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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416338 antworten auf 416306 ] Thu, 20 September 2018 02:23 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
zuerst mal... in Butzbach bin ich Ende der 90er gelandet, weil es auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Herborn lag, wo meine beiden wichtigsten Kunden waren. Geblieben sind wir einerseits wegen des sozialen Umfeldes (insbesondere für die Kinder), der vergleichsweise guten Anbindung über die A5 und natürlich auch der Kosten.

Seit über 10 Jahren bin ich inzwischen in Frankfurt angestellt. Auf den Kopf 50 km zur Arbeit bei im Schnitt 20 Arbeitstagen im Monat (auf's Jahr ca. 240 Werktage - davon müsste ich noch den Urlaub abziehen) macht 2.000 km im Monat für den Weg zur Arbeit. Die übrigen ca. 10.000 km im Jahr sind Privatvergnügen (letztes Wochenende Bodensee, vor 3 Wochen Naumburg, vor 6 Wochen Bodensee... usw.) und haben nichts mit "Pendeln" zu tun.

Also 2.000 km x 10 Ct. = 200 EUR im Monat für's Autofahren All Inclusive. Ja, ich fahre wirklich billig, weil auf LPG (übrigens auch seit der Spritpreis-Welle 2008) und ohne Wertverlust.
Würde mich der Weg 1.000 Euro kosten würde ich zu Hause bleiben. Dafür lohnt sich Arbeiten nicht. Und 4 Stunden Fahrzeit jeden Tag geht gar nicht.

Ich habe -vor der LPG-Umrüstung- um Sommer 2008 die Probe auf's Exempel gemacht und habe per Schnupperticket 3 Monate ÖPNV bezahlt. Eine Woche lang habe ich versucht, komplett per Bus und Bahn zu fahren: Morgens um 06:40 h aus dem Haus zum Bus, 9:00 h im Büro, punkt 18:00 h wieder los, damit ich den letzten Bus nach Hause bekomme, der um 20:15 h ankommt. Das hat an EINEM der fünf Tage geklappt. 4x musste mich meine Frau mit dem Auto am Bahnhof abholen, also doch 20 km gefahren.

Dann habe ich Park&Ride gemacht. Morgens um 07:15 Uhr ins Auto, um den Zug um 7:45 zu bekommen. Normalerweise sind das 10 Minuten Fahrzeit - aber manchmal auch 25, wenn die Autobahn zu ist und alle fahren Bundesstraße. Das habe ich die restlichen knapp 3 Monate überwiegend durchgezogen - meist so 3-4mal pro Woche. Wenn ich morgens einen Termin hatte oder der Zug weg war oder ich auf dem Weg einkaufen musste (Ikea!), dann bin ich trotz bezahltem Ticket mit dem Auto nach Frankfurt gefahren.
Ich bin also an (grob) 3,5 Tagen je 20 km und an 1,5 Tagen je 100 km gefahren - macht 220 km pro Woche und damit 280 km weniger als "nur" mit dem Auto. Selbst bei 25 Ct/km wären das pro Woche 70 EUR, im Monat also grob 280 EUR - bei einem Ticketpreis von 230 EUR. Selbst bei Kilometerkosten von 25 Ct. wäre also Autofahren gerade mal 50 Euro im Monat teurer als der ÖPNV!

Vor allem aber hat mich der Streß damals fertig gemacht - schnell noch den Zug kriegen. Passt der Anschluß? Einmal wurde der Zug "mal eben" über Hanau umgeleitet, kam eine Stunde später an. Ein anderes Mal (ich hatte meine Frau schon zum Abholen angerufen) war "Personenschaden" auf der Strecke, der Zug fuhr wieder nach Frankfurt zurück. Ich kam letzten kurz vor Mitternacht in Butzbach an und bin die 10 km in unseren Vorort nachts durch den Wald gelaufen - immerhin war es trocken.
Sitzplätze? Morgens? Abhaken. 3x Umsteigen? Immer.

Nein, das ist eine Notlösung für ein paar Tage oder Wochen - aber nichts für die nächsten 17 Jahre.


Die Lösung für das GANZE Problem ist eigentlich einfach: Die Arbeitsplätze müssten raus aus der Stadt auf's Land!

Andererseits... wir suchen seit 10 Jahren Entwickler/Programmierer. Seit ca. 5 Jahren (nachdem die Suche in DE nachhaltig erfolglos war) haben wir angefangen, in Osteuropa zu akquirieren - und für die Jungs und Mädels ist "Frankfurt" ein echtes Argument, für "Butzbach" würden die sicher nicht auswandern. Man kann es halt nicht allen recht machen...

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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- J117 Phase 1 TSE, 1/87, 2.2L Einspritzer, 133.000 km
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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416462 antworten auf 415598 ] Sat, 22 September 2018 21:09 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Hallo becks2006,
schade, in Deinen meistens sehr langen Texten sind sicherlich brauchbare Lösungsansätze zu dem einen oder anderen
Problem enthalten. Wären die Texte doch bloß nur etwas an die allgemeingültige Groß- u. Kleinschreibung angelehnt,
dann würde ich die durchlesen.
Du willst nicht anders - ich kann nicht anders als Deine Texte `zu übersehen´. Ich habe nichts gegen postpubertäre Punks.
Deren Texte mir anzusehen, zwingt mich keiner.
Ein Vorschlag zur Güte. Jage doch Deine Texte, vor der Veröffentlichung hier, durch den Gugel Translator Intl.US.Inc.
in eine beliebige Sprache und wieder zurück ins Deutsche, mit dann Groß- u. Kleinschreibung. Die Amis schaffen das.
Soll ich meinen Vorschlag, für Dich besonders, kennzeichnen?

@Ulli
na, na, immer dieses schwarzweiss Denken. Wer eine homogenere Gesellschaft als Idealform anführt ist sofort ein Kommunist und
wer, auch wie ich, sich (in einem anderen nunmehr verschobenen Kontext) gegen illegale Masseneinwanderung positioniert
wird sofort als Nazi, Siegfried, nomen est omen : - ) verschrien. Dabei gibt es, so lernten es danach alle, Nuancen...

Eine mehr oder weniger homogene Gesellschaft ist das Gegenteil sowohl vom feudalen USA Gesellschaftsmodell als auch vom kommunistischen Modell,
die da bestimmten, für die Häuptlinge alles, für die Indianer nix bzw. für Funktionäre gab´s das feudale Wandlitz und für Arbeiter
den kom- u. deprimierenden Plattenbau.

Ja wo sollen die denn nun hin, die Arbeitsplätze. Auf´s Land sagst Du. Damit bist Du nicht alleine, aber trotzdem in der Minderheit.
Weltweit betrachtet hält die Landflucht aber an. Ein nicht reversibler Trend. Bevor die Ankömmlinge in Wohnwaben oder gar Käfigen (Fernost)
zu Wucherpreisen hausen sollen, muss schon früh an bezahlbaren regulierten Wohnraum gedacht werden. Tut man ja hier schon. Jetzt müßte die Umsetzung folgen.
Aber die halten unbelehrbare für Schwachsinn. Meinungsfreiheit halt.

Gruss
Siegfried





Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416480 antworten auf 415598 ] Sun, 23 September 2018 01:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gerhard S. ist gerade offline Gerhard S.
Beiträge: 1780
Registriert: August 2006
Ort: 45481
Espace-Verrückter
Hallo,
ich klammere mich an dem Satz, dass Gasfahrzeuge vom Diesel-Benziner-Verbot ausgenommen seien, nicht fest.
Die Formulierung 'Gasfahrzeuge' ist mir zu ungenau.
Gruss Gerhard



Micro-Van WagonR+ MM 1.3 175.000km
***R.I.P.*** JE0H Grand '99, 2.2dT, ehemals 360.000km
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416595 antworten auf 415598 ] Tue, 25 September 2018 18:12 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
Beiträge: 155
Registriert: September 2012
Ort: 74***
Alter Hase
Gast schrieb am Sat, 22 September 2018 21:09


Hallo becks2006,
schade, in Deinen meistens sehr langen Texten sind sicherlich brauchbare Lösungsansätze zu dem einen oder anderen Problem enthalten. Wären die Texte doch bloß nur etwas an die allgemeingültige Groß- u. Kleinschreibung angelehnt, dann würde ich die durchlesen.
Du willst nicht anders - ich kann nicht anders als Deine Texte `zu übersehen´. Ich habe nichts gegen postpubertäre Punks. Deren Texte mir anzusehen, zwingt mich keiner.




hallo siegfried
wie machste das denn? liest da 3 worte und wenn du dann merkst dass kleingeschrieben wird hörst du auf? absurd! bin mir aber fast sicher dass du das alles liest sonst würdest nämlich nicht drauf antworten. ich les ja auch deine texte obwohl ich nach 3 zeilen schon k..... könnt... und wie beschränkt muß man denn sein, wenn man auf content verzichtet wg. formaler „mängel“? aber hast recht: laß es! könnte sein dass du es nicht verstehst!
postpubertärer punk seh ich mal als kompliment! besser wie die nörgler und mooserer die an allem ein haar in der suppe finden und bei denen immer die anderen die schuld tragen!

Zitat:



Ein Vorschlag zur Güte. Jage doch Deine Texte, vor der Veröffentlichung hier, durch den Gugel Translator Intl.US.Inc. in eine beliebige Sprache und wieder zurück ins Deutsche, mit dann Groß- u. Kleinschreibung. Die Amis schaffen das. Soll ich meinen Vorschlag, für Dich besonders, kennzeichnen?




danke für deine hilfe aber das ist mir zu hoch: erklär mir das noch mal genauer! wahrscheinlich bin ich da zu blöd zu!?

Zitat:



Bevor die Ankömmlinge in Wohnwaben oder gar Käfigen (Fernost) zu Wucherpreisen hausen sollen, muss schon früh an bezahlbaren regulierten Wohnraum gedacht werden. Tut man ja hier schon. Jetzt müßte die Umsetzung folgen.
Aber die halten unbelehrbare für Schwachsinn. Meinungsfreiheit halt.




wer lesen kann ist klar im vorteil! ich hab dezidiert drauf hingewiesen dass länder und kommunen nichts davon abhält in den wohnungsbau zu investieren. wahrscheinlich könnten sie dabei sogar als korrektiv wirken! dass die wirtschaft da andere interessenslagen verfolgt liegt in der natur der sache! wenn deine kommune oder dein land dem nicht nachkommen, musste halt das nächste mal dein kreuzchen an einer anderen und zwar an der für dich richtigen stelle machen. ich hoffe ja daß sich dann bei dir was ändert; so recht dran glauben fällt mir aber schwer!

hab im anderen fred gelesen dass du deinem „grundsanierten“ JE grade ne gas-anlage spendierst. eintragung wenn ich das richtig interpretiere noch „nicht ganz sicher“! oder soll ich sagen hört sich irgendwie dubios an?
ich hoffe ja dass du deine drohung dann nicht wahrmachst noch mehr zu fahren weil der sprit dann so schön billig ist!

grade noch gefunden zum thema finanzierbarkeit von free-önv:
https://www.vdv.de/statistik-personenverkehr.aspx
wenn die zahlen stimmen und der bestehende önv mit einnahmen von 13mrd auskommt bei kostendeckung von 75% wäre der bestehende etwa für 20mrd als free realisierbar! verbesserter und ausgebauter für 40mrd?
und zum thema „bezahlbare mieten“.
soeben gehört: 24 banken planen wg. brexit von london nach frankfurt umzusiedeln! anscheinend 8000 neue arbeitsplätze was bei den einkommen der bänker bestimmt noch mehr druck auf die frankfurter mieten und immo-preise geben wird!

vg becks


seit 08/2017: J638-2,9l-V6 mit LPG, EZ 92, 340tkm "so günstig bin ich noch nie Auto gefahren!"
06/2012 - 07/2017: J637-2,2l-LPG EZ 95, 260tkm, i.M. in Reparatur! erste Erfahrungen mit Autogas!
davor viele viele diverse Fahrzeuge verschiedener Hersteller darunter als "Lieblingsmodelle"
1978 - dato alte Minis u.a. selbstgebautes VollCabrio
1993 - dato Lancia Delta I u.a. HF4WD und diverse HF turbos
und ja: meine Shift-Taste funktioniert tatsächlich manchmal!!!
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416730 antworten auf 416462 ] Fri, 28 September 2018 21:02 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin Siegfried,

Gast schrieb am Sat, 22 September 2018 21:09

@Ulli


Ulli oder Uli?

Zitat:

na, na, immer dieses schwarzweiss Denken.


Also nicht ich...

Zitat:

Ja wo sollen die denn nun hin, die Arbeitsplätze. Auf´s Land sagst Du.


Also doch ich?

Du verwirrst.

Also... am Ende ist alles ganz einfach:
Wenn immer mehr Arbeitsplätze in den Städten entstehen, zieht es immer mehr arbeitende Menschen dorthin. Wenn es immer mehr Menschen dorthin zieht, kann man nicht dagegen anbauen und GLEICHZEITIG die Luftqualität verbessern (Stichworte wie Frischluftschneisen, Grünflächen etc.). Mehr Bauen ist also nur eine Scheinlösung, die sich zudem nicht flexibel dem Bedarf anpassen kann, weil sich der Trend vielleicht schon wieder umgekehrt hat, bevor die tausenden von Wohnungen/Häusern fertig sind (Stichworte: AI, dadurch Abbau von Büroarbeitsplätzen; Home Offices, ggfs. mit VR-/Augumented Reality-Hilfe - die City-Arbeitsplätze, von denen wir reden, sind schließlich keine Fabrik-Arbeitsplätze!).

Wenn also "Städte zubauen" nicht die Lösung ist, dann kann die Lösung nur sein: Weniger Konzentration in den Städten, raus auf's Land.

Und zwar entweder mit den Arbeitsplätzen, dann zieht die arbeitende Bevölkerung "von selbst" hinterher... oder raus aus den Städten mit denen, die nicht arbeiten.

Wer ist das: Das sind entweder Rentner, die von ihrem eigenen Geld leben und entweder ein Häuschen/eine Wohnung besitzen oder zur Miete wohnen - oder es sind Menschen, die auf die eine oder andere Art vom Sozialstaat leben. Und den kommen steigende Miete natürlich auch immer teurer - Stichwort Wohngeld.
Hier sehe ich eine zweite Option neben der Verlagerung von Arbeitsplätzen: Wenn man jeden Wohngeld-Bezieher eine "Abwanderungsprämie" bieten würde (z.B. in Höhe eines Jahres-Wohngeldes PLUS die Übernahme der Umzugskosten bis zu einem bestimmten Betrag, dann dürfte das für viele ein Anreiz sein.
Bargeld lacht - und die Kommune ist die Kosten für das Wohngeld los. Nach knapp über einem Jahr hätte sich so eine "Motivationshilfe" für die Kommune amortisiert. Und für den Leistungsempfänger? Der bekommt weiter soviel Geld wie bisher, nur sein Vermieter bekommt weniger.
Funktioniert nachtürlich nicht mit "ganz raus auf's Dorf" - dafür fehlt die Mobilität -, aber eine 100.000-Einwohner-Stadt wie Siegen hat beispielsweise signifikant niedrigere Mieten als z.B. Frankfurt.
Neben den Vorteilen für die Kommune würde eben mit jedem, der so ein Angebot annimmt, eine Wohnung in der Großstadt frei...

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416735 antworten auf 415598 ] Fri, 28 September 2018 23:13 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Nabend Uli,
Du und verwirrt? Durch einen einzigen Buchstaben? Glaube ich nicht. Ach so, Du sprichst im Namen
anderer Verwirrter. Uli, sag es mir ruhig aber bitte leise, sind es viele?

Städte wachsen nunmal. Es ist ein uralter weltweiter Trend. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Saubere Luft in Städten bleibt illusorisch, so lange es nicht zu einer deutlichen Verringerung
von Fahrten von Einzelpersonen kommt. Das Auto ist deshalb gestrig, weil es nicht mehr zu dem
kommenden Ressourcenproblem des Planeten (und dem der Städte) passt.

Es ist schlichtweg irre, einen einzelnen, im Schnitt 90kg schweren Menschen
mit einem 1800kg schweren Gebrauchsgegenstand in/durch Städte fahren zu lassen. Ein Stromer
ist kaum leichter. Das nenne ich mal Ressourcenverschwendung.

Dazu kommen knapper werdende Flächenressourcen. Es ist eine unglaubliche Arroganz, wenn Zweibeiner
sich anmaßen, eigene Transportmittel, mit im Schnitt 8qm Fläche, in Städte zu zwängen, wenn er
selbst, stehend, nur ca. 1 Zehntel dieser Fläche einnimmt. Und er, der Zweibeiner,
kauft immer breitere und längere Autos, und fährt damit in Städte. Und er nennt sich
homo sapiens sapiens? Verstehe das wer kann.

Und jetzt kommt die Verkehrspolitik ins Spiel, die von der Justiz auf ein Abgasskandal hingewiesen
wurde und verhängt eine Hardwarenachbesserung, gegen, äh gegen, na, die kommen nicht drauf...
Dabei sollte endlich mal der ÖPNV maximal optimiert werden.

Nicht die Menschen sollen " ...raus aus den Städten..." sondern die Autos. So einfach ist das.

Gruss
Siegfried
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416756 antworten auf 416735 ] Sat, 29 September 2018 09:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Siegfried,
nun gibt es immer zwei Optionen:
- Der Staat (Wer ist das??? Die Mehrheit? Die "Elite"? Die "Lauten"? Die Rücksichtslosen? Die Erfolgreichen?) bestimmt, was seine Bürger zu tun haben. Ist historisch betrachtet "normal" - war beim Kaiser so und bei dem schnauzbärtigen Österreicher und ebenso im Arbeiter- und Bauernstaat. Trump hätte das auch gern so und die Türkei ist auf dem besten Wege dahin.

- Die Bürger entscheiden eigenständig, was sie wollen. Und wenn verschiedene Bürger verschiedenes wollen, dann ist das, was sie wollen, oft gesamtgesellschaftlich "suboptimal". Darunter fällt Gewinnmaximierung ebenso wie die soziale Hängematte, darunter fallen Abgasbetrug und die Fällung des Hambacher Forstes durch die RWE. Und ja, Autofahren gehört auch dazu.

Wie weit nun die Freiheit des Einzelnen geht und wo sie zugunsten des Allgemeinwohls eingeschränkt wird - das regeln bekanntlich Gesetze. Einige Parteien wollen sie verschärfen (z.B. die CSU mit Ihrer ach so christlichen Einwanderungspolitik), andere wollen sie entschärfen (Abschaffung von Apothekerprivilegien). Grundsätzlich muss man rückblickend sagen, dass in den letzten 30 Jahren (seit ich Politik aktiv verfolge) fast nur verschärft worden ist - egal ob Produkthaftung (Gewährleistungsregelung - ich bin damals deswegen aus dem Hardwarevertrieb ausgestiegen), Alkohol am Steuer (da war ich nie betroffen) oder eben die Schadstoff-Grenzwerte (mit der Konsequenz von Umweltzonen etc.) geht. Dabei sollte doch eigentlich das Gegenteil der Fall sein: Mit zunehmener Verfestigung der Demokratie sollte eigentlich die Freiheit des Einzelnen zunehmen!

Tatsächlich aber scheinen viele Einzelne mit dieser Freiheit überfordert zu sein und schreien nach dem starken Staat und dessen Vorgaben/Regelungen - von rechts (Flüchtlings-Themen) wie von links (Öko-Themen).

Ich finde die Entwicklung im Automarkt auch bescheuert. Außen immer größer und wuchtiger, innen immer beengter. Und ja, auch der Espace ist ein typischer Fall. Von "7 vollwertige Sitze auf 4,26 m Länge" bei knapp 1,2 t Leergewicht im Jahr 1984 hin zu "2 durch eine riesige Mittelkonsole in der Breite eingeschränke Sitze vorn, 3 Sitze in der Mitte, bei denen den äußeren die Kopffreiheit fehlt und 2 Kindersitze in der 3. Reihe - auf 4,86 m Länge" bei immer noch spürbar über 1,6 t (ja, der JK war noch schwerer) ist eine dinosaurierhafte Entwicklung: Der Panzer wächst. Und ja, irgendwann kommt die nächste Ölkrise und diese Dinosaurier werden ebenso auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wie die Amischlitten der 50er bis 70er Jahre.

Schade ist, dass das anfänglich intelligente Van-Konzept nirgends mehr so konsequent verfolgt wird, wie das einst Matra gemacht hat. Deshalb J11 forever - und J63 im Alltag, so lange das geht.

Aber ganzu unabhängig davon und um mal wieder auf das Ausgangsthema zurückzukommen: Ich habe den offiziellen Luftreinhalteplan für das Rhein-Main-Gebiet gefunden und darin eine sehr interessante Tabelle entdeckt - die meiner Ansicht nach die Aussage widerlegt, dass der Flughafen einen Einfluss haben könnte:

index.php/fa/72775/0/
Quelle: https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/LRP%20BALLUNGS RAUM%20RHEIN-MAIN%20Teilplan%20Frankfurt%20am%20Main%20Endve rsion.pdf

Beim Flughafen sind nur die Emissionen zwischen Boden und 914 m Höhe erfasst - alles darüber wird hier nicht berücksichtigt. Zwar ist NOx chemisch nicht dauerhaft stabil und wird üblicherweise binnen 24 h zersetzt, andererseits ist es schwerer als normale Luft (weshalb auch die Belastung in Bodennähe am Höchsten ist). Wer weiß, wieviel des in Frankfurt gemessenen NOx denn doch "von oben" kommt?

Schöne Grüße
Uli

[Aktualisiert am: Sat, 29 September 2018 09:43]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416765 antworten auf 415598 ] Sat, 29 September 2018 14:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Registriert: August 2015
Ort: Düsseldorf
Espace-Verrückter
Hallo,
Gewicht und Platz 1984 und 2018 zu vergleichen ist ja auch nicht die ganze Wahrheit.
Da fehlen dann Klimaanlage, Servounterstützungen, elektrische Helferlein, die ganzen Sicherheitsfeatures (ABS, ESP, Airbags, sicherere Fahrgastzellen und Sitze etc., von den ganzen modernen Assistenzsystemen ganz zu schweigen) Das wiegt halt und braucht Platz.
Ich fände einen schönen großen Van von Dacia mit den nötigen Helferlein + einigen Assistenzsystemen mit einem Saugbenziner um 130PS (für mich auch gerne etwas mehr) mit Augenmerk auf der vernünftigen Nutzung des Innenraums (auch mit Drehsitzen) nicht schlecht. Der würde sich bestimmt weltweit gut verkaufen. Die Emissionen würden sich gut in den Griff bekommen lassen.
Und wenn man so über die europäischen Straßen schaut, fällt mir auf, dass aktuell viele Dacia Lodgy als Taxi und Mietwagen laufen. Denke mal, weil da Zuverlässigkeit, Preis und Platz vernünftig in Einklang sind.
In meinen Augen ist da ein J11/J63/JE/JK oder RFC nicht das richtige Fahrzeug um eine Familie zuverlässig, sicher und wirtschaftlich von A nach B zu bringen.
Für den der den Espace liebt, selber schraubt oder breit ist viel Geld in Erhält und Betrieb zu stecken ist das eine andere Sache. Wer aufs Geld achten muss oder möchte ist ein Lodgy in meinen Augen die bessere Wahl.
Wobei ich die letzte Strecke mit dem Wintergarten sehr genossen habe, obwohl die ersten paar Hundert Kilometer über Pässe und rappelvolle Landstraßen in den Dolomiten und Alpen sich sehr gezogen haben - aber die Sonne hat geschienen, also das Panoramadach auf und den Ausblick genießen - aus diesem Grunde ist der Espace mir einige Euros mehr an Hege und Pflege wert (aktuell gibt es Mal wieder neue Bremsen vorn und neue Dämpfer hinten).

[Aktualisiert am: Sat, 29 September 2018 14:33]


Grüße
Oliver

Grand Espace 25th 2.0 dci Autom.173PS MJ 2011
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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416803 antworten auf 416765 ] Sun, 30 September 2018 12:31 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
lass mal die Hälfte Deiner Aufzählung weg - es gab auch 1984 nie einen Espace ohne Servolenkung, Zentralverriegelung oder elektrische Fensterheber. Die waren selbst bei den einfachsten Ausstattungen von Anfang an immer an Bord. Aber ja - Sprengstoff und Klimaanlage waren da noch nicht üblich im (europäischen) Automobilbau.

Was das Konzept "Van" betrifft gebe ich Dir völlig recht: Da gibt es mit Sicherheit größeren Bedarf im "bezahlbaren" Umfeld als im "gehobenen". Und die Idee, eine besser ausgestattete "Premiumversion" als andere Marke zu verkaufen, hat sich ja nur mit entsprechend veränderte Karosserie durchgesetzt (Reinfall: VW Polo/Audi 50; Fiat Ulysse + Lancia Zeta/Phedra vs. VW Golf/Audi A3; Dacia/Clio; ...). In der Regel allerdings kamen zuerst die Premiumversionen und die "Billigheimer" wurden nachgeschoben.

Und ganz ehrlich: Einen Dacia, bei dem es nicht nur um VIEL AUTO für WENIG GELD, sondern um "Lifestyle" geht (da fallen die Drehsitze rein), WILL Renault doch bei Dacia gar nicht sehen!

Ich würde Deine Idee insofern dahingehend variieren, dass Renault und/oder Nissan in ihrem Portfolio Plätz hätten für ein Auto in der Größenordnung des Kangoo (der sicher demnächst auch auf der Plattform von Megane/Talisman/Espace stheen wird) mit leicht futuristischem Ambiente, gerne auch als Technologieträger (Hybrid/E-Antrieb) als Kontrastprogramm zu den SUVs, deren Trend ja immer weiter weggeht von "Gelände" und immer mehr hin zu "reine Optik". So ein Fahrzeug wäre sicher nicht billig, würde aber Aufmerksamkeit erregen - die Renault-Nissan zumindest in der deutschsprachigen Presse in dne letzten Jahren fehlt. Für Vergleichstests wären nur "historische" Wettbewerber wie Sharan oder Galaxy verfübgar, die man RICHTIG alt aussehen lassen könnte.

Die Verkaufszahlen dieses Premium-Modells würden eine untergeordnete Rolle spielen, denn man würde es nach wenigen Jahren abgespeckt um die teuren Features als Dacia in den Massenmarkt laufen lassen... z.B. als Nachfolger für den Lodgy, der ja noch auf der Clio-2-Plattform steht.

So wäre dann beides verfügbar: Ein teures, innovatives und mit cleveren (aber eben auