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Politisches... ich kann nicht anders! [message #377933] Fri, 04 November 2016 18:35 Zum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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...und muss hier mal einen Link posten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/donald-trump-und-d ie-wirtschaft-stuerzt-die-welt-zurueck-in-die-dreissiger-a-1 119707.html

Der Mann spricht mir aus der Seele!

Schöne Grüße
Uli


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #377939 antworten auf 377933 ] Fri, 04 November 2016 20:23 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
SandMuecke ist gerade offline SandMuecke
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Gefährlich, ja. Aber ich halte die Clinten für gefährlicher. nicht zu letzt weil sie jetzt schon offen ausspricht RU vor sich her treiben zu wollen in Syrien.


LG Jojo

-....
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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #377941 antworten auf 377933 ] Fri, 04 November 2016 21:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
palladiumSFF ist gerade offline palladiumSFF
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+1

Ich habe alle TV-"Debatten" (die den Namen zwar nicht verdienen, aber trotzdem teilweise äußerst unterhaltsam waren Very Happy ) gesehen, auch die der Vorwahlen und verfolge den Wahlkampf relativ ausgiebig.

Clinton hat angekündigt, dass sie in Syrien eine No-Fly-Zone forcieren will. Wie will sie denn das gegen den Willen der Russen anstellen? Russische Flugzeuge abschießen? Dritter Weltkrieg wegen Syrien? Hab ich keine Lust drauf. Schade, dass der Moderator DA nicht mal nachgehakt hat, aber war auch nicht wirklich zu erwarten... Putin hat durch sein Handeln mehr oder weniger schon signalisiert, dass er all-in geht, weil er es sich nicht leisten kann, seinen Verbündeten Assad von den USA und ihren sogenannten "gemäßigten Rebellen" entfernen zu lassen und seine Mitlitärstützpunkte in dem Land zu verlieren.

Zudem wird Clinton von allen möglichen Geopolitikstrategen von Demokraten wie Republikanern untertützt. Das sind die gleichen Leute, denen wir den Irak-Krieg, Lybien usw. zu verdanken haben. Wieso soll das also ein Argument FÜR Clinton sein, wenn ausgerechnet diese Leute sie unterstützen?

In den Medien wird das natürlich so dargestellt, als sei Trump der nächste Hitler, Putins U-Boot usw. und alle anderen müssen sich gegen diese Bedrohung stellen.

Die Medien sind sowieso dermaßen einseitig in diesem Wahlkampf (es wird nicht mal mehr versucht, zumindest den Anschein von Überparteilichkeit zu erwecken), dass es schon alleine deswegen ein Genuß wäre, Trump siegen zu sehen, um sich dann die ganzen panischen Reaktionen und Weltuntergangsszenarien von denen ansehen zu können. Und außerdem, um denen zu zeigen, dass ihre einseitige Berichterstattung immer mehr von ihrer traditionellen Wirkung einbüßt und ihnen die Felle wegschwimmen.

Schon mal bemerkt, wie in Zeitungsartikeln immer Begriffe wie "Putins Russland", "Putins Pipline" (Artikel über South Stream 2, FAZ), "Kremlchef" usw. benutzt werden? Habe dagegen noch nie einen Artikel gelesen, in dem von "Merkels Deutschland", "Reichstagschefin Merkel", "Merkel-Regime" usw. geschrieben wurde. Dass Putin kein Demokrat ist ist klar, trotzdem kann man erwarten, dass in Artikeln, die keine Kommentare sind, die korrekten Begrifflichkeiten verwendet werden und auf solche unterbewusst beeinflussenden Stilmittel verzichtet wird. Kann man ja dann gerne im Kommentar machen, wenn man meint, dass man es nötig hat. Aber diese klare und strikte Trennung zwischen Meinung und Information scheint ja mittlerweile kaum noch vorhanden zu sein.

Kann jedem nur mal empfehlen, das Experiment zu machen und mal ganz bewusst auf solche Wörter zu achten sowie mal in einem Artikel über Merkel, Obama oder Clinton solche Berifflichkeiten und Adjektive selbst einzustreuen. Danach den Text nochmal lesen. Da fällt einem das erst mal so richtig auf.

Die Bildauswahl ist auch typisch. Bei Trump fast immer irgendein Bild, wo er gerade den Mund auf hat und irgendwie unvorteilhaft oder bedrohlich, verrückt, etc. aussieht. Wird gemacht, in dem man zig Bilder hintereinander schießt während jemand ganz normal spricht und dann die entsprechenden Schnappschüsse aus der Serie raussucht. Bei Clinton sieht dagegen natürlich nahezu immer alles pico-bello aus.

Oder auf Fotos, wo Lawrow und Kerry oder Obama und Putin abgebildet sind werden meistens solche genommen, wo Kerry / Obama leicht auf Putin/Lawrow herabsehen, was eine entsprechende Wirkung beim Leser suggerieren soll, dass der eine über dem andern steht.

In der Schule hatten wir im Kunstunterricht mal eine Unterrichtseinheit zum Thema Werbung, da wurden einem einige der Tricks, die da so angewandt werden, beigebracht. Meiner Meinung nach war die immens wichtig und sollte viel ausgiebiger behandelt werden, nicht nur im Bezug auf Werbung, sondern auch Propaganda. Aber ich tippe eher darauf, dass sie die Unterrichtseinheit mittlerweile ganz gestrichen haben.

Und zum Thema Freihandel/Globalisierung: Solange die Politik keine Antworten darauf findet, wie die ganzen durch technologischen Fortschritt und Globalisierung wegfallenden Jobs kompensiert werden sollen (entweder durch wie auch immer geartete andere Gesellschaftsmodelle, Verteilung der noch vorhandenen Arbeit auf alle oder neue Jobs, von denen wir heute noch garnicht wissen, dass es sie gibt, oder von allem etwas), so lange wird der Widerstand gegen Globalisierung und Freihandel weiter zunehmen. Protektionismus ist das einzige, was den Globalisierungsverlierern derzeit Hoffnung auf eine bessere Zukunft verschafft.

Gruß Lukas

[Aktualisiert am: Fri, 04 November 2016 21:20]


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #377945 antworten auf 377933 ] Fri, 04 November 2016 22:17 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Über den US Wahlkampf wird in hiesigen Medien derart oft berichtet,
dass ich den Eindruck bekomme, Deutschland ist der 51. Bundestaat
der USA. Ohne oft dort gewesen zu sein, bin ich mir sicher, dass
der deutsche Wahlkampf dort nicht mal eine Randnotiz wert ist. Über die Gründe mag jeder selbst spekulieren.

Ob nun Herr DT oder Frau HC vom amerikanischen Volk zum Präsident of the US gewählt wird, ist völlig schnuppe. Für kein Land gilt so stark die Erkenntnis,dass "...„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden..." Zitat Horst Seehofer.

Sowohl Clinton als Trump sind oportunistische Handpuppen, hochgehalten von Strukturen die mächtiger sind als Demokratien es je sein werden. Der Wahlzirkus ist eine rituelle Handlung, eine Monstranz, eine Show, ein Feigenblatt. Bei CETA und TTIP
ist klar geworden wohin die Reise geht: Die mächtigen Strukturen bauen sich nun eine eigene Justiz! Als Legitimation dienen Beschlüsse die der Geheimhaltung unterliegen.

Demokratisch legitimierte Strukturen (z.B unsere Justiz) sollen schlichtweg ignoriert werden und gelten als bedeutungslos, aber sie sollen die Paralelljustiz von CETA u. TTIP anerkennen. Ablehnen können sie diese nicht. Wollen sie auch nicht.
Zumindest habe ich weder unsere Frau Merkel, oder ihren Vize, Einwände bringen hören.

