgestellt - oder irre ich da, Alex?



na und damit sollte DEIN problem doch zumindest kurzfristig gelöst sein - oder?

vg becks

Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415922 antworten auf 415881 ] Tue, 11 September 2018 10:10 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Hut ab,

sehr sachlich und nicht schlecht fundierte Antworten! Zu den Grenzwerten mag ich hier nur noch beitragen, würden alle, welche Aufgrund von verkehrsgemachten Herzproblemen und Lungenproblemen dahingeschieden sind, hier noch mitreden können, würde der Thread einen ganz schön dunklen und bitteren Hintergrund bekommen und die Institutionen vielleicht ein bisschen mehr Mut bekommen, nicht nur kleckerweise Fahrverbote in den Städten auszusprechen.

Wollte damit nichts gegen Uli's Oldtimer mit seiner Gasanlage und Saugrohreinspritzung sagen, scheint eine brauchbare Lösung gegen die Probleme zu sein.

LG Bernhard


1.9 dCi 10/2003
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415948 antworten auf 415922 ] Tue, 11 September 2018 22:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin allerseits,
fangen wir mal mit den Grenzwerten an:
Man kann sich bei der Festlegung von Grenzwerten an nachgewiesenen Gesundheitsschäden orientieren, an vermuteten Gesundheitsschäden oder an der Nachweisgrenze.

Zumindest böse Zungen behaupten, die WHO hätte sich bei der Festlegung der 40 mg/m³ an der Nachweisgrenze orientiert. Ich vermute, die Vorgabe beim Arbeitsschutz orientiert sich an "nachgewiesenen" Schäden. Wenn ich solche Werte festzulegen hätte würd eich in der Tat berücksichtigen, wie lange jemand einer Belastung ausgesetzt ist - und da den Grenzwert niedriger ansetzen, wo eine andauernde Exposition zu erwarten ist.

Das gilt uneingeschränkt für den Arbeitsplatz, wo die 200 mg/m³ möglicherweise zu hoch angesetzt sind - das müssen Mediziner festlegen.

Direkt an der Straße (also nicht 10m entfernt in der Wohnung) halte ich eine höhere Belastung als am Arbeitsplatz für vertretbar, da man sich hier in der Regel nicht dauerhaft aufhält.

Ja, da gibt es einen Riesen-Unterschied zwischen Feinstaub und NOx: NOx zersetzt sich schnell, ist (in Bodennähe) spätestens einen Tag nach seiner Entstehung nicht mehr vorhanden.
Feinstaub dagegen kann jahrelang über hunderte und tausende Kilometer verweht und trotzdem erhalten bleiben.
Vor diesem Hintergrund ist die Entstehung von Feinstaub ein wesentlich größeres Problem als die Entstehung von NOx.

Feinstaub entsteht bei Verbrennung unter hohem Druck - der wurde bei Dieseln erstmals mit den Direkteinspritzern Ende der 90er Jahre erreicht - und bei den Benzinern ebenfalls mit den Direkteinspritzern, hier 20 Jahre später. Die Politik braucht immer ein paar Jahre, um auf solche neuen Entwicklungen zu reagieren. Die Umweltzonen kamen ab 2007 und somit rund 10 Jahre nach den Direkteinspritzern...

Die Steigerung der NOx-Werte in den letzten Jahren (wobei der Gesamtausstoß sich in den letzten Jahrzehnten halbiert hat - der 3-Wege-Kat hat da maßgeblichen Anteil!) war in der Tat auf die Bemühungen zur CO2-Reduktion zurückzuführen: Schon in den 80ern hatte der Magermotor von Toyota zwar toll niedrige CO- und CO2-Werte, aber zu hohe NOx-Werte... ein unmittelbares Ergebnis der Verbrennung unter Luftüberschuss, was zu höheren Verbrennungstemperaturen und damit NOx-Bildung führt.

Bei den neuen Downsizing-, Turbo- und Direkteinspritzern "gelang" diese Temperaturerhöhung schon im Normalbetrieb. Solange der Motor nur mit Lambda = 1 betrieben wird, kann der KAT das "heilen". Sobald aber zwecks CO2-Reduktion (und außerhalb der Testzyklen... hier sind wir bei der Schummelsoftware) der Motor mager betrieben wird, kann der KAT das überschüssige NOx nicht mehr reduzieren, so dass es in die Umwelt gelangt.
AdBlue macht nichts anderes, als den Betrieb eines Motors im Magerbereich mit NOx-Überschuss im Abgas im Regelbetrieb zu ermöglichen.

Aber zurück zur Praxis:
Frankfurt hat einen vergleichsweise gut ausgebauten ÖPNV, der auch ca. 20-30 km weit ins Umland reicht. Ich wohnt 50 km entfernt in einem 600-Seelen-Dorf im Taunus. Der letzte Bus kommt abends um 20:10 Uhr im Dorf an. Um die Zeit bin ich oft noch in Frankfurt im Büro. An diesem Zustand ist aber Frankfurt sein ÖPNV unschuldig!

Frankfurt ist eben eine vergleichsweise kleine Stadt (knapp 250 km² - zum Vergleich Köln über 400 km²), die das Herz einer 5,5 Mio.-Metropolregion (zum Vergleich: München ca. 2,9 Mio.) mit einem Einzugsbereich von bis zu 100 km für Tagespendler und mehreren hundert km für Wochenend-Pendler bildet. Da ergibt sich eine hohe Anzahl von Pendlern von selbst. Das Schienennetz in der Region ist längst weit über 100% ausgelastet - da läßt sich also im Moment nichts verbessern. Und die Busse draußen auf dem Land? Haben auch nichts mit Frankfurt zu tun!

Natürlich ist das Pendeln mit dem PKW keine ideale Lösung - aber für sehr viele die beste verfügbare. Natürlich würde es bei fast allen auch ein kleines Auto, idealweise mit Elektroantrieb, tun. Nacht zu Hause, auf dem Land, aufladen und tagsüber pendeln - passt perfekt.

Habe ich mir schon vor Jahren als Alternative durchgerechnet, aber: Keine Chance!
Schon die Finanzierung des Zoe (incl. Akku) ist teurer als der Espace samt komplettem Unterhalt ("Wertverlust", Steuer, Versicherung, Reparaturen, TÜV, Kraftstoff) - und dann kommt eben beim Zoe noch der Unterhalt (Versicherung, Wartung, Strom) dazu.
Den Espace brauche ich dann trotzdem noch zum Anhänger ziehen, Wochenend- und Urlaubsfahrten (oft 5 Personen + Gepäck, mitunter auch 7 Personen + Gepäck - das kommt dann in den Dachkoffer), Baumarktbesuche und Pellet-Einkäufe (im Winter jeden Samstag 30 Sack = 450 kg).
Ich würde also beim Espace rund 100 EUR im Monat für LPG sparen und beim Zoe mindestens 400 EUR im Monat zahlen... wovon? Leider ist die kleine Druckmaschine im Keller kaputt.

Also Innenstadtmaut, Kraftstoff verteuern, alles tun, damit keiner mehr reinfährt? Dann hätte mein Arbeitgeber drei Optionen:
Raus aus der Stadt mit dem Büro (und dabei auch noch Geld sparen) - haben beispielsweise Ernst & Young oder auch die Deutsche Börse vorgemacht - die sind in Eschborn, in Sichtweite von Frankfurt. Aber außerhalb der Umweltzone.
Oder er zahlt mir die zusätzlichen Kosten on top.
Oder ich bin weg.

Keines davon wollen mein Arbeitgeber oder die Stadt Frankfurt, deshalb hat keiner etwas gegen die Pendelei.

Die Alternative "stadtnah wohnen" ist übrigens keine: Ein vergleichbares Haus wie unseres in Stadtnähe (gerne auch mit halb so großem Grundstück, aber Garage oder Scheune muss sein) würde mehr als das Zehnfache dessen kosten, was wir bezahlt haben. Dagegen wären die 300 EUR monatlich on top für den Zoe Kleingeld...

Zu guter Letzt: Natürlich rührt mein Aufschrei daher, dass ich vermutlich/möglicherweise jetzt betroffen bin. Ich habe mich mit meinen Benzinern auf mittlere Sicht sicher gefühlt - das Urteil hat mich also wie ein Schock getroffen, während sich Dieselfahrer seit Monaten (oder Jahren) geistig darauf vorbereiten können/müssen...

Das ändert aber nichts an meiner Sicht auf die Dinge - die ich nur aus gegebenem Anlass etwas lauter als sonst artikuliert habe.

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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- J117 Phase 1 TSE, 1/87, 2.2L Einspritzer, 133.000 km
- J117 Phase 2 2000-1, 1988

Schlachtplatte: J117 Bj. 90
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #415962 antworten auf 415948 ] Wed, 12 September 2018 09:02 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Andreas aus Berlin
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Hallo Uli,

ich will mich nicht großartig einmischen, aber ggf. solltest Du nochmal bzgl. der Grenzwerte recherchieren...
1) [Klugscheiss] Die Einheit ist Mikrogramm, nicht Milligramm (pro m³)
2) Soweit ich ergoogelt habe, dürfen es "am Arbeitsplatz" sogar bis zu 950 µg sein, aber....
3) Arbeitsplatz ist nicht Arbeitsplatz. Die 950 µg gelten für Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk, wo die Belastung unvermeidlich ist, und die Arbeitnehmer unter entsprechender arbeitsmedizinischer Betreuung stehen. Für Büroarbeitsplätze gelten diese Grenzwerte nicht, da sind 60 µg angesagt.

Quelle z.B. https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-a ussenluft


Gruß, Andreas aB


ab 04.11: JK0F 3.5 V6 Initiale Bj.'03 http://images.spritmonitor.de/452964_5.png Die Küchenrolle: Dick & durstig

'04-'11: JE0A 2.0 8V RXE Bj.'98 http://images.spritmonitor.de/122395_5.png

'99-'04: J638 V6 RXE Bj.'94 http://images.spritmonitor.de/122753_5.png
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416023 antworten auf 415598 ] Thu, 13 September 2018 22:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Hallo,
durchgerechnet habe ich das natürlich nicht, deshalb mal folgende Behauptung/Idee mit Zukunftmusik im Hintergrund.

Das Auto hat ausgedient.

Alle unsere anfallenden PKW-Kosten (in der Summe zig Mrd.¤) wie Anschaffung/Betrieb/Erhalt/Wertverlust
usw. in einen genossenschaftlich organisierten Mobilitätsfond eingezahlt,
könnten einen hochmodernen deutschlandweiten öffentlichen Personentransport (das geht sogar europaweit)auf die Beine stellen der
jedes Dorf mit jedem Arbeitsplatz rund um die Uhr verbinden könnte, mit einer sinnvollen
Taktung. Fahrten wären vom Ansatz her bezahlt, also frei. Freie Fahrt, für freie Bürger ; - )
Es käme zu Bündelungen von Transportfällen (Menschen von A nach B), d.h. es säße nicht
meistens nur ein Hansel im Transportmittel (PKW) und es würde die Flächenbeanspruchung
durch PKW in Städten erfreulich verringern. Und wir hätten keinen Ärger mit Autos und deren Abgase mehr.

Eine Binsenweisheit, die komischerweise ausgerechnet von PS-protzigen sehr breiten und schweren SUVs verdeutlicht wird, besagt,
dass mit der Motorengröße auch deren Energieffizienz steigt. Sehr viel effizienter als ein SUV ist ein
mit 80 Personen besetzter 400PS Reisebus, der, aus o.g. Fonds bezahlt, mit Pendlern in die Stadt fährt.
Diese 80 Personen könnten auch mit 80 SUVs zu je 400PS in die Stadt fahren. Machen die auch. Habe ich in Frankfurt/M und anderswo
gesehen. Nebenbei bemerkt, diesen Leuten würde, selbst mit teurem Sprit und citymaut, der Stadtzugang erhalten bleiben.
Neo-Feudalherren mit Verschmutzungsrechten. Im Umkehrschluss ist Umweltschutz ein armeleute Sport.

Als Übergangslösung müssen Parkplätze am Stadtrand her. Aus der ländlichen Idylle kommend, den eigenen PKW dorthin
stellend, die ÖPNV besteigend, den Arbeitsplatz erreichend. Saubere Luft in den Städten.

An der Abgaspolitik gefällt mir nicht, dass der Bürger an die Wand gedrückt wird, ohne Alternativen zu bekommen.
wie z.B. bezahlbarer Wohnraum in Städten. Wer in der Stadt billig wohnt u. arbeitet, braucht kein Auto. Pendeln
wird gestrig.

An dem Abgasskandal, genannt Di Esel affaire, gefällt mir nicht, dass der Staat, und hier ist das Land Niedersachsen
gemeint, Anteilseigner eines Konzerns ist, der Kfz-Steuerbetrug betrieben hat.
Hunderttausende Bürger dieselten steuerbegünstigt mit Euro5, obwohl auf der Straße die Norm nicht eingehalten wurde.
Hilft hier eine Sammelklage gegen VWs Herrn Winterkorn und/oder eine Klage der Bundesrepublik gegen Niedersachsen wegen
Steuerbetrugs u. Verbrauchertäuschung? Ein Tollhaus...

Und demnächst darf ich mit dem kleinen Skoda Fabia 1,6tdi aus 2010 mit Euro5 und Software-update nicht mehr nach FFM hinein um
meinen Bruder zu besuchen. Aber da wäre ja noch unser altes Dickschiff Espace 2.0 16V mit D4 und LPG, wie lange ist typisch unklar.

Gruss
Siegfried

Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416024 antworten auf 416023 ] Thu, 13 September 2018 23:23 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Siegfried,
wenn meine Frau mich dann in (Deiner) Zukunft anruft und um das Mitbringen eines Regals von Ikea (liegt ja auf dem Weg) bittet oder ich noch ein paar Säcke Pellets mitnehme (falls ich es Samstags nicht geschafft habe, welche zu Kaufen, weil ich z.B. übers Wochenende weg war) - dann packe ich das alles in den Bus, den 40 anderen Passagieren auf den Schoß?

Zudem: Wie schnell sollen Deine Busse denn so im Durchschnitt fahren und wo halten? Vmax = 80 km/h auf Landstraßen und an jedem dicken Baum halten... ja, aktuell braucht der Bus aus unserem Vorort bis Butzbach mehr als eine halbe Stunde. Mit dem Auto je nach Verkehr 5-10 Minuten, im Extremfall (Autobahn gesperrt, alle weichen über die Bundesstraße aus) 20 Minuten.
Die Bahn braucht dann 40 Minuten mit 2 Halten auf der Strecke bis Frankfurt, in Frankfurt dann nochmal 10 Min. durch die Stadt. In Frankfurt brauche ich mit dem Auto auch 10 Minuten - aber die Verbindung Butzbach-Frankfurt dauert via Autobahn nur 20 Min. und nicht 40.

Ja, in Frankfurt ist der ÖPNV genauso schnell wie das Auto - und das auch nur, weil ich einen festen Parkplatz habe. Mit Parkplatzsuche wäre der ÖPNV schneller. Aber sobald es aus der Stadt raus geht habe ich keine Idee, wie eine "flotte" Alternative aussehen könnte.

Und wenn jetzt jemand mit "autonomen Taxen" kommt: Da kann ich auch mein eigenes Auto nehmen...



@Andreas: Vielen Dank für Nachschauen - ich hatte ja bewusst dazugeschrieben, dass ich den Wert aus dem Hinterkopf hatte und nicht recherchiert.
Dass es zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen eine solche Spreizung gibt war mir übrigens neu und hätte ich absolut NICHT erwartet!
Andererseits ist bereits der -für mich überraschend niedrige- Grenzwert für Büros wesentlich höher als die in Frankfurt NOx-verpestete Luft direkt an der Haupt-Ausfallstraße (fast 30%).


Schöne Grüße
Uli


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- J112 Phase 1 TSE, 3/85 (Seriennummer 7167), 2.0L Vergaser, 192.500 km
- J117 Phase 1 TSE, 1/87, 2.2L Einspritzer, 133.000 km
- J117 Phase 2 2000-1, 1988

Schlachtplatte: J117 Bj. 90
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416036 antworten auf 415598 ] Fri, 14 September 2018 18:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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Alter Hase
hallo an alle (mitleser) und natürlich besonders an die speziell angesprochenen.

@uli

erstmal: sehr aufwändig recherchiert und erläutert! BRAVO!

Classic Uli schrieb am Tue, 11 September 2018 22:43

Moin allerseits,
fangen wir mal mit den Grenzwerten an:
Man kann sich bei der Festlegung von Grenzwerten an nachgewiesenen Gesundheitsschäden orientieren, an vermuteten Gesundheitsschäden oder an der Nachweisgrenze.
Zumindest böse Zungen behaupten, die WHO hätte sich bei der Festlegung der 40 mg/m³ an der Nachweisgrenze orientiert. Ich vermute, die Vorgabe beim Arbeitsschutz orientiert sich an "nachgewiesenen" Schäden. Wenn ich solche Werte festzulegen hätte würd eich in der Tat berücksichtigen, wie lange jemand einer Belastung ausgesetzt ist - und da den Grenzwert niedriger ansetzen, wo eine andauernde Exposition zu erwarten ist.
Das gilt uneingeschränkt für den Arbeitsplatz, wo die 200 mg/m³ möglicherweise zu hoch angesetzt sind - das müssen Mediziner festlegen.
Direkt an der Straße (also nicht 10m entfernt in der Wohnung) halte ich eine höhere Belastung als am Arbeitsplatz für vertretbar, da man sich hier in der Regel nicht dauerhaft aufhält.


natürlich kann man vortrefflich über die ansetzung und quantifizierung von grenzwerten streiten.
bei den feinstaub- und nox-grenzwerten ist das ja sowieso pervers. die bemessung ist dass die grenzwerte an bestimmt vielen tagen pro jahr überschritten werden dürfen. das wär in etwa so wie wenn ich 5 mal im jahr besoffen (mit mehr als 0,49promille) autofahren dürfte. und beim 6.mal werd ich dann bestraft??? oder bin ich da schon alk? grübel crazy
Zitat:


Ja, da gibt es einen Riesen-Unterschied zwischen Feinstaub und NOx: NOx zersetzt sich schnell, ist (in Bodennähe) spätestens einen Tag nach seiner Entstehung nicht mehr vorhanden.
Feinstaub dagegen kann jahrelang über hunderte und tausende Kilometer verweht und trotzdem erhalten bleiben.
Vor diesem Hintergrund ist die Entstehung von Feinstaub ein wesentlich größeres Problem als die Entstehung von NOx.
Feinstaub entsteht bei Verbrennung unter hohem Druck - der wurde bei Dieseln erstmals mit den Direkteinspritzern Ende der 90er Jahre erreicht - und bei den Benzinern ebenfalls mit den Direkteinspritzern, hier 20 Jahre später. Die Politik braucht immer ein paar Jahre, um auf solche neuen Entwicklungen zu reagieren. Die Umweltzonen kamen ab 2007 und somit rund 10 Jahre nach den Direkteinspritzern...
Die Steigerung der NOx-Werte in den letzten Jahren (wobei der Gesamtausstoß sich in den letzten Jahrzehnten halbiert hat - der 3-Wege-Kat hat da maßgeblichen Anteil!) war in der Tat auf die Bemühungen zur CO2-Reduktion zurückzuführen: Schon in den 80ern hatte der Magermotor von Toyota zwar toll niedrige CO- und CO2-Werte, aber zu hohe NOx-Werte... ein unmittelbares Ergebnis der Verbrennung unter Luftüberschuss, was zu höheren Verbrennungstemperaturen und damit NOx-Bildung führt.
Bei den neuen Downsizing-, Turbo- und Direkteinspritzern "gelang" diese Temperaturerhöhung schon im Normalbetrieb. Solange der Motor nur mit Lambda = 1 betrieben wird, kann der KAT das "heilen". Sobald aber zwecks CO2-Reduktion (und außerhalb der Testzyklen... hier sind wir bei der Schummelsoftware) der Motor mager betrieben wird, kann der KAT das überschüssige NOx nicht mehr reduzieren, so dass es in die Umwelt gelangt.AdBlue macht nichts anderes, als den Betrieb eines Motors im Magerbereich mit NOx-Überschuss im Abgas im Regelbetrieb zu ermöglichen.
Aber zurück zur Praxis: Frankfurt hat einen vergleichsweise gut ausgebauten ÖPNV, der auch ca. 20-30 km weit ins Umland reicht. Ich wohnt 50 km entfernt in einem 600-Seelen-Dorf im Taunus. Der letzte Bus kommt abends um 20:10 Uhr im Dorf an. Um die Zeit bin ich oft noch in Frankfurt im Büro. An diesem Zustand ist aber Frankfurt sein ÖPNV unschuldig!
Frankfurt ist eben eine vergleichsweise kleine Stadt (knapp 250 km² - zum Vergleich Köln über 400 km²), die das Herz einer 5,5 Mio.-Metropolregion (zum Vergleich: München ca. 2,9 Mio.) mit einem Einzugsbereich von bis zu 100 km für Tagespendler und mehreren hundert km für Wochenend-Pendler bildet. Da ergibt sich eine hohe Anzahl von Pendlern von selbst. Das Schienennetz in der Region ist längst weit über 100% ausgelastet - da läßt sich also im Moment nichts verbessern. Und die Busse draußen auf dem Land? Haben auch nichts mit Frankfurt zu tun!
Natürlich ist das Pendeln mit dem PKW keine ideale Lösung - aber für sehr viele die beste verfügbare. Natürlich würde es bei fast allen auch ein kleines Auto, idealweise mit Elektroantrieb, tun. Nacht zu Hause, auf dem Land, aufladen und tagsüber pendeln - passt perfekt.
Habe ich mir schon vor Jahren als Alternative durchgerechnet, aber: Keine Chance!
Schon die Finanzierung des Zoe (incl. Akku) ist teurer als der Espace samt komplettem Unterhalt ("Wertverlust", Steuer, Versicherung, Reparaturen, TÜV, Kraftstoff) - und dann kommt eben beim Zoe noch der Unterhalt (Versicherung, Wartung, Strom) dazu.
Den Espace brauche ich dann trotzdem noch zum Anhänger ziehen, Wochenend- und Urlaubsfahrten (oft 5 Personen + Gepäck, mitunter auch 7 Personen + Gepäck - das kommt dann in den Dachkoffer), Baumarktbesuche und Pellet-Einkäufe (im Winter jeden Samstag 30 Sack = 450 kg).
Ich würde also beim Espace rund 100 EUR im Monat für LPG sparen und beim Zoe mindestens 400 EUR im Monat zahlen... wovon? Leider ist die kleine Druckmaschine im Keller kaputt.


1. reparier mal deine druckmaschine im keller! Smile
2. na ja das ist ja in erster linie der tatsache geschuldet dass du mit deinem lpg-j637 sehr günstig unterwegs bist. ich schätze mal incl. allem unter 10ct pro km und davon bekommst du noch für die berufsbedingt zurückgelegten km einiges wieder vom staat zurück über die km-pauschale. sooo günstig fährt fast niemand und das willst du aus nachvollziehbaren gründen auch nicht aufgeben weil ´s an DEINEN geldbeutel gehen würde. denn bei einem wertverlust unterworfenen auto wären 25-30ct/km schon sehr gut. also das 2,5-3fache!!! zwischen deinem und dem "wertverlustauto" kann also locker ein fünfhunderter pro monat liegen!
Zitat:


Also Innenstadtmaut, Kraftstoff verteuern, alles tun, damit keiner mehr reinfährt? Dann hätte mein Arbeitgeber drei Optionen:
Raus aus der Stadt mit dem Büro (und dabei auch noch Geld sparen) - haben beispielsweise Ernst & Young oder auch die Deutsche Börse vorgemacht - die sind in Eschborn, in Sichtweite von Frankfurt. Aber außerhalb der Umweltzone.
Oder er zahlt mir die zusätzlichen Kosten on top.
Oder ich bin weg.


falsch verstanden: zuerst muß ein akzeptables önv-angebot installiert werden das vielen attraktiv erscheint – also am besten für umsonst mitfahren dürfen - und dann – weil der mensch ja so gerne bequem, faul, phlegmatisch, geizig und und und .... ist – muß das fahren in die städte über den preis so unattraktiv werden dass menschen auch auf diesen verbesserten önv umsteigen wollen. ich will gar nicht dass niemand mehr reinfährt sondern die reinfahrt unattraktiv machen. jeder sollte nur vor jeder fahrt reflektieren ob sie wirklich SO notwendig ist! und wenn da mal ein umdenken stattgefunden hat wird auch das statussymbol auto keinen so hohen stellenwert mehr haben. das umdenken ist nmm der schlüssel. vielleicht ist es in naher zukunft ja "out" mit dem eigenen auto respektive SUV in die stadt zu fahren! mit dem autonomen fahren wird sich da eh vieles ändern!
die optionen deines arbeitgeber richten sich in der hauptsache nach der wichtigkeit deiner arbeitskraft und ob du adäquat ersetzt werden könntest oder nicht. die zusätzlichen kosten kannste ja in deiner nächsten gehaltsverhandlung integrieren am besten nicht mit „ich brauch mehr geld“ sondern mit einem „öko-argument“. der wird sich freuen!
p.s. wenn dein arbeitgeber geld damit sparen könnte wenn er aussiedelt und macht´s trotzdem nicht, würde mir das irgendwie zu denken geben!!!
Zitat:


Keines davon wollen mein Arbeitgeber oder die Stadt Frankfurt, deshalb hat keiner etwas gegen die Pendelei.


wenn ein gericht sie dazu verdonnert, werden sie wohl oder übel drauf reagieren müssen!
Zitat:


Die Alternative "stadtnah wohnen" ist übrigens keine: Ein vergleichbares Haus wie unseres in Stadtnähe (gerne auch mit halb so großem Grundstück, aber Garage oder Scheune muss sein) würde mehr als das Zehnfache dessen kosten, was wir bezahlt haben. Dagegen wären die 300 EUR monatlich on top für den Zoe Kleingeld..


wenn jeder in die städte ziehen will, braucht sich keiner zu wundern wenn die preise dort aufgrund der gestiegenen nachfrage derart steigen dass wieder nach „bezahlbarem wohnraum“ geschrien wird. siehe auch weiter unten!
Zitat:


Zu guter Letzt: Natürlich rührt mein Aufschrei daher, dass ich vermutlich/möglicherweise jetzt betroffen bin. Ich habe mich mit meinen Benzinern auf mittlere Sicht sicher gefühlt - das Urteil hat mich also wie ein Schock getroffen, während sich Dieselfahrer seit Monaten (oder Jahren) geistig darauf vorbereiten können/müssen...
Das ändert aber nichts an meiner Sicht auf die Dinge - die ich nur aus gegebenem Anlass etwas lauter als sonst artikuliert habe.


das erklärt natürlich vieles!

Zitat:

wenn meine Frau mich dann in (Deiner) Zukunft anruft und um das Mitbringen eines Regals von Ikea (liegt ja auf dem Weg) bittet oder ich noch ein paar Säcke Pellets mitnehme (falls ich es Samstags nicht geschafft habe, welche zu Kaufen, weil ich z.B. übers Wochenende weg war) - dann packe ich das alles in den Bus, den 40 anderen Passagieren auf den Schoß?


na uli, sooft wird das ja nicht vorkommen. außerdem bietet ikea doch auch online-shopping mit liefermöglichkeit. und es würde ja vielleicht schon einen anfang darstellen wenn jeder/du den önv ein paar mal die woche nutzen könnte(st)!

Zitat:

Und wenn jetzt jemand mit "autonomen Taxen" kommt: Da kann ich auch mein eigenes Auto nehmen...


na komm ich doch glatt mal mit dem thema „autonomen taxen“ rüber: der unterschied zu "Da kann ich auch mein eigenes Auto nehmen..." ist: 1. mit dem autonomen taxi können mehrere personen mitgenommen werden (buseffekt) die zur selben zeit dieselbe strecke oder auch nur teilweise fahren wollen. 2. das autonome taxi das dich um 8Uhr00 am büro abgeliefert hat kann um 8Uhr01 schon den nächsten user aufnehmen und an seinen bestimmungsort bringen und so fort....das (er)spart natürlich enorm viel bei der produktion an einzelfahrzeugen (ökologischer rucksack!). 3. dein auto braucht keinen weder festen noch öffentlichen parkraum!

Zitat:

Ja, in Frankfurt ist der ÖPNV genauso schnell wie das Auto - und das auch nur, weil ich einen festen Parkplatz habe. Mit Parkplatzsuche wäre der ÖPNV schneller. Aber sobald es aus der Stadt raus geht habe ich keine Idee, wie eine "flotte" Alternative aussehen könnte.


wenn der önv in frankfurt wirklich so gut wäre, wären die schadstoffwerte nicht zu hoch oder warum fahren die vielen mit ihren eigenen blechkisten rein? wahrscheinlich siehe weiter oben: „zu bequem, faul.....“
vielleicht wäre ja auch eine teilnutzung des önv zumindest mal ne temporäre lösung? sorry ich vergaß: du fährst unheimlich günstig und kein önv kommt an deinen km-preis ran. somit ist das mit dem selbstfahren sogar verständlich und nachvollziehbar solange es keine merkbare nachteile für dich hat! würdest du das auch so praktizieren wenn 1. du jeden tag ne stunde einen parkplatz suchen müßtest und/oder 2. der ÖNV for free wäre?

@siegfried
Zitat:

Das Auto hat ausgedient.
Alle unsere anfallenden PKW-Kosten (in der Summe zig Mrd.¤) wie Anschaffung/Betrieb/Erhalt/Wertverlust
usw. in einen genossenschaftlich organisierten Mobilitätsfond eingezahlt,
könnten einen hochmodernen deutschlandweiten öffentlichen Personentransport (das geht sogar europaweit)auf die Beine stellen der jedes Dorf mit jedem Arbeitsplatz rund um die Uhr verbinden könnte, mit einer sinnvollen
Taktung. Fahrten wären vom Ansatz her bezahlt, also frei. Freie Fahrt, für freie Bürger ; - )
Es käme zu Bündelungen von Transportfällen (Menschen von A nach B), d.h. es säße nicht
meistens nur ein Hansel im Transportmittel (PKW) und es würde die Flächenbeanspruchung
durch PKW in Städten erfreulich verringern. Und wir hätten keinen Ärger mit Autos und deren Abgase mehr.


das ist aber eine fatalistische fortführung meiner vorstellung! man muß aber auch so ehrlich sein und feststellen dass an der automobilindustrie hierzulande sehr viele arbeitsplätze sprich existenzen hängen! deshalb müßte uns auch viel dran liegen daß es dieser industrie gut geht.

Zitat:

Nebenbei bemerkt, diesen Leuten würde, selbst mit teurem Sprit und citymaut, der Stadtzugang erhalten bleiben. Neo-Feudalherren mit Verschmutzungsrechten. Im Umkehrschluss ist Umweltschutz ein armeleute Sport.


man wird nie verhindern können dass sich leute mit mehr geld auch mehr leisten (wollen/können). deshalb können die erhöhten abgaben wie citymaut, hohe parkgebühren... auch verwendet werden um z.b. park´n´ride-parkplätze oder önv-angebote zu verbessern. ziel sollte sein die massen an automobilen aus den städten zu bringen um diese wieder lebenswerter zu machen.

Zitat:

An der Abgaspolitik gefällt mir nicht, dass der Bürger an die Wand gedrückt wird, ohne Alternativen zu bekommen.wie z.B. bezahlbarer Wohnraum in Städten. Wer in der Stadt billig wohnt u. arbeitet, braucht kein Auto. Pendeln wird gestrig..


daß die arbeitsplätze dort sind wo wir wohnen ist gestrig!
„ich hör immer bezahlbaren wohnraum schaffen1“ schwachsinnige aussage! fakt ist: wir haben in D ca. 81mio bürger. davon sind wahrscheinlich etwa 1mio wohnsitzlos; die hälfte davon selbst gewählt. alle andere wohnen in wohnungen und haben ein dach über dem kopf und brauchen damit keine wohnung sondern wollen evtl. nur eine andere. demgegenüber stehen zig hunderttausende leerstehenede wohnflächen. für wohnflächenbedarf gibt´s bei uns mit abnehmender bevölkerung nur 2 gründe: vergrößerung der persönlichen wohnfläche und unbewohnbarkeit wg. technischem rückstand/mängel. das was immer als defizit an bezahlbarem wohnraum dargestellt wird ist doch nur das ergebnis dass das angebot nach bestimmtem wohnraum an bestimmten orten der nachfrage nicht hinterherkommt. wenn jeder nach frankfurt, berlin, hamburg, stuttgart, münchen... ziehen will entsteht dort natürlich ein mangel an wohnraum was zwangsläufig nach dem grundsatz „angebot und nachfrage regeln den preis“ zu höheren wohnraumpreisen – sowohl bei mieten als auch immobilien – führt. im gegensatz dazu wird wohnraum in nicht begehrten gebieten frei und bleibt frei und auch günstig. ist in etwa so wie wenn nächste woche plötzlich jeder nen J63 haben wollte. dann steigen die preise auch weil die nachfrage steigt. das will nur auf der käufer-/mieterseite niemand verstehen! hatten wir auch schon mal nachdem die mauer gefallen war: durch den bedarf (wunsch nach einem westauto oder überhaupt nach nem auto!) in den neuen bundesländern war der gebrauchtwagenmarkt im westen abgegrast und die preise für gebrauchtwagen schnellte in vorher unvorstellbare höhen. und die gestiegenen mieten/immobilienpreise sind doch sogar nachvollziehbar: wenn ich ein auto verkaufe nehme ich auch das maximum was ich bekommen kann! und warum sollte ich dies bei einer miete nicht genauso tun oder bei nem haus? auf käuferseite will ich doch auch immer so günstig wie möglich kaufen! ist das unmoralisch? nee menschlich. würde jeder normaldenkende so machen – oder nicht?

Zitat:

An dem Abgasskandal, genannt Di Esel affaire, gefällt mir nicht, dass der Staat, und hier ist das Land Niedersachsen gemeint, Anteilseigner eines Konzerns ist, der Kfz-Steuerbetrug betrieben hat.
Hunderttausende Bürger die selten steuerbegünstigt mit Euro5, obwohl auf der Straße die Norm nicht eingehalten wurde. Hilft hier eine Sammelklage gegen VWs Herrn Winterkorn und/oder eine Klage der Bundesrepublik gegen Niedersachsen wegen Steuerbetrugs u. Verbrauchertäuschung? Ein Tollhaus...


am ende willst du noch den gemeinen kleinaktionär der auch teileigentümer von VW ist dafür verantwortlich machen? es würde wahrscheinlich schon reichen wenn VW von der politik zu einer hardwarenachrüstung verpflichtet werden würde damit die damals angegebeen und versprochenen emissionswerte erreicht werden. und als vorbeugung damit solche machenschaften nen ordentlichen abschreckungseffekt haben ne saftige strafe die dann natürlich zur reduktion von autoemissionen verwendet wird. da gibt´s ja genügend bedarf! lichtblick: anscheinend ist ja die viel beschworene musterfeststellungsklage auf dem weg....

aus dem marieluise-fred zur frage der kontrolle eines fahrverbotes aber hierher passend:
Classic Uli schrieb am Tue, 11 September 2018 23:08


Künftig (ab Februar 2019) wird es wohl so sein:
- Auch von den Autos mit grüner Plakette dürfen viele nicht mehr in die Stadt (z.B. Benziner EURO1+2, Diesel EURO4 und ab September 2019 auch Diesel EURO5 - und somit auch Autos mit Baujahren um 2015!)
- Da man das nicht von außen kontrollieren kann, können Verstöße nur mittels Verkehrskontrollen erkannt werden.


zu 1. wie viele sind das denn bezogen auf den frankfurter raum? gibt´s da schon zahlen? Euro4 und euro5-diesel mit vorhandener technik nachrüsten > dann fallen die raus! Lpgler fallen ja anscheinend auch raus und wenn die alle abgezogen sind werden wahrscheinlich auch die grenzwerte NICHT MEHR überschritten. das fahrverbot wäre dann obsolet. rücknahme aber eher unwahrscheinlich weil das verbot dann als lenkungsinstrument dienen könnte.
Zu 2. das ist wohl im moment wahrscheinlich so, auch um die volksseele nicht zu beunruhigen. glaube aber kaum dass das auf dauer so bleiben wird etwa wenn sich die grenzwertüberschreitungen nicht verringern sollten: lösungsansatz: man stellt eine kamera á la mautkamera auf > fotografiert alle vorbeifahrenden fahrzeuge > verbinde das mit einer kennzeichenerkennungssoftware und dies wiederum mit den zulassungsdatenbank in flensburg zwecks abgleich der emissionsklasse > fertig! geht alles automatisch incl. des ausdruckens des bußgeldbescheids/verwarnungsgeldes.


@bernhard: danke für das lob. der uli sieht das aber nicht so (positiv)!


vg becks


[Aktualisiert am: Fri, 14 September 2018 18:14]

Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416047 antworten auf 415598 ] Fri, 14 September 2018 23:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Hallo Uli,

für Dein IKEA-Regal Transportproblem hatte becks2006 einen, so muß es Butzbachern vorkommen,
revolutionären Lösungsvorschlag. Die Schwaben können alles, ausser Groß- u. Kleinschreibung.

Mit dem last-minute-Pellettransport hast Du allerdings wirklich ein unlösbares Problem.
Am besten lässt Du Dich genetisch manipulieren und es wächst
Dir ein flauschiger Winterpelz. Dann, ganz wichtig, daheim die Heizung auschalten, wegen
Hitzekollaps und so. Oder frag´ Deinen Chef ob der Dir `ne Lösung bietet.

@ becks
So so, bezahlbarer Wohnraum, bzw. die Forderung danach, ist aus Deiner Sicht schwachsinnig.
Und alles soll der Markt regeln, und die Leute, die in die Stadt ziehen wollen, sind blöd und
die die schon immer in der Stadt lebten, noch blöder und das Wachstumsmantra steht im GG
verankert, genauso wie Gewinnmaximierung und Privatisierung? Du irrst. Und Du hast nicht
verstanden, wie Wirtschaft und Allgemeinwohl ineinander greifen.

In (annähernd) homogenen Gesellschaftsmodellen treten die geringsten sozialen Spannungen auf.
Eine Art Friedensdividende.

Du bist nicht mehr der Jüngste. Du solltest Dich erinnern, dass es vor In Kraft treten des
Finanzmarktmodernisierungsgesetzes (Hans Eichel unter Rot/Grün mit bemerkenswert geringer
Gegenwehr der Opposition) keine Hegde-Fonds gab, die den Kommunen 100.000fach Sozialbauwohnungen
abkauften. Aus diesen fliegen nun, in immer schnellerem Tempo, langjährige Mieter mit geringeren
Einkommen aber hohem Nutzen in der Gesellschaft: z.B. haushaltsnahe DienstleisterInnen,
Polizisten, Personal im Gesundheitswesen, usw.. Nach Deiner eingeschränkten Sichtweise,
sollen die doch bitteschön raus aus den teuren Städten und pendeln. Und das bei einer sich
immer weiter verteuernden Mobilität. Es wird Flexibilität verlangt und gleichzeitig Mobilität
verteuert. Neudeutsch win win, aber für wen? Der soziale Frieden wird verspielt. Demagogen
bekommen Oberwasser.

Und wenn der naive Kleinaktionär seine bescheidenen Vermögensüberschüsse ins Casino, ähm,
Börse trägt, und nicht weiß, dass bei organisierter Kriminalität in Vorstandsetagen,
seine Einlagen durch Kursverluste futsch sein könnten, dann hatte der keine Ahnung von Börse.
Ja, er soll mir gegenüber haften. Mit Kurverlusten und Ausbleiben von Dividenden für die
nächsten Jahre. Denn ich kaufte bei ihm ein schadstoffarmes Auto und bekam eine manipulierte
Dreckschleuder, die bald nicht mehr überall fahren darf. Und alles kam raus nur weil die Justiz
noch nicht privatisiert wurde.

Hiermal ein kleines Börsen-ABC und stark vereinfacht. Ein Markt, zwei Teilnehmer
Herr Bulle und Herr Bär.
Mal knöpft der Bär 10¤ dem Bullen ab und umgekehrt. Irgendwie doof, weil keiner gewinnt so richtig.
Ein Dummer muss her. Der deutsche Michel mit seiner Einlage, einer Art stupid german money.
Und schon stimmt das Spiel. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

Gruss
Siegfried
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416048 antworten auf 415598 ] Sat, 15 September 2018 02:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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Hallo,
Frankfurt a.M.: Der Konjunkturmotor Flughafen brummt.
Zukunftsvision:
Diese scharfen Verbotszonen, wie direkt nach dem Gerichtsurteil angekündigt, seien eingerichtet, funktionieren schon ein paar Monate, bis 1 Jahr. Erste Erfahrungswerte, z.B mit den Kontrollen, seien gesammelt.

Aber, der Luftreinhalteplan will nicht so recht wie vorgesehen, klappen. Die Werte wollen einfach nicht unter einen bestimmten Level im (Monats-)Mittel absinken.

->Bisher lese ich nur davon, tja, dann seien eben die vielen schmutzigen alten PKW's dran schuld, mit denen trotz Verbot eingefahren wird.
grübel


Grüsse Gerhard

[Aktualisiert am: Sat, 15 September 2018 03:05]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416055 antworten auf 416048 ] Sat, 15 September 2018 08:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Gerhard S. schrieb am Sat, 15 September 2018 02:50



->Bisher lese ich nur davon, tja, dann seien eben die vielen schmutzigen alten PKW's dran schuld, mit denen trotz Verbot eingefahren wird.
grübel


Grüsse Gerhard



"dann seien eben die vielen schmutzigen alten PKW's dran schuld", wenn du diesen Teil vom Satz nimmst, dann stimmt er.

Die NOX Emission dürfte bei allem was Euro6, aber nicht Euro6d_temp ist, am höchsten sein, wobei sich Euro5 gleich danach anschließt und die Euro4 Fahrzeuge die wenigsten NOX Beiträge dazu liefern. Habe leider momentan keine Referenzen parat, aber ungefähr so war es in den Listen, die letztes Jahr rumgingen.


Beim Feinstaub dürften noch alle modernen Direkteinspritzer - Benziner kräftig einblasen, abgesehen vom Reifenabrieb, den besonders kräftige Fahrzeuge und LKW erzeugen.


Wieso sollte also mit der Ausbremsung von einigen älteren Fahrzeugen, und dem Hineinlassen der größten Stinker, die Luft wesentlich reiner werden. Wie schon Uli mit seinem Beispiel des Erdgas-Fahrzeuges deutlich macht, sind diese ganzen Maßnahmen ohne Sinn und Verstand und dienen nur dazu der Automobilindustrie Neuwagenverkäufe zu sichern. Hm, da fällt mir wieder ToXXXa ein und eine deutsche Umweltorganisation, war da nicht was?


LG Bernhard

[Aktualisiert am: Sat, 15 September 2018 08:57]


1.9 dCi 10/2003
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416113 antworten auf 415598 ] Sun, 16 September 2018 16:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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Alter Hase
@siegfried

zuallererst: wir sind hier in der PLAUDERECKE!! untertitel „einfach nur tratschen!“

Hallo siegfried,
ich hoffe ja du hast diesmal mehr eier und verkrümelst dich nicht gleich wieder wie im letzten fred
http://www.espace-freunde.net/forum/index.php/m/398302/#msg_ 398302

Gast schrieb am Fri, 14 September 2018 23:43

Hallo Uli,
für Dein IKEA-Regal Transportproblem hatte becks2006 einen, so muß es Butzbachern vorkommen,
revolutionären Lösungsvorschlag. Die Schwaben können alles, ausser Groß- u. Kleinschreibung.


wenn man halt keine argumente mehr hat wird man wohl persönlich?
es muß aber heißen „wir schwaben können alles außer hochdeutsch“. groß- und kleinschreibung können wir auch schon! ICH will nur meine shift-taste schonen für bessere zeiten.
ich rekapituliere: DU bist mit der idee rübergekommen den individualverkehr abzuschaffen! Ich wollte ihn nur einschränken/reduzieren! und der uli hat auf deine eingabe seine beispiele gebracht mit dem ikea-regal und den fehlenden pellets. wir kaufen bisweilen auch, weil´s bei uns auf einer unseren wiederkehrenden routen liegt, bei ikea ein. das letzte mal als wir dort ein regal gekauft haben ist aber bestimmt schon vor 5 jahren gewesen. und ich gehe davon aus dass das bei uli auch nicht jede woche vorkommt dass seine frau ihn wg. eines ikea-regals im büro anruft!
Zitat:


Mit dem last-minute-Pellettransport hast Du allerdings wirklich ein unlösbares Problem.
Am besten lässt Du Dich genetisch manipulieren und es wächst
Dir ein flauschiger Winterpelz. Dann, ganz wichtig, daheim die Heizung auschalten, wegen
Hitzekollaps und so. Oder frag´ Deinen Chef ob der Dir `ne Lösung bietet.

@ becks
So so, bezahlbarer Wohnraum, bzw. die Forderung danach, ist aus Deiner Sicht schwachsinnig.
Und alles soll der Markt regeln, und die Leute, die in die Stadt ziehen wollen, sind blöd und
die die schon immer in der Stadt lebten, noch blöder und das Wachstumsmantra steht im GG
verankert, genauso wie Gewinnmaximierung und Privatisierung? Du irrst. Und Du hast nicht
verstanden, wie Wirtschaft und Allgemeinwohl ineinander greifen.


das hab ich so nicht gesagt: meine aussage war dass der dauernde ruf nach bezahlbarem wohnraum schwachsinnig ist. irgendwann rufen alle die nen ferrari wollen nach bezahhlbaren ferraris und wollen dafür staatliche oder politische unterstützung!
fakt hingegen ist: in summe gibt´s in D mehr wohnraum als benötigt wird. nahezu alle haben ein dach überm kopf – also ne wohnung. die haben übrigens alle bezahlbaren wohnraum sonst hätten sie nämlich keine wohnung. und die ganzen die ne wohnung suchen schauen sich leere wohnungen oder in naher zukunft leer werdende wohnungen oder projektierte wohnungen an. also sind die auch noch, zu den leerstehenden die gar nicht zum vermieten oder verkauf angeboten werden, zum größten teil FREI. nur weil ich mir ne wohnung nicht leisten kann oder will ist sie doch nicht „nicht bezahlbar“! ich kann mir ja auch keinen ferrari leisten! oder vielleicht doch?? grübel will ich aber auch gar nicht!
die leute die in die stadt ziehen wollen, werden schon ihre gründe haben! die gute luft dort kann´s allerdings kaum sein! frag doch mal den uli warum er nahe butzbach und nicht in stadtnähe oder in frankfurt wohnt!
und die leute die schon lange in der stadt wohnen und anscheinend verdrängt werden sollen, können sich bei denen bedanken die in die stadt ziehen wollen, denn die sind die wahre ursache für die steigenden mieten. weil das angebot dort der nachfrage nämlich nicht hinterherkommt. oder hat schon mal jemand in zuhammenhang mit meckpomm oder dem westerwald von nicht bezahlbarem wohnraum gesprochen??
Zitat:


In (annähernd) homogenen Gesellschaftsmodellen treten die geringsten sozialen Spannungen auf.
Eine Art Friedensdividende.
Du bist nicht mehr der Jüngste. Du solltest Dich erinnern, dass es vor In Kraft treten des
Finanzmarktmodernisierungsgesetzes (Hans Eichel unter Rot/Grün mit bemerkenswert geringer
Gegenwehr der Opposition) keine Hegde-Fonds gab, die den Kommunen 100.000fach Sozialbauwohnungen
abkauften. Aus diesen fliegen nun, in immer schnellerem Tempo, langjährige Mieter mit geringeren
Einkommen aber hohem Nutzen in der Gesellschaft: z.B. haushaltsnahe DienstleisterInnen,
Polizisten, Personal im Gesundheitswesen, usw.. Nach Deiner eingeschränkten Sichtweise,
sollen die doch bitteschön raus aus den teuren Städten und pendeln. Und das bei einer sich
immer weiter verteuernden Mobilität. Es wird Flexibilität verlangt und gleichzeitig Mobilität
verteuert. Neudeutsch win win, aber für wen? Der soziale Frieden wird verspielt. Demagogen
bekommen Oberwasser.


zu einem deal gehören immer 2: käufer und verkäufer! die kommunen haben ihre wohnungen verkauft weil sie erlöse erzielen wollten und geld brauchten. zudem sind viele % der sozialwohnungen inzwischen gar nicht mehr an die klientel vermietet die darauf anspruch hätten. die kommunen hält im übrigen nichts davon ab weiter sozialen wohnungsbau zu forcieren und damit ein gegengewicht zur privatwirtschaft am wohnungsmarkt zu schaffen. na vielleicht ihre finanzbudgets!
Zitat:


Und wenn der naive Kleinaktionär seine bescheidenen Vermögensüberschüsse ins Casino, ähm,
Börse trägt, und nicht weiß, dass bei organisierter Kriminalität in Vorstandsetagen,
seine Einlagen durch Kursverluste futsch sein könnten, dann hatte der keine Ahnung von Börse.
Ja, er soll mir gegenüber haften. Mit Kurverlusten und Ausbleiben von Dividenden für die
nächsten Jahre. Denn ich kaufte bei ihm ein schadstoffarmes Auto und bekam eine manipulierte
Dreckschleuder, die bald nicht mehr überall fahren darf. Und alles kam raus nur weil die Justiz
noch nicht privatisiert wurde.


hast wohl zu viele krimis geschaut? organisierte kriminalität? na dafür haste ja jetzt die musterfeststellungsklage. das alles hat aber nix mit klein- und großaktionären von VW zu tun!
Zitat:

Hiermal ein kleines Börsen-ABC und stark vereinfacht. Ein Markt, zwei Teilnehmer
Herr Bulle und Herr Bär.
Mal knöpft der Bär 10¤ dem Bullen ab und umgekehrt. Irgendwie doof, weil keiner gewinnt so richtig.
Ein Dummer muss her. Der deutsche Michel mit seiner Einlage, einer Art stupid german money.
Und schon stimmt das Spiel. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.


hast du börse wirklich verstanden? glaube nicht! na ja wenigstens hast du schon eingesehen dass jeder für sein handeln selbst verantwortlich ist. denn börse ist auch nicht anders wie wenn du bei lidl vorm regal stehst und ein glas nutella kaufen willst/könntest. der lidl macht dir ein preisangebot und du gehst drauf ein und packst das glas in den einkaufswagen. oder nicht weil´s dir evtl. zu teuer ist. du wartest lieber bis es im angebot und günstiger ist!
an der börse genau dasselbe: jemand will zig aktien von sagen wir mal um den dampf aus dem thema automobilindustrie zu nehmen BAYER verkaufen. Und DU willst bayer-aktien kaufen. jeder hat seine eigenen intentionen. der verkäufer sieht vielleicht kein entwicklungspotential nach oben und will seine aktien zu geld machen um sich z.bsp. ne wohnung zu kaufen. du aber schon. also kaufst du die zig bayer!
und sogar auf sonderangebote musst du an der börse nicht verzichten: bsp. gefällig? nach bekanntwerden der dieselaffäre lag die vw-aktie bei unter 90. zwischenzeitlich schon mal wieder bei 180 und im moment bei 145¤. oder wenn herr trump mal wieder schlecht über amazon, facebook o.ä. herzieht. kurs fällt um 10-20% und 2 wochen später ist er wieder auf dem alten niveau! schneller kann man kein geld verdienen!
ich hoffe doch dass du dich vorher mit der funktionsweise von börse beschäftigt hast und weißt was du machst denn DU bist am ende dafür verantwortlich wenn da was nicht so läuft wie du dir das vorgestellt hast. wenn nicht laß es! du schraubst ja auch nicht an deiner elektroinstallation rum wenn dir die ahnung dazu fehlt - oder?
da knöpft auch niemand nem anderen was ab oder knöpft dir der lidl auch was ab wenn du ein glas nutella kaufst? dann solltest du deine denke oder auch sprache überprüfen!
fakt ist aber auch: kontinuierliche investition in aktien hat in den letzten 30-40 jahren ne rendite von schlagmichtot 8-10% jährlich gebracht – und das TROTZ den ganzen krisen wie dotcom-blase, subprime und bankenkrise um lehmann bros und konsorten. der dumme deutsche michel bringt sein geld aber lieber auf die bank weil’s da so schön sicher ist und legt es auf ein sparbuch mit 0,5% oder weniger zinsen. da kann ich nur sagen: „wahrscheinlich einfach nur zu dumm der michel!“ da werden seine zinsen nämlich von der inflation aufgefressen und er hat jedes jahr real weniger auf dem sparbuch!

vg becks

p.s. wo haste denn Dein kleines börsen-ABC her? kindergarten? das hat rein gar nix mit börse zu tun!
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416134 antworten auf 416113 ] Sun, 16 September 2018 21:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin Jungs,
abregen, bitte!

becks2006 schrieb am Sun, 16 September 2018 16:52



Gast schrieb am Fri, 14 September 2018 23:43

Die Schwaben können alles, ausser Groß- u. Kleinschreibung.


wenn man halt keine argumente mehr hat wird man wohl persönlich?


Mensch, das war ein augenzwinkender Hinweis auf Deine Nicht-Einhaltung der Forenregeln. Wir beiden haben das Thema schon mehrfach diskutiert und Du weißt, dass Du mit der Kleinschreiberei ALLEN ANDEREN das Lesen erschwerst. Schonen der Shift-Taste ist eine Rücksichtslosigkeit - aber den Hinweis auf diese Rücksichtslosigkeit ist doch kein persönlicher Angriff!


Zitat:


Mit dem last-minute-Pellettransport hast Du allerdings wirklich ein unlösbares Problem.
Am besten lässt Du Dich genetisch manipulieren und es wächst
Dir ein flauschiger Winterpelz. Dann, ganz wichtig, daheim die Heizung auschalten, wegen Hitzekollaps und so.


Och, die kann ich auch anlassen... ohne Pellets bleibt sie ja eh' kalt!


Das Thema "bezahlbares Wohnen" und das Thema "Berufspendler" sind natürlich eng verwandt.

In den 70ern und 80er war das Einfamilienhaus im Grünen das "Traumziel" der meisten jungen Leute. Heute ist es die Penthousewohnung über der City.
Entsprechend ist in den lezten Jahrzehnten die Nachfrage nach teuren (weil großen und hochwertig ausgestatteten) Stadtwohnung sprunghaft angestiegen. Und dann greift natürlich das Prinzip der Marktwirtschaft: Eine ausreichend große Nachfrage schafft sich ihr eigenes Angebot.

Dazu kommt, dass viele Gebäude aus der Zwischen- und Nachkriegszeit (die auch teilweise als Wohnraum vermietet waren und sind) aufgrund der niedrigen Geschosshöhen nicht mehr für den gewerblichen Einsatz geeignet sind (Stichworte wie Doppelboden mit Bodentanks für Strom und LAN, Zwischendecken für die Klimatisierung). Man KÖNNTE solche Gebäude dann komplett als Wohnraum vermieten - oder in Zeiten wie diesen vergleichsweise teuer verkaufen. Solche Gebäude werden gern von Projektierern gekauft, die einen Neubau planen und die ganzen nötigen Genehmigungen (incl. Abriss Altbestand) einholen - und die Liegenschaft dann nach Baubeginn an die Vermögensverwaltung eines Maklerhauses verkaufen. Die vermieten die Flächen (natürlich hochwertige Flächen, die sind ja gefragt!) noch während des Baues. Nähert sich die Vermietungsquote den 100% wird das Objekt erneut verkauft - diesmal an eine klassische Investmentgesellschaft, die über die Mieteinnahmen einen gewinn erwirtschaften will. Solche Gesellschaften halten die Immobilien dann ca. 10 Jahre in ihrem Portfolio, bis wieder eine Renovierung ansteht - und das Spiel beginnt von vorn (dann 1-2mal mit Renovierung statt Neubau, bevor nach 30-50 Jahren dann wieder ein Neubau ansteht).

Hier wollen also verschiedene Firmen mit dem Objekt Geld verdienen - das funktioniert nur mit hohen Mieten... was bedeutet: Büroflächen oder hochpreisige Wohnfläche.

Würde Wohnen in der City wieder unattraktiv, so dass die, die es sich leisten könnnen und wollen, wieder ins Grüne ziehen, dann würden mangels Nachfrage die Preise sinken und die ganze Neubau- und Renovierungsorgie käme ins Stocken. Ist genau wie bei den Autos: Würde keiner mehr SUVs haben wollen, würden sie recht flottt aus dem Programm fliegen.
Die "Probleme" (nur teurer Wohnraum in der City/überall SUVs) gehen von der Nachfrage aus, nicht vom Angebot!

Zitat:

und die leute die schon lange in der stadt wohnen und anscheinend verdrängt werden sollen, können sich bei denen bedanken die in die stadt ziehen wollen, denn die sind die wahre ursache für die steigenden mieten. weil das angebot dort der nachfrage nämlich nicht hinterherkommt. oder hat schon mal jemand in zuhammenhang mit meckpomm oder dem westerwald von nicht bezahlbarem wohnraum gesprochen??


brav

Die Wohnungen sind in der Tat da - und auch preiswert. Aber eben nicht in den Städten.
In 50 km Umkreis von Frankfurt z.B. bekommt man für 300 EUR/Monat 3 Zimmer/56 m²: https://www.immobilienscout24.de/expose/105409455
Mit dem Auto ist man von dort (wenn die Strecke frei ist) in 52 min an meinem Arbeitsplatz in Frankfurt City. Mit dem ÖPNV dauert's (welche Überraschung!) über 2 Stunden. Umsteigen mindestens 3, maximal 5mal im morgendlichen Berufsverkehr. Da ist auch nicht mit "im Zug schlafen oder arbeiten".


Zitat:


In (annähernd) homogenen Gesellschaftsmodellen treten die geringsten sozialen Spannungen auf.


Du sprichst vom Kommunismus? Keiner darf etwas haben, dann haben alle gleich viel? Sobald Du jedem etwas gibst, geht der eine es Versaufen und der andere kauft Aktien. Nach 10 Jahren ist nichts mehr homogen...
MENSCHEN sind nicht homogen, waren es nie, werden es nie sein.

Zitat:

Nach Deiner eingeschränkten Sichtweise,
sollen die doch bitteschön raus aus den teuren Städten und pendeln.


Geht ja nicht anders. Denn wo soll der Staat das Geld hernehmen? Investoren finden sich nicht für Wohnungen mit einer Mietpreisbindung von 5-8 EUR/qm, wenn die Kosten für die Errichtung der Bauten (nicht zuletzt aufgrund der umfassenden Vorschriften für Brandschutz und Energieeinsparung) bei 12 EUR/qm liegen? Wer Geld verbrennen will hat es leichter, indem er türkische Lira kauft.
Und der Staat? Soll der dafür im Gesundheitswesen sparen? Oder bei der Rente? Die Mehrwertsteuer auf 25% erhöhen (was wieder vor allem die Wenigverdiener trifft)? An der Mineralölsteuer drehen (was wiederum denen besonders weh täte, die wegen der teueren City-Mieten bereits aufs Land gezogen sind - und jetzt zum zweiten Mal abgezockt werden)?

Zitat:

Und das bei einer sich immer weiter verteuernden Mobilität.


Da muss ich becks mal in Schutz nehmen: Sein Vorschlag war: Kostenloser ÖPNV für alle. MIR stellt sich nur die gleiche Frage bezüglich der Bezahlbarkeit... und die Frage, wo das N in ÖPNV beginnt. Ein Kollege pendelt aus Mannheim... im ICE. Nach Deiner Vorstellung künftig kostenlos?

Und was meine persönliche Pendelei betrifft: Die kostet mich pro Tag
- auf LPG ca. 7 EUR
- auf Benzin ca. 13 EUR
- per ÖPNV ca. 25 EUR

Um um 9 Uhr im Büro zu sein muss ich mit dem Auto (wegen Stau) um 7:45 Uhr starten - mit dem Bus um 06:50.

Die Monatskarte ÖPNV kostet übrigens 230 EUR (eben nachgeschlagen) und damit etwa genauso viel wie pendeln auf Benzin (bei 9l/100km). Über den Unterschied in der Lebensqualität allein durch 2 Stunden weniger Wegzeit pro Tag brauchen wir glaube ich nicht zu reden...

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

For Alltag... J637 mit LPG, 12/94 - aktuell 30x.xxx km
For Reserve.. J637, 03/96 - 210.000 km

Als Sammel-/Bastelobjekte:
- J112 Phase 1 TSE, 3/85 (Seriennummer 7167), 2.0L Vergaser, 192.500 km
- J117 Phase 1 TSE, 1/87, 2.2L Einspritzer, 133.000 km
- J117 Phase 2 2000-1, 1988

Schlachtplatte: J117 Bj. 90
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416290 antworten auf 415598 ] Wed, 19 September 2018 12:34 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
Beiträge: 146
Registriert: September 2012
Ort: 74***
Alter Hase
ooch uli,
wer regt sich auf?

Zitat:

Mensch, das war ein augenzwinkender Hinweis auf Deine Nicht-Einhaltung der Forenregeln. Wir beiden haben das Thema schon mehrfach diskutiert und Du weißt, dass Du mit der Kleinschreiberei ALLEN ANDEREN das Lesen erschwerst. Schonen der Shift-Taste ist eine Rücksichtslosigkeit - aber den Hinweis auf diese Rücksichtslosigkeit ist doch kein persönlicher Angriff!


und das sagt´s du über jemand der gar kein forenmitglied zu sein scheint? oder warum ist der siegfried immer als gast „eingeloggt“? das hast du auch total missinterpretiert! ich hab das überhaupt nicht als persönlichen angriff empfunden und wollte den ausspruch „ wir schwaben...“ nur klarstellen. wo war da beim siggi das augenzwinkern und warum hast du das bei mir nicht wahrgenommen?
auch zu meiner kleinschreiberei: ich lese eigentlich fast immer gegen bevor ich absende. bisher konnte ich da noch nie feststellen dass sich im sinn meiner posts durch meine permanente kleinschreiberei was ändert. und wem dies das lesen erschwert sollte vielleicht besser kinderbücher oder die BLÖD lesen denn die verstehen mein geschreibsel wahrscheinlich eh nicht. dass du sowas als rücksichtslosigkeit bezeichnest finde ich aber schon etwas übertrieben. na ja, ist wohl ansichtssache! frag mal den hajo wie der das nennen würde! das „schonen“ der shift-taste ist ein SPASS! nicht mehr und nicht weniger!
und noch was: stuss dürfen hier anscheinend viele schreiben; klein hingegen nicht??? sorry, fällt wahrscheinlich unter das recht der freien meinungsäußerung!

Zitat:

Die Wohnungen sind in der Tat da - und auch preiswert. Aber eben nicht in den Städten.
In 50 km Umkreis von Frankfurt z.B. bekommt man für 300 EUR/Monat 3 Zimmer/56 m²


ja aber es war schon IMMER teurer näher an den stadtzentren zu wohnen sowohl bei den mieten als auch bei immobilienpreisen. in den speckgürteln wird’s dann etwas günstiger und ganz auf dem land richtig günstig! warum wohnst du denn bei butzbach? gute luft? niedrige immobilienpreise? bessere soziale kontaktmöglichkeiten? kombination aus allem und noch mehr...?
man müßte mir schon viel geld bieten um noch näher an die stadt zu ziehen. ich tendiere da eher weg von...

Zitat:

Da muss ich becks mal in Schutz nehmen: Sein Vorschlag war: Kostenloser ÖPNV für alle. MIR stellt sich nur die gleiche Frage bezüglich der Bezahlbarkeit... und die Frage, wo das N in ÖPNV beginnt. Ein Kollege pendelt aus Mannheim... im ICE. Nach Deiner Vorstellung künftig kostenlos?

Und was meine persönliche Pendelei betrifft: Die kostet mich pro Tag
- auf LPG ca. 7 EUR
- auf Benzin ca. 13 EUR
- per ÖPNV ca. 25 EUR
Die Monatskarte ÖPNV kostet übrigens 230 EUR (eben nachgeschlagen) und damit etwa genauso viel wie pendeln auf Benzin (bei 9l/100km). Über den Unterschied in der Lebensqualität allein durch 2 Stunden weniger Wegzeit pro Tag brauchen wir glaube ich nicht zu reden...


danke uli! vor siegfried muß mich aber niemand in schutz nehmen!
über die finanzierbarkeit von kostenlosem öpv hab ich ja als idee eingeworfen den spritpreis also die energiesteuer um 30ct/liter zu erhöhen und zwar deshalb weil wir solche spritpreise (fast das ganze jahr 2012 zw. 1,60 und 1,75¤/l; inflationsbereinigt dürften das heute 1,70-1,90¤ sein!) schon mal hatten und das vielen auch wenig ausgemacht hat oder wurde daraufhin weniger gefahren? mir übrigens schon: die spritpreise damals waren ein hauptgrund für mich auf lpg umzusteigen und daraufhin hab ich mir meinen 1. lpg-J637 gekauft! schätze mal da würden so 25-30mrd¤ zusammenkommen. genaue zahlen hab ich aber nicht! und ob das reicht: keine ahnung. aber das wär schon mal ein anfang. wann önv aufhört hab ich mir auch noch keine gedanken gemacht. vielleicht fließend? mannheim – frankfut sind 90km! der dürfte schneller im büro sein wie du – oder? also warum nicht free-önv! was bezahlt der denn im jahr für seine pendelei mit dem ICE?
kommt mir aber grade ne neue idee: wie wär´s mit einer önv-„maut“? also nicht mehr ganz kostenlos aber sehr sehr günstig nun sagen wir mal 3ct/km (also sehr sehr viel günstiger wie autofahren!) evtl. mit staffelpreisen für vielnutzer. abgerechnet könnte die sache bspw. bei analogies über ne prepaid-karte und bei digitalies über ne app werden?
zu deinen zahlen der pendelei/fahrerei:
du hast mal geschrieben dass du ca. 35tkm pro jahr mit deinem lpg-J637 fährst; das sind rd. 3tkm/monat bei 7ct/km 210¤ (incl. allem wahrscheinlich 9-10ct/km macht 270-300¤) bei überwiegendem lpg-betrieb! so günstig wie du fährt nämlich fast niemand auto!! deine rückzahlung über die km-pauschale ist da im übrigen noch nicht mal drin!
was wäre aber denn wenn deine pendelei/fahrerei via öpnv 0¤ oder nahezu 0¤ kosten würde und dein auto 1000¤/m?
grundlage für die 1000¤/m: neuere autos mit wertverlusten verursachen incl. allem durchaus kosten von 25-40ct/km was bei 3tkm/m dann 750-1200¤/m betragen würde.
nicht zu vergessen: schon aufgrund der wahrscheinlich wesentlich stärkeren nutzung muß ein free-önv stark ausgebaut und verbessert werden! wenn du da nachher trotzdem noch 2 std/t länger drinsitzt wird der weder von dir noch von anderen genutzt werden (wollen)! wenn der aber wirklich gut ist und du nur noch 10min länger brauchst und auf der anderen seite aber die angedeuteten einsparungen stehen, kommst bestimmt auch du ins grübeln - oder? selbst mit deinem lpg-espace? mir fällt grade auf: im letzten post hast du geschrieben: „öpnv-ticket kostet 230¤/m“! arbeitest du nur 9 tage im monat?

grade ein bisschen gestöbert: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stickoxide-bundesregierun g-erwaegt-kostenlosen-oeffentlichen-nahverkehr-a-1193251.htm l
anscheinend hat die bundesregierung hier mitgelesen denn meine angedachte spinnerei vom free-önv hatte ich ja früher schon mal gepostet! weiß grad nicht mehr bei welchenm fred?

und anscheined gibt´s das ja schon: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausg eben/wo-der-nahverkehr-schon-kostenlos-ist-15452149.html
wenn auch mit überschaubarem erfolg!! irgendwo hab ich mal im TV gesehen dass es auch in D – wenn ich mich recht erinnere – ne kleinstadt mit free-önv gibt. weiß aber nicht mehr wo. habs grade gefunden: templin: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kostenloser-nahverkeh r-deutschland-bundesregierung-1.3866986

es sind also durchaus schon ansätze vorhanden.

vg becks


zu guter letzt:
weniger staus! der volkswirtschaftliche schaden durch staus beträgt nach expertenansicht 100-250mrd¤/j!! würde da ein teil davon nicht für die finanzierung reichen?
weniger co2 und nox und und und... klimaziele!!!
weniger unfälle, weniger verkehrstote.....
weniger notwendige investitionen in auto-infrastruktur durch weniger verschleiß!
ich weiß natürlich auch dass sich die erhöhung der energiesteuer auf kraftstoffe kontraproduktiv auf die einnahmen auswirken d.h. die umsätze kraftstoffe und damit die steuern darauf sinken durch die verlagerung in den önv und schmälern dann natürlich „mein“ finanzierungskonzept!

Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416306 antworten auf 416290 ] Wed, 19 September 2018 16:14 Zum vorherigen Beitrag gehenZum vorherigen Beitrag gehen
Buhs je
Beiträge: 6054
Registriert: September 2007
Ort: Full Metal Village
Guru
Moin!

Ich habe mir nicht mehr alles durchgelesen.

Aber eine Frage hätte ich: Warum müssen wir alle in den Städten wohnen? Wir wissen doch alle, das die Luft dort nicht nach Land riecht (was im übrigen auch nicht sonderlich angenehm ist)?

Weder ist man gezwungen in der Stadt zu wohnen, noch ist man gezwunden in der Stadt zu arbeiten?

Grüße
Buh

PS: Internetzugang gilt nicht. Hier, mitten im nix habe ich dank Glasfaser inzwischen 500Mbit. Very Happy


VW Touareg V6 TDI

www.seenotretter.de

Man möge auf mich warten und sich meiner erfreuen, wenn mein Auto und ich belieben, das Ziel zu erreichen.

Ex: GLK V6 dCi Initiale -> Tot dank Renault-Service
Ex: Land Rover Discovery 3 V8
Ex: GJE V6 24v Initiale
Ex: Avantime 2.0T Dynamique
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