Man mag über Putin herziehen und Assad verurteilen, aber sie halten mit allen Mitteln ihre Länder zusammen. Erdogan geht es nicht anders. Die Mittel sind durchaus barbarisch.
Barbarisch ist aber auch das Irak-Disaster. Da haben `unsere Freunde jenseits des Atlantiks´ ein stabiles Land, Irak, in der Hand eines Diktators, in ein mörderisches Chaos ohne Diktator gestürzt, das zum Flächenbrand wurde und die EU mit einer nie dagewesenen Flüchtlingswelle konfrontiert.
Weder Russland noch Syrien noch die Türkei sollten auseinanderbrechen.

Und ehrlich, welches Demokratiemodell nochmal wollten die Amis im arabischen Frühling einpflanzen.
Ihren Wahlzirkus, ihre Rassenprobleme, ihre Schiesswut, oder ihre mangelnde Selbstreflexion?

Gruss
Siegfried
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #377947 antworten auf 377933 ] Fri, 04 November 2016 22:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
SandMuecke ist gerade offline SandMuecke
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Wie heist es mittlerweile so schön:

Das Schlimmste an Trump: Er ist der Grund dafür das Clinton gewählt wird....

Trump ist einfach nur ein einfach gestrickter Mensch (um das Wort Dumm zu vermeiden)

Wo bei mir seine position, sich ein wenig aus der Rolle der Weltpolizei zu verabschieden, schon ein wenig Gefällt...auch wen der Rest natürlich Müll ist mMn.

Klar sollte sein, das wen Trump Präsident wird, Regiert nicht Trump das Land, sondern seine Berater und jeder der im erfolgreich was Einflüstern kann.
Er währe Schlicht eine Marionette ohne es selber zu Merken.


LG Jojo

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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378020 antworten auf 377947 ] Sun, 06 November 2016 01:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo allerseits,
ich bin entsetzt. Shocked

Dass Hillary Clinton keine Heilige ist steht außer Frage. Dass viele der anderen Kandidaten sowohl bei den Republikanern wie auch bei den Demokraten mir lieber gewesen wären, steht außer Frage. Worum es jetzt geht ist die Frage des geringeren Übels.

Clinton steht dabei für Kontinuität. Man weiß, was man zu erwarten hat. Die Frau war Außenministerin - die wird nicht wegen "ein paar Rebellen" den dritten Weltkrieg riskieren, auch wenn sie im Wahlkampf sagt, sie werde eine Flugverbotszone schaffen dann heißt das doch nach der Wahl, dass sie eine anstrebt.

Ja, sie wird sich gegen Putin stellen und sich nicht mit ihm verbrüdern. Trump und sein Schulterschuß mit dem "lupenreinen Demokraten" Putin lassen much gruselnd an Hitler und Mussolini denken. Einschließlich der Unberechenbarkeit Trumps. Sein Wahlkampfteam hat immer wieder verzweifelt versucht, ihn einzufangen - was ihnen aber nicht gelungen ist. Warum sollte es die Administration in Washington schaffen? Und DER Mann soll den Code für die Atomwaffen bekommen?

Derweil geht es am anderen Ende der Welt drunter und drüber. Um Mossul kämpfen Sunniten und Schiiten, Kurden, Türken, Araber und weiß Gott wer noch alles. Wie Ihr richtig schreibt hat der Einmarsch der USA im Irak dort das Chaos geschaffen, aus dem der IS Kapital schlagen konnte. Nun haben sie die USA wieder reingehängt, die Peschmerga wie auch den irakischen Regierungsapparat gestärkt und auch selbst aus der Luft wieder eingegriffen. Die Richtung stimmt - aber geregelte Verhältnisse (auch der Völker untereinander) sind noch in weiter Ferne. Und jetzt willl Trump die USA wieder rausziehen? Damit alles für die Katz war?

Womit wir auf eines der Kernprobleme der Kriege um Syrien und den Irak kommen - und eine der Hauptkonfliktlinien in der Türkei, in der Erdogan mehr und mehr in stalinistische Verhaltensweisen abrutscht (incl. Verfolgungswahn etc.): Der Umgang mit den Kurden, die wieder mal zum Spielball der Weltgeschichte geworden sind. Die USA unterstützen sie in Irak und Syrien, die Türken bekämpfen sie in der Türkei und in Syrien und die regulären Regierungen in Syrien und Irak müssen mit ihnen leben, weil sie selbst keine Handhabe haben.

Stellt sich die Frage, wie hier wohl die beste -im Sinne von "langfristig friedenstiftendste" Lösung aussehen könnte. Meiner Einschätzung nach wäre das tatsächlich ein kurdischer Staat!
Ich habe mir immer gewünscht, dass die Türkei als Staat die Kurden als das anerkennt, was sie sind: Ein eigenes Volk mit eigener Sprache, eigenen Sitten und Gebräuchen und dem Wunsch nach Eigenverantwortung. Die Türkei hätte das Problem friedlich regeln können - wie Italien das mit Südtirol hinbekommen hat, Kanada mit den französischsprachigen Landesteilen oder Finnland mit den Lappen/Samen. Je mehr Eigenständigkeit ein Staat seinen "Randgruppen" zugesteht, umso eher fühlen sie sich ernst- und angenommen.

Die Kurden im Irak können mit ihrem Autonomiegebiet gut leben. Würden Türkei uns Syrien gleiches auf ihrem Territorium tolerieren, könnte der Konflikt noch entschärft werden. Da aber gerade Erdogan dazu ganz offenkundig nicht willens ist, wird das nicht geschehen. Und dann gibt es drei Möglichkeiten:

1. Der Westen überläßt die Region sich selbst - muss dann aber mit weiteren Millionen von Flüchtlingen rechnen. Das ist Trumps Plan, denn die Flüchtlinge kommen ja nach Europa, nicht in die USA. Die schottet er ja ab.

2. Die USA ziehen sich raus, Europa versucht weiter, die Dinge in die richtige Richtung zu lenken. Das wird scheitern - erstens an der mangelnden europäischen Integration (viele Köche verderben den Brei) als auch an der fehlenden militärischen Option. Denn außer denn paar französischen Atomwaffen ist da ja nicht viel...

3. Die USA machen deutlich, was geht und was nicht - und setzen das durch. Das ist Clintons Linie und ich bin ehrlich: Aus meiner Sicht ist das von den drei Optionen die Beste!

Mittelfristig hielte ich eine Änderung des Völkerrechts (das ja gar kein Völkerrecht, sondern ein Staatenrecht ist!) dahingehend für wünschenswert, dass jedes Volk, jede Region in einem Land das RECHT hat, über eine Abstimmung über die Abspaltung oder weitere Zugehörigkeit zu einem Land zu entscheiden. Die einzigen, die die Größe hatten, das einfach zuzulassen, waren die Briten (Schottland 2015) und die Tschechoslowakei 1992.
Beide sind Musterbeispiele dafür, wie gut das für den Frieden ist - keine Bomben, keine Schüsse - friedliche Trennung im einen, friedliches "weiter miteinander" im anderen.

Schon bei diesen Überlegungen kann ich mir übrigens weder Clinton NOCH Trump als hilfreich vorstellen. Und eine weitere Entwicklung sehe ich mit Sorge: Die Kontrolle der Wirtschaft über die Politik - weil die Wirtschaft dank Globalisierung viel mehr Handlungsoptionen hat als die national beschränkte Politik.
Trump will das Rad zurückdrehen und den Welthandel einschränken, was nicht nur fatal für uns als Exportweltmeister wäre, sondern auch für viele andere Länder (einschließlich der USA übrigens, die ihre Waren allein schon deshalb in viele Länder nicht mehr verkaufen könnten, weil dort die Devisen fehlen!). Und Clinton wird die Macht der Wirtschaft nicht beschränken.

Auch da: Beides taugt nichts, aber das Risko bei Trumps Vorgehen ist größer. Für alle.

Das Ganze wirkt - und deshalb hatte ich den Link zum Artikel (der übrigens ein Kommentar ist und kein Bericht!) gepostet - wie ein Rückfall in die 30er Jahre. Den "Neuen Adolf" sehe ich in der Tat nicht in Merkel-Land ( http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Merkel-Land-ist-abg ebrannt-article18564436.html) - aber das ist ja eigentlich auch egal. Einer woanders reicht. Die Briten und Franzosen und Polen hatten in den 30er Jahren auch nicht NSDAP gewählt und waren trotzdem betroffen.

Deshaöb sollte uns allen daran gelegen sein, dass nirgendwo auf der Welt unberechnbare Despoten an die Macht kommen. Und sie dort, wo es sie bereits gibt, möglichst schnell verschwinden.
Wobei ich eines zugestehen muss: Putin ist nicht unberechenbar. Der ist absolut rücksichtslos und unkooperativ, aber nicht unberechenbar. Trump schon.

Schöne Grü0e
Uli


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378079 antworten auf 377933 ] Mon, 07 November 2016 06:33 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
palladiumSFF ist gerade offline palladiumSFF
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Hallo Uli,

einen kurdischen Staat mit den Gebieten aus allen Staaten, in denen Kurden leben wird es nicht geben, weil die USA sonst die Türkei übergehen müssten. Sie brauchen aber die Türkei wegen der Kontrolle über den Bosporos. Erdogan weiß das, deswegen kann er sich innenpolitisch (und bis zu einem gewissen Grad auch außenpolitisch) alles erlauben. Und dies als Natomitglied. Wenn der es irgendwann mal so hinbiegt, dass er den Bündisfall ausruft sind wir hier ziemlich angeschmiert. Ich habe schon die Luft angehalten, als er letztens den russischen Flieger abgeschossen hat, der den türkischen Luftraum verletzt hat (wenn auch nur für kurze Zeit).

Was ich mir vorstellen könnte wäre ein Zerfall des Irak, aus dem das dortige Kurdengebiet als eigener Staat hervorgeht. Die Kurden sind in sich ja auch nicht homogen und Erdogan nutzt das aus. Mit den Kurden im Irak versteht er sich nämlich größtenteils prima, die beeinträchtigen ja nicht so sehr seine Interessen. Außerdem fällt vom Irak vielleicht auch was für sein eigenes Staatsgebiet ab, so dass er natürlich alles unterstützt, was der Zerfall vom Irak vorantreiben könnte. Er hat ja schon Ansprüche auf Mossul erhoben.

Aber die Sache mit den Kurden ist ja nicht das einzige Problem da. Die ganzen Grenzen in der Region sind willkürlich von Kolonialmächten gezogen worden und die Staaten ehtnisch / religiös nicht homogen, weswegen sie oft nur über Diktatoren zusammengehalten werden. Entfernt man diese, brechen die ethnischen Konflikte und Glaubenskriege aus.

Ich halte es aber langfristig für unvermeidlich, dass die Grenzen dort durch Kriege an die wahren Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Das müssen die da unten selber ausfechten. Jede Einmischung von außen wird erstens nicht zum Ziel führen und zweitens nur den Hass auf "den Westen" weiter schüren.

Zitat:

1. Der Westen überläßt die Region sich selbst - muss dann aber mit weiteren Millionen von Flüchtlingen rechnen. Das ist Trumps Plan, denn die Flüchtlinge kommen ja nach Europa, nicht in die USA. Die schottet er ja ab.

Und mit Hillary Clinton kommen die nicht? Die USA sind da halt in der günstigen Position, dass die Flüchtlinge sie nicht erreichen können und das nutzen sie schamlos aus. Was das für Probleme hier verursacht interessiert die nicht. Egal wer Präsident wird. Also sollte uns daran gelegen sein, dass der Krieg in Syrien möglichst schnell beendet wird. Mit Clinton wird das sicher nicht passieren, denn da werden weder die Russen noch die USA nachgeben.

Für Trump dagegen ist der IS das Ziel Nummer 1 und nicht Assad. Außerdem erkennt er an, dass Russland über sein militärisches Engagement und sein Bündnis mit Assad ein Mitspracherecht in dieser Sache hat und er hat nicht den Drang, Russland eine Niederlage zuzuführen wie Clinton und die Leute, die sie unterstützen.

Eine Verhandlungslösung und ein Ende des Krieges ist mit Trump in meinen Augen daher wahrscheinlicher, was auch für Europa gut wäre.

Zitat:

2. Die USA ziehen sich raus, Europa versucht weiter, die Dinge in die richtige Richtung zu lenken. Das wird scheitern - erstens an der mangelnden europäischen Integration (viele Köche verderben den Brei) als auch an der fehlenden militärischen Option. Denn außer denn paar französischen Atomwaffen ist da ja nicht viel...

Europa als außenpolitischen Faktor gibt es nicht und wird es auch so schnell nicht geben. Die einzelnen Länder haben zu unterschiedliche Interessen. Selbst wenn es ein gemeinsames Interesse gäbe, dann bleibt immer noch das Problem mit der fehlenden militärischen Option. Zudem gibt es auch kein Zusammengehörigkeitsgefühl mangels einer gemeinsamen Sprache. Es können zwar immer mehr Leute englisch, aber das ist nicht die Muttersprache, die identitätsstiftend ist und darauf kommt es an. Deswegen glaube ich auch nicht, dass es jemals einen europäischen Bundesstaat gibt (und halte die Idee für extrem gefährlich und auch absolut nicht erstrebenswert).

Jeder Versuch, den die EU macht (Europa ist ja nicht gleich EU, auch wenn das gerne vermischt wird), ist daher von vorneherein zum Scheitern verurteilt und wird von den wirklichen Playern auch nicht ernst genommen. Was die EU sagt ist irrelevant.

Zitat:


3. Die USA machen deutlich, was geht und was nicht - und setzen das durch. Das ist Clintons Linie und ich bin ehrlich: Aus meiner Sicht ist das von den drei Optionen die Beste!

Das hat ja in den letzen Jahren auch so super funktioniert.

Damit löst du die Ursachen nicht. Außerdem, was soll denn gehen und was nicht? Clintons Position ist "Assad muss weg", dem wird alles andere untergeordnet. Selbst der IS ist für sie nicht so wichtig wie Assad. Und Assad bekommt sie nicht gegen den Willen der russischen Regierung weg. Entweder, sie einigt sich mit denen oder sie eskaliert immer weiter. Und bei ihr tippe ich sehr stark auf letzteres.

Clinton spricht den Russen jegliches Mitspracherecht ab und will ihnen den amerikanischen Willen aufzwingen. Wenn da keiner von beiden nachgibt oder jemand eine Fehlkalkulation macht sind wir ganz schnell in WW3. Die Rüstungsindustrie, die Clintons Wahlkampf unterstützt, reibt sich schon die Hände. Wir sind dann übrigens ganz nah dran und die USA ganz weit weg.

Natülich muss man gegenüber Russland auch in der Lage sein, glaubwürdig drohen zu können, aber Syrien bzw. Assad ist für mich kein Thema, bei dem ich bereit wäre, diese Karte zu spielen. Ebensowenig wie für die Ukraine. Für mich hört der Spaß auf, wenn Putin anfängt, EU-Länder territorial zu bedrohen oder über Gaslieferungen zu erpressen. Das bedeutet im Umkehrschluss, solange Russland abgeschlossene Lieferverträge einhält und während der Vertragslaufzeit nicht vertragswidrig den Hahn zum Zweck von politischer Erpressung gegenüber einem EU-Land abdreht, obwohl alle Rechnungen vertragsgemäß und fristgerecht gezahlt wurden habe ich kein Problem damit, wenn wir Gas in unbegrenzter Menge von dort kaufen.

Zitat:

Und eine weitere Entwicklung sehe ich mit Sorge: Die Kontrolle der Wirtschaft über die Politik - weil die Wirtschaft dank Globalisierung viel mehr Handlungsoptionen hat als die national beschränkte Politik.
(...)
Auch da: Beides taugt nichts, aber das Risko bei Trumps Vorgehen ist größer. Für alle.

Wieso ist das Risiko größer, wenn alles so bleibt wie es ist, die Wirtschaft immer mehr potentielle Arbeitnehmer global gegeinanderer in einem "race to the bottom" ausspielen kann und daher auch weiterhin die oberen Schichten alle Produktivitätsgewinne absahen?

Im Gegenteil, wenn alles so bleibt wie es ist wird es auf jeden Fall irgendwann wieder zum großen Knall kommen. Ob der Protektionismus, den Trump jetzt propagiert, das Problem löst weiß ich nicht, aber er benennt zumindest das Problem und will daran was ändern und macht konkrete Vorschläge. Die Gegenseite verweigert sich ja schon der alleine der Diskussion, weil für sie persönlich alles super ist.

Bei Trumps Ansatz sind dann eben wieder die Leute in den Ländern angeschmiert, in die die Firmen derzeit abwandern. Aber da den Trump-Wählern in den USA ihre eigenen Interessen wichtiger sind als die Interessen von den Arbeitern in Mexiko ist völlig nachvollziehbar, dass sie Trump wählen. Er ist derjenige, der Ihnen überhaupt eine Lösung anbietet.

Eine andere Möglichkeit wäre, den Leuten bei weniger Arbeitszeit den gleichen Lonh zu zahlen. Aber wo soll das Geld dafür herkommen? Wer kann sich dann noch die Produkte leisten?

Mir ist noch keine konsistente Lösung für das Problem eingefallen, abgesehen von einer massiven Reduktion der Weltbevölkerung. Aber immer noch mehr Freihandel und noch mehr offene Grenzen für alles und jeden verstärkt das Problem nur immer weiter. In dem von dir verlinkten Artikel wird ja auch angesprochen, dass die Politik damals die "unerwünschten Nebenwirkungen der Globalisierung nicht korrigiert hat". Was für Korrekturen dem Autor da genau vorgeschweben (Trumps Ansatz lehnt er ja offenbar ab und mit der Wahl von Bernie Sanders wäre es ja noch längst nicht getan gewesen), darüber steht dort nichts. Und das wahrscheinlich aus gutem Grund, denn ich glaube, dass auch der Autor keine Lösung hat. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es überhaupt eine Lösung gibt - außer einem neuen Weltkrieg, das hat ja schon mal funktioniert. Wünschenswert ist das deswegen natürlich nicht, aber ich sehe durchaus die Möglichkeit, dass es wieder so weit kommt. Allerdings eben nicht deshalb, weil Trump gewinnt, sondern weil für die Verlierer der Globalisierung keine Lösung gefunden wird, egal von wem.

Wenn aber die Globalisierung solche Probleme mit sich bringt, wieso dann überhaupt daran festhalten? Es wird ja auch immer behauptet, sie würde sich nicht zurückdrehen lassen, aber ohne dies zu belegen. Es wird einfach so getan, als sei das alles gottgegeben und man müsste sich dem halt fügen, wie bei irgendeiner Naturkatastrophe.

Gruß Lukas

[Aktualisiert am: Mon, 07 November 2016 06:38]


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378092 antworten auf 378079 ] Mon, 07 November 2016 14:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Hallo Lukas,
vieles von dem, was Du schreibst, halte ich auch für richtig. Wie ich geschrieben habe halte ich Clinton auch nicht für eine Idealbesetzung, die die Probleme der Gegenwart binnen der nächsten 5 Jahre lösen wird. Aber ich glaube, sie wird nicht durch unbedachte Aktionen oder Reaktionen neue Probleme schaffen.

Allein Trumps infragestellen der NATO gekoppelt mit seinem "Freund Putin"-Kurs würde das derzeitige (viel fragile als vor 30 Jahren) Gleichgewicht der Kräfte völlig aushebeln - und uns in Europa in die schlechtestmögliche Position bringen. Und das gekoppelt mit den Problemen Europas, die Du richtig beschreibst (wobei wir uns da in Sache "angestrebter Zustand" nicht einig sind), würde Europa politisch schlagartig völlig unbedeutend machen. Ohne die USA (und UK nach dem Brexit?) wäre Europa nicht in der Lage, z.B. den baltischen Staaten bei einem russischen Militäreinsatz in irgendeiner Art beizustehen.
Diese Hilflosigkeit auf politischer und militärischer Ebene wäre der Anfang vom wirtschaftlichen Untergang - weil ohne Freihandel ja Zölle auf europäische Produkte erhoben würden. So viel, wie nötig ist, damit die Produkte so teuer sind/bleiben, dass wir niemandem "da draußen" weh tun. Das tut uns dann weh.

Bei Hillary kann das auch alles passieren - aber weit weniger krass und rücksichtslos. Die Frau hat nach meiner Ansicht Augenmaß. Sie will nicht in allen Dingen das Richtige, aber sie ist nicht radikal. Und das ist in heutigen Zeiten schon einiges wert!

Sie wäre ein Übergang, ein Rest "altes Denken", und würde 5 Jahre Zeit schaffen, um ein neues Denken zu entwickeln, das auf den Werten und Gesetzen der USA und des Völkerrechtes fußt und nicht auf der Radikalität, Kompromißlosigkeit und Spontanität eines Narzisten.

Schöne Grüße
Uli


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378230 antworten auf 377933 ] Wed, 09 November 2016 05:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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Hallo
Ich habe nicht den kompletten Ablauf der Regierungsbildung intus.
5:00 Uhr : Ich tippe auf Frau C. (obwohl das Radio was anderes meldet)
So wie ich das verstanden habe, wird sie aber nicht mächtigste Frau der Welt werden. Da sollen mehrere "Reissleinen" eingerichtet sein, die notfalls verhindern, einen so grossen Staatenverbund ins Verderben stürzen zu können.
Gerhard


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378289 antworten auf 378230 ] Wed, 09 November 2016 20:17 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Zitat:

Das machtvollste Überwachungssystem aller Zeiten, verbunden mit einer drohnenbasierten, international angewendeten Tötungsmaschinerie, den Codes für Atombomben, ist nun in den Händen eines jähzornigen, narzisstischen, menschenfeindlichen Lügners.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/wahl-in-amerika-d as-ende-unserer-gewissheiten-kolumne-a-1120465.html

:grab:


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378311 antworten auf 378092 ] Wed, 09 November 2016 22:33 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ace2003 aLP JE 2.016V 2001 ist gerade offline Ace2003 aLP JE 2.016V 2001
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Classic Uli schrieb am Mon, 07 November 2016 14:11



Allein Trumps infragestellen der NATO gekoppelt mit seinem "Freund Putin"-Kurs würde das derzeitige (viel fragile als vor 30 Jahren) Gleichgewicht der Kräfte völlig aushebeln - und uns in Europa in die schlechtestmögliche Position bringen. Und das gekoppelt mit den Problemen Europas, die Du richtig beschreibst (wobei wir uns da in Sache "angestrebter Zustand" nicht einig sind), würde Europa politisch schlagartig völlig unbedeutend machen. Ohne die USA (und UK nach dem Brexit?) wäre Europa nicht in der Lage, z.B. den baltischen Staaten bei einem russischen Militäreinsatz in irgendeiner Art beizustehen.
Diese Hilflosigkeit auf politischer und militärischer Ebene wäre der Anfang vom wirtschaftlichen Untergang - weil ohne Freihandel ja Zölle auf europäische Produkte erhoben würden. So viel, wie nötig ist, damit die Produkte so teuer sind/bleiben, dass wir niemandem "da draußen" weh tun. Das tut uns dann weh.

Bei Hillary kann das auch alles passieren - aber weit weniger krass und rücksichtslos. Die Frau hat nach meiner Ansicht Augenmaß. Sie will nicht in allen Dingen das Richtige, aber sie ist nicht radikal.

Schöne Grüße
Uli



Hej Uli,

Ich versuche die Dinge so objektiv wie möglich darzustellen.

Unter welcher US Regierung sind seit mehr als 5 Jahren die Tatsachen, die Du schreibst, eingetreten ? Richtig, Demokraten.

Wozu soll Russland die baltische oder EU Staaten militärisch angreifen? Russland will weiterhin Handel mit EU betreiben, noch vor 3 Jahren lag die Summe 500 Mlrd(!)¤. Das ist stolze Wirtschaftsleistung!
Der "Freihandel". - ist sehr schönes Wort - ist Wirklichkeit eine Mogelpackung. Der TTIP Inhalt ist für Otto Normalverbraucher unzugänglich, keiner weis wirklich, was da drin ist(ausser Chlorhähnchen).. Nur soviel ist klar, dass US Lobby alles nur zu seinem Vorteil macht. Und da stimme ich Dir zu, EU hat keine politische Bedeutung, und schon gar nicht das Volk und die einzelne Länder, sieh CETA mit Kanada. Aua!


Gruss aus LP
Alexej

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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378317 antworten auf 378311 ] Thu, 10 November 2016 06:15 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Andreas aus Berlin
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Hallo,

Ace2003 aLP JE 2.016V 2001 schrieb am Wed, 09 November 2016 22:33


Wozu soll Russland die baltische [...]Staaten militärisch angreifen?


Ja, warum bloß? Gehörten ja schließlich nie zur UDSSR..wie die Ukraine....und wenn die unmittelbaren Nachbarstaaten sich lieber dem Gegner zuwenden, sowas stört doch niemanden....Knautsch/Pufferzonen sind nur was für Autos Wink


Gruß, Andreas aB


ab 04.11: JK0F 3.5 V6 Initiale Bj.'03 http://images.spritmonitor.de/452964_5.png Die Küchenrolle: Dick & durstig

'04-'11: JE0A 2.0 8V RXE Bj.'98 http://images.spritmonitor.de/122395_5.png

'99-'04: J638 V6 RXE Bj.'94 http://images.spritmonitor.de/122753_5.png
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378322 antworten auf 378317 ] Thu, 10 November 2016 07:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Guten Tag!
Im Zuge der Trump-Hysterie ist weitgehend untergegangen, dass gleichzeitig auch ca. 1/3 der Senatssitze zur Wahl gestanden sind.
Die Erfahrung zeigt einerseits, dass die Amerikanerinnen/Amerikaner dazu neigen mittels des Senats den Präsidenten zu einem "Lame Duck" zu machen.
Und andereseits fühlen sich, soweit ich Diesbezügliches gelesen habe,
die amerikanischen Senatoren ihren Wählern (und ihrer Wiederwahl) (im Gegensatz zu den meisten europäischen Abgeordneten!)
sogar stärker verpflichtet als ihrer jeweiligen Partei (oder dem Präsidenten).
Weiters (zwangsläufig kann ich mich nur auf diverse Zeitungsartikel stützen) habe ich gelesen, dass Richard Nixon
schon zu Beginn seiner Amtszeit unter Alkoholproblemen gelitten hat und sein Verteidigungsminister (Hr. McNamara)
ein Sicherheitsnetz eingezogen haben soll um jegliche Atomgefahr zu verhindern.
Also: Abwarten und Teetrinken!

Mit freundlichen Grüßen hh-wien
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378329 antworten auf 378317 ] Thu, 10 November 2016 10:36 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ace2003 aLP JE 2.016V 2001 ist gerade offline Ace2003 aLP JE 2.016V 2001
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Moin Andreas,

Andreas aus Berlin schrieb am Thu, 10 November 2016 06:15

Hallo,

Ace2003 aLP JE 2.016V 2001 schrieb am Wed, 09 November 2016 22:33


Wozu soll Russland die baltische [...]Staaten militärisch angreifen?


Ja, warum bloß? Gehörten ja schließlich nie zur UDSSR..wie die Ukraine....und wenn die unmittelbaren Nachbarstaaten sich lieber dem Gegner zuwenden, sowas stört doch niemanden....Knautsch/Pufferzonen sind nur was für Autos Wink


Gruß, Andreas aB

UdSSR ... ist ja längst Geschichte.

Bei den heutigen modernen Waffensystemen sind baltischen Staaten als Pufferzone nicht geeignet, da einfach zu klein.

Ukraine.. Wenn Russland wirklich militärisch die Ukraine angegriffen hätte, wäre das alles nach max. in 6 Tagen vorbei.

Das Desaster hat damit angefangen, dass im Februar 2014 dort Putsch unter der Leitung der USA und Unterstützung der EU gemacht wurde.

Drauf hin sind im Osten des Landes Proteste angefangen.

Die "neue Regierung" hat drauf militärische "Antiterror" Offensive gestartet. crazy Also, Panzer, Artillerie, "Spezialtruppen", und ja, "Einsatztruppen" geschickt.

Da die meisten Menschen den Mainstream Medien ausgeliefert sind, fäll es enorm schwer, die Fakten zu sehen und tatsächliche Sachlage zu erkennen.

Daher erinnert sich kaum einer heute an die vor allem politischen Ereignissekette der letzten Monaten oder sogar Jahren dran.


Gruss aus LP
Alexej

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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378334 antworten auf 378329 ] Thu, 10 November 2016 12:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
hh-wien!
Korrektur (Nicht Mcnamara sondern Schlesinger) und Quelle zu meinem obigen Beitrag.

https://kurier.at/politik/ausland/hat-trump-die-macht-den-ro ten-knopf-zu-druecken/229.927.763

Mit freundlichen Grüßen hh-wien
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378373 antworten auf 378334 ] Thu, 10 November 2016 20:02 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
Russland und die Ukraine... da ist doch alles verkürzt, was vor 1993 ansetzt! Und eigentlich muss man zurück ins Mittelalter denken, Kiewer Rus und so. Genau, wie die Serben die Wiege ihrer Nation im heutigen Kosovo haben, das deshalb Teil von Serbien bleiben soll.
Nur gut, dass wir kein Preußen mehr haben. Sonst müssten wir wieder die polnische Grenze in Frage stellen.

Wollen wir wirklich so eine Welt, in der ein Erdogan sein Land vergrößern will, ein Putin es einfach tut (Krim) und die Chinesen einen halben Ozean "besetzen"?

Ich bin ein Freund der Freiheit. Ich hätte mir eine freie Abstimmung gewünscht - auf der Krim, in der Ostukraine, im Kosovo. Das muss die (bisherige) Staatsmacht zulassen - siehe Tschechoslowakei. Es geht.

Das ist in Sachen Ukraine keine Schuldzuweisung an die eine ODER die andere Seite - sondern an beide!

Zurück zur Wahl in den USA und die sich verändernde Weltlage davor, damit und danach. Ein lesenswerter Artikel greift einige Punkte von Lukas auf... und belegt doch letztlich, dass der Schuss für die Enttäuschten, Hoffenden, Frustrierten... wohl wieder nach hinten losgehen wird:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-donald-trumps- wahl-ist-das-ende-des-westens-a-1120608.html

Schöne Grüße
Uli

[Aktualisiert am: Thu, 10 November 2016 22:31]


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378388 antworten auf 377933 ] Fri, 11 November 2016 01:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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Hei,
bei Regierungsbeschlüssen sollen die Congressabgeordneten mit stimmberechtigt sein. Nun sind 50 abgesprungen - und zwar aus seinem eigenen Lager. Möglicherweise macht ihn das schon unfähig, im Alleingang Geschäfte durchzusetzen.
2. Meldung beruht auf knappen Nachrichten zwischendurch: Möglicherweise nimmt er Obama+Hilary mit ins Boot. Obama weiss ich nicht, vllt Beraterfunktion; und Hilary -wie gehabt- einen Ministerposten.

Die USA hat 30 Billionen Staatsschulden. Nur 30.000x so viel wie sein Vermögen. Vllt muss es so einer sein wie er, der weiss wie man in 5 Jahren zumindest die Spirale stoppen kann.

Bescht Regards, Gerhard


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378400 antworten auf 378388 ] Fri, 11 November 2016 11:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Gerhard,
woher beziehst Du Deine Weisheiten?

1. Wie in jeder Demokratie werden in den USA Gesetze vom Parlament, dem Kongress verabschiedet. Die Regierung legt "nur" den Entwurf vor


Der Kongress besteht aus zwei Kammern, Repräsentantenhaus und Senat. In beiden haben die Republikaner eine Mehrheit. Natürlich kann die Partei ihn einbremsen, wenn sie will. So, wie auch die CDU im Bundestag gegen Angela Merkel stimmen kann. Tut sie das?

2. Wo kann man lesen, dass "50 Abgeordnete abgesprungen" wären? Von was?

3. Hillary & Omama? Nicht ganz - hier sind die Kandidaten:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-mit-diese r-truppe-will-er-regieren-a-1120734.html

Wenn Du zuverlässigere Informationen hast: Immer her mit den Quellen, ich verifiziere meine Infos immer gerne. Und damit jeder, der meinen "Senf" liest, auch meine Quellen nachvollziehen kann, gebe ich die immer im Beitrag an. Finde ich äußerst hilfreich bei der Meinungsbildung.

Schöne Grüße
Uli


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378412 antworten auf 377933 ] Fri, 11 November 2016 13:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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Hei,
Quellen sind diesmal Radio SWR3 oder YouFM oder DLF... oder so, bei der Arbeit (siehe Videoclip) gewesen; die "50 Abspringer" steht im Internet; gestern abend gings erstmal um (eine erste) Amtsvorbereitung/Amtseinführung ins O.v.al Office - konkrete Pläne für Abgeordnete seinen noch nicht veröffentlicht; die Namen Clinton+Obama sind dabei nur einmalig und ganz kurz gefallen; sodaß meine Synapsen was zusammenstrickten. Bin daher überarscht über die Kandidatenliste... bitte das jetzt nicht so verstehen, daß ich für mich den (wertvollen und unverzichtbaren) Journalismus in den Raum der Spekulation rücken würde.

Gerade frisch eingetroffen:
michelle2020-neue-hoffnung-der-demokraten-michelle-obama-sol l-ins-oval-office

O. indicates he had an 'excellent' and 'wide-ranging' conversation with T.

Gerhard

[Aktualisiert am: Fri, 11 November 2016 13:47]


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378427 antworten auf 378412 ] Fri, 11 November 2016 18:10 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Gerhard,
ich habe die Info gefunden, dass sich 50 Abgeordnete der Republikaner in einem offenen Brief von Trump distanziert haben - im August. Da gab es eine verbreitete Absetzwelle von Trump, weil seine Parteikollegen gefürchtet haben, dass sie im Rahmen einer Anti-Trump Wahl ihre eigenen Senatorenposten verlieren.

Das sagt leider nichts darüber aus, ob die auch nach der Wahl (wenn sie denn gewählt wurden) noch diesen Abstand halten. Paul Ryan, bisheriger Fraktionsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus und einer der Wortführer GEGEN Trump, hat sich direkt nach der Wahlnacht an ihn rangeschmissen - sie hätten sich ja eigentlich immer prima verstanden. Bei solchen Verhaltenweisen kriege ich auch einen Prass auf das Establishment - aber auf das Republikanische.


Das Thema "Michelle Obama" bezieht sich auf die nächste Wahl 2020 und nicht auf die nächsten 4 Jahre.


Die Begegnung zwischen Trump und Barrack Obama war nach beiderseitiger Aussage sehr konstruktiv - auch, wenn Obama darauf hinwies, dass sie sich natürlich bei verschiedenen Themen durchaus nicht einig waren. Dabei geht es aber nicht um eine Mitarbeit Obamas oder anderer Demokraten an der neuen Regierung, sondern um die Einführung Trumps in das Leben als Präsident - im Sinne des Kennenlernens von Aufgaben, Methoden, Vorgehensweisen etc.

Ob und wieviel Trump da von Obama zu lernen und zu übernehmen bereit und in der Lage ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Schöne Grüße
Uli

[Aktualisiert am: Fri, 11 November 2016 18:11]


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378453 antworten auf 377933 ] Sat, 12 November 2016 07:16 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
palladiumSFF ist gerade offline palladiumSFF
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Hallo,

ich halte die ganze Panikmache in den Medien für maßlos überzogen. Die drehen ja teilweise völlig am Rad (siehe Sprüche wie "Ein neuer Faschismus kommt an die Macht."), weil sie doch alles dafür getan haben, dass ihre Kandidatin dran kommt, und nun... Täglich zig Anti-Trump-Artikel rausgehauen und die Schwächen von HRC garnicht oder nur in ganz wenigen Artikeln (die dann auch schnell wieder von Seite 1 verschwanden) kurz abgehandelt. Programmatisch lief ja sowieso nichts. Und jetzt hat doch das Volk tatsächlich gewagt, trotzdem was anders zu wählen.

Das gönnen ich denen, schon alleine dafür hat es sich gelohnt. In den NYT-Leserkommentaren (die ja zum absoluten Propagandablatt verkommen war/ist) gab es Leute, die geschrieben haben, dass es diese extrem einseitige Berichterstattung war, die ihnen den Rest gegeben hat (um für Trump zu stimmen). Die Medien hier in D haben es ja genau so gemacht. Erst in den letzten Tagen vor der Wahl wurde es m. M. n. etwas ausgeglichener.

Hoffentlich lernen die noch rechtzeitig daraus vor der BTW 2017, aber ich glaube es ehrlich gesagt nicht.

SPON-Artikel

Donald Trumps Sieg bedeutet das Ende des Westens.

Na und? "Der Westen" ist ja nur ein Synonym für totale US-Hegemonie. Das was dann stattdessen kommt muss nicht besser für uns sein, kann aber.

Am Ende läuft es wahrscheinlich eh bloß darauf hinaus, dass die europäischen Länder die 2% Rüstungsbudget einhalten müssen und die USA nicht mehr so viele sinnlose Militärinterventionen in aller Welt startet. Bedenke auch, dass das Republikaner-Establishment immer noch im Senat und Kongress sitzt. Außerdem steigt Trump immer mit absurden Forderungen in die Diskussion ein, um später möglichst viel für seine Seite rauszuholen.
Das einzige Problem an der Sache ist, dass ich unsere Politiker für so dämlich halte, dass sie die USA am Ende tatsächlich dafür bezahlen, dass sie hier ihre Militärbasen unterhalten, obwohl es die USA höchstselbst sind, die diese Basen immer haben wollten. Das wäre ziemlich unsinnig, denn falls die USA unter Trump tatsächlich doch der Meinung sein sollten, sie bräuchten diese Basen nicht mehr (hoffentlich, aber wird wohl leider nicht so kommen), dann wären deren Sicherheitszusagen als Gegenleistung für die Schutzgeldzahlungen eh nichts wert, da sie im Falle eines Falles dann einfach nichts machen würden.

Dieses ganze Gerede vom "Ende des Westens" (gibt noch mehr Artikel in anderen Medien als SPON, die sowas schreiben, z. B. FAZ) zeigt viel eher den Zusammenbruch des Weltbilds der Journalisten, die immer geglaubt haben, die Wähler der USA seien ja ach so viel schlauer als im Rest der Welt und würden ja niemals so einen an die Macht wählen (das tun doch nur die Deutschen...) und jetzt haben sie es in ihren Augen aber doch getan. Jemand, der unter anderem auch die Nato in ihrer jetzigen Form als obsolet bezeichnet hat. Womit klar ist, dass die Bürger in den USA sich keineswegs so sehr mit den Europäern verbunden fühlen ("transatlantisches Bündis/Freundschaft/Verbundenheit/bla bla") wie sie gedacht haben. Ist auch logisch, denn außerhalb der Zirkel der politischen und wirtschaftlichen Eliten, in denen sich die Medienvertreter bewegen, gibt es ja auch nur wenig Austausch zwischen den Ländern. Das ist bestimmt mal recht heilsam für die Damen & Herren Journalisten. Hoffentlich hat das nachhaltig was in deren Denken verändert (würde ich erst dann glauben, wenn ich es sehe und das dann auch Jahre anhält).

Aber da ich ohnehin nicht denke, dass Trump ein so schlechter Präsident wird wie überall im Vorfeld herbeigeschrieben und dass das alles genau so kommt wie er im Wahlkampf erzählt hat (wahrscheinlich haben das nicht mal seine Wähler geglaubt) wird es dann am Ende wohl eher darauf hinauslaufen, dass die Medien dann schreiben, wie toll er als Präsident doch ist und sie hätten es ja schon immer gewusst.

In spätestens vier Jahren kann ich den Thread ja mal spaßeshalber wieder rauskramen und dann werden wir sehen, ob die Weltuntergangsapologeten recht gehabt haben oder nicht ( natürlich nur falls es unsere Welt dann noch gibt und Trump nicht zwischenzeitlich den roten Knopf gedrückt hat, schon klar).

Zum Abschluss noch ein Video, was alle Leute ein für alle Mal beruhigen sollte, die sich vor Trumps Temperament im Zusammenhang mit den Atomwaffencodes fürchten: https://www.youtube.com/watch?v=ZEDP5-O9MZI

Very Happy

Gruß Lukas

[Aktualisiert am: Sat, 12 November 2016 07:19]


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378456 antworten auf 377933 ] Sat, 12 November 2016 14:34 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
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Hei,
wenn mal momentan Flaute ist, dann kommt der Lückenfüller.
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Was machst du am Heiligen Abend? Klar - dein Urlaub ist längst in trocken Tüchern. Du wirst bei deinen Liebsten sein und Geschenke auspacken - bzw. lässt auspacken; Kinder können erstaunlich lange durchhalten, bis nach Mitternacht. grübel Very Happy
index.php/fa/66853/0/ index.php/fa/66854/0/

Mir geht für einen kurzen Moment das Wort 'Warmduscher' durch den Kopf - kann es aber jetzt nicht zuordnen...

Für so manchen Amerikaner ist Geschenk am 24.12.: Mal tun und lassen können, was mann will. Die Familie gönnt mir die 2 Tage; die sonstigen 363 Tage pro Jahr bin ich doch da.
Ich(sofern ich Ami wäre) hätte dann Lust auf einen Ausritt/Spaziergang; nach so 200 km GPS-Survival durch Wald, Flüsse, Berge verspüre ich eine leichte Erschöpfung (auf die ich schon wartete) und es wird Zeit, vorm Schlafengehen unter freiem Himmel/im Wald ungestört ein Buch lesen, bei geschätzten -20°C. Zur Feier des Tages gibt's mitgebrachten Schinken oder Rinderbraten bei einem Glas Eggnog. Kühlbox dafür ist eigentlich nicht nötig. Und wenn wir schon bei den Geschenken sind, dann ist das Nicht-stellen-müssen eines Weckers an meinem Heiligen Abend ebenso ein Geschenk; schlafen solange der Körper mag und am 2. Tag wieder nachhausefahren.

index.php/fa/66857/0/ index.php/fa/66855/0/

index.php/fa/66856/0/

Snow Wheeling - Dec 24th & 25th 2015

Gerhard


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378478 antworten auf 378453 ] Sat, 12 November 2016 22:23 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ace2003 aLP JE 2.016V 2001 ist gerade offline Ace2003 aLP JE 2.016V 2001
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palladiumSFF schrieb am Sat, 12 November 2016 07:16

Hallo,

ich halte die ganze Panikmache in den Medien für maßlos überzogen. Die drehen ja teilweise völlig am Rad (siehe Sprüche wie "Ein neuer Faschismus kommt an die Macht."), weil sie doch alles dafür getan haben, dass ihre Kandidatin dran kommt, und nun... Täglich zig Anti-Trump-Artikel rausgehauen und die Schwächen von HRC garnicht oder nur in ganz wenigen Artikeln (die dann auch schnell wieder von Seite 1 verschwanden) kurz abgehandelt. Programmatisch lief ja sowieso nichts. Und jetzt hat doch das Volk tatsächlich gewagt, trotzdem was anders zu wählen.

Das gönnen ich denen, schon alleine dafür hat es sich gelohnt. In den NYT-Leserkommentaren (die ja zum absoluten Propagandablatt verkommen war/ist) gab es Leute, die geschrieben haben, dass es diese extrem einseitige Berichterstattung war, die ihnen den Rest gegeben hat (um für Trump zu stimmen). Die Medien hier in D haben es ja genau so gemacht. Erst in den letzten Tagen vor der Wahl wurde es m. M. n. etwas ausgeglichener.

Hoffentlich lernen die noch rechtzeitig daraus vor der BTW 2017, aber ich glaube es ehrlich gesagt nicht.

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Na und? "Der Westen" ist ja nur ein Synonym für totale US-Hegemonie. Das was dann stattdessen kommt muss nicht besser für uns sein, kann aber.

ress sitzt. Außerdem steigt Trump immer mit absurden Forderungen in die Diskussion ein, um später möglichst viel für seine Seite rauszuholen.
Das einzige Problem an der Sache ist, dass ich unsere Politiker für so dämlich halte, dass sie die USA am Ende tatsächlich dafür bezahlen, dass sie hier ihre Militärbasen unterhalten, obwohl es die USA höchstselbst sind, die diese Basen immer haben wollten. Das wäre ziemlich unsinnig, denn falls die USA unter Trump tatsächlich doch der Meinung sein sollten, sie bräuchten diese Basen nicht mehr (hoffentlich, aber wird wohl leider nicht so kommen), dann wären deren Sicherheitszusagen als Gegenleistung für die Schutzgeldzahlungen eh nichts wert, da sie im Falle eines Falles dann einfach nichts machen würden.

Dieses ganze Gerede vom "Ende des Westens" (gibt noch mehr Artikel in anderen Medien als SPON, die sowas schreiben, z. B. FAZ) zeigt viel eher den Zusammenbruch des Weltbilds der Journalisten, die immer geglaubt haben, die Wähler der USA seien ja ach so viel schlauer als im Rest der Welt und würden ja niemals so einen an die Macht wählen (das tun doch nur die Deutschen...) und jetzt haben sie es in ihren Augen aber doch getan. Jemand, der unter anderem auch die Nato in ihrer jetzigen Form als obsolet bezeichnet hat.


In spätestens vier Jahren kann ich den Thread ja mal spaßeshalber wieder rauskramen und dann werden wir sehen, ob die Weltuntergangsapologeten recht gehabt haben oder nicht ( natürlich nur falls es unsere Welt dann noch gibt und Trump nicht zwischenzeitlich den roten Knopf gedrückt hat, schon klar

Very Happy

Gruß Lukas


Hej,


Genau das fand ich sehr auffallend, das objektive Ausleuchten der Kandidaten fehlte völlig. Noch nie in der Geschichte der US Wahlen wurde soviel Bullshit auf einen Kanditaten abgeworfen, wie diesmal. Ich persöhnlich habe nur einmal im Radio gehört, dass es zu einseitig berichtiet wird und so viel Müll auf Trump losgelassen wird. Das nennt man heute Meinungsbildung des Volkes....

Keine Sorge, es drückt keiner den roten Knopf Cool

Der neue Præsident, die Eliten, die dahinter stehende US Öl und Rüstungslobby wollen ia weiterhin leben und noch mehr $$$$ einsacken Twisted Evil


Gruss aus LP
Alexej

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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378551 antworten auf 378478 ] Sun, 13 November 2016 19:49 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
die Sachthemen wurden ja schon reichlich im Vorwahlkampf durchgehechelt - Clinton vs. Sanders, Trump gegen viele (Paul, Kasich, Jeb Bush, ...). Zu der Zeit war die Presse noch nicht "contra" Trump, sondern eher kopfschüttelnd amüsiert über den scheinbar falschen Film, der da bei den Republikanern lief.

Klar - jede Rede von Trump war schon da voller Lügen/Übertreibungen (je nach Blickwinkel; neutral: Unwahrheiten), er ignorierte jede political correctness (was meiner Ansicht nach der Hauptgrund für seinen Erfolg ist - die Leute sind es satt, bestimmte Dinge einfach nicht aussprechen zu dürfen - nicht mal als Frage!) und diskreditierte seine Mitbewerber in einer Form, dass ich überrascht war, dass er nicht angezeigt wurde (was er seinerseits vermutlich getan hätte - er gilt ja als Prozesshandel, hat wohl derzeit 75 Gerichtsverfahren laufen).

Als dann klar war, dass er TROTZDEM (zum totalen Unverständnis des gesamten amerikanischen Establishments (Politik, Wirtschaft, Presse, ...) für die Republikaner antreten würde, da haben sich dann selbst konservative Kreise für Hillary in die Bresche geworfen - zunächst zu Lasten von Bernie Sanders, der wohl mit seinen spürbar linkeren Positionen im Finale keine Chance gehabt hätte. Zumindest bei den meisten politisch denkenden Amerikanern.

Erst als es DANN ins Finale ging, spielten Inhalte plötzlich eine Nebenrolle. Erst da schrieb die Presse gegen Trump und für Clinton. Aus einem Vorwahlkampfwitz war plötzlich Ernst geworden. JETZT kam die Angst!
Angst, die Trump durch seine Reden und sein Handeln genüßlich verstärkte. Ja, auch ich habe persönlich mit Trump-Wählern gesprochen - die sind, wie Lukas oben schreibt, der Überzeugung, dass er das ja alles nicht wörtlich meinte, dass er provozieren wollte und dass das in der Praxis alles nicht so wild wird.
Ich kann dazu nur sagen: Hoffen wir, dass sie, dass Ihr Recht habt!

Hier in Deutschland haben wir ja nun leider die Erfahrung gemacht, dass so ein schwadronierender Newcomer gewählt wurde und das dann zur Überraschung vieler Wähler und vor allem des Auslandes genau so gemeint hatte, wie er es gesagt hatte.
Daher die Vergleiche und daher meine Sorge. Ich würde mich freuen, wenn sie unbegründet ist!

Schöne Grüße
Uli


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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #378665 antworten auf 377933 ] Tue, 15 November 2016 05:28 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Morgen,
T. hat gestern mit Kremlchef telefoniert.
T. hat gestern öffentlich bekanntgegeben, daß er an den Natoverträgen und -Modalitäten nichts ändern wird.
Gruss


Micro-Van WagonR+ MM 1.3 175.000km
***R.I.P.*** JE0H Grand '99, 2.2dT, ehemals 360.000km
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #380921 antworten auf 377933 ] Mon, 19 December 2016 23:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
pineaufan ist gerade offline pineaufan
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Moin,

ich möchte jetzt kein neues Thema eröffnen und hoffe, daß das so in Ordnung ist, letztlich ist es auch ein politisches Thema:

Wir sollten der Menschen gedenken, die durch den feigen Anschlag in Berlin ums Leben gekommen sind. Ich hoffe, daß keiner aus diesem Forum Angehörige und Freunde verloren hat. Für viele Menschen wird dieser Tag das Leben verändern, Kinder haben ihre Eltern oder einen Elternteil verloren, andere haben ihren Lebenspartner oder einen engen Freund/Freundin verloren.

Mögen die Opfer in Frieden ruhen, und mögen die Angehörigen trotz dieses Wahnsinnes zu einem "normalen" Leben zurückfinden.

Denkt Alle an diese Menschen, wenn Ihr an Weihnachten im Kreise Eurer Lieben seid. Das Leben kann schneller vorbei sein, als es einem lieb ist

Fassungslose Grüße

Andreas


GJK 3,5 V6 24V Initiale Phase II ...ist leider weg, jetzt Mercedes V-Klasse 250d Avantgarde Edition extralang
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #381068 antworten auf 380921 ] Thu, 22 December 2016 11:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Andreas,
vielen Dank für die Stellungnahme, der ich mich vollumfänglich anschließe!

Ich war am Dienstag auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Nicht, weil ich den so toll finde, sondern als Signal: Nein, Ihr jagt mir keine Angst ein. Jedes einzelne Opfer ist ein Opfer zu viel. 12 körperlich tote und ca. 50 verletzte Opfer sind schlimm, aber 80 Mio. seelische Opfer, starr vor Angst, wären viel schlimmer!

Und an allem soll wieder ein Flüchtling schuld sein?
Moment!

Der aktuell Verdächtigte ist seit 2011 in der EU und saß dann erstmal 4 Jahre als Krimineller in Italien im Gefängnis. Nach seiner Entlassung klappte die Abschiebung nicht. Auch aus Deutschland sollte er im Sommer 2016 abgeschoben werden - was nicht klappte.
Das hatte nichts mit der vielkritisierten Flüchtlingswelle von 2015 zu tun, sondern zeigt ganz andere Probleme im System - und zwar im Umgang mit Kriminellen, die das Land (und das gilt für Italien genauso wie für Deutschland) längst verlassen haben sollten.

Die Informationen lagen und liegen alle vor. Es braucht nicht mehr Überwachungsstaat, strengere Gesetze, höhere Strafen. Es braucht Lösungen für Situationen, deren Ursache/Auslöser außerhalb unserer Gesetze liegen - sei es das Thema Fluchtursachen oder das Thema "Rücknahme" von Staatsbürgern.
Das aber ist Außen- und keine Innenpolitik - was aber viele Kommentatoren offenbar noch nicht bemerkt haben.

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #382861 antworten auf 381068 ] Fri, 20 January 2017 15:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #383294 antworten auf 377933 ] Fri, 27 January 2017 16:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
KodaJ ist gerade offline KodaJ
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Und was haltet ihr von der ersten Woche Trump im Amt? Innerhalb einer Woche zu schaffen, die Beziehung zu Mexiko komplett aufs Eis zu legen ist schon eine Leistung...
Re: Politisches... ich kann nicht anders! [message #383319 antworten auf 378551 ] Fri, 27 January 2017 23:26 Zum vorherigen Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
ich zitiere mich mal selbst:

Classic Uli schrieb am Sun, 13 November 2016 19:49

Hier in Deutschland haben wir ja nun leider die Erfahrung gemacht, dass so ein schwadronierender Newcomer gewählt wurde und das dann zur Überraschung vieler Wähler und vor allem des Auslandes genau so gemeint hatte, wie er es gesagt hatte.
Daher die Vergleiche und daher meine Sorge. Ich würde mich freuen, wenn sie unbegründet ist!


Offenbar war meine Sorge nicht unbegründet. Ich denke, inzwischen sind sich alle einig, dass er eine Gefahr für die Welt darstellt.

Immerhin ist seine Regierung derzeit nicht wirklich handlungsfähig, 37 der TOP-50-Positionen sind derzeit unbesetzt. Es laufen diverse Ermittlungsverfahren gegen ihn, u.a. wegen Verstoßes gegen die Verfassung (Beispiel: der Präsident darf kein Geld aus dem Ausland annehmen. Seine ausländischen Tochterfirmen überweisen aber weiterhin an die amerikanische Muttergesellschaft, deren Eigentümer weiterhin er ist. Er erhält somit Geld aus dem Ausland).
Noch sitzt er nicht so fest im Sattel, wie er das gerne hätte. So konnte er die Gleichschaltung der Medien noch nicht entschlossen angehen, nur damit drohen.
Gottseidank scheint es aber unter der Oberfläche gewaltig zu gären - aus den Behörden, denen er offiziell die Kommunikation untersagt hat hat, scheinen jetzt fleißig Fakten geleakt zu werden. Ziviler Ungehorsam ist das, was Amerika jetzt voraussichtlich brauchen wird - und was Deutschland in den 30ern weitgehend gefehlt hat (Ausnahmen bestätigten die Regel).

Es gilt weiter: Wir können von hier aus nur hoffen, dass er den Laden nicht komplett an die Wand fährt.

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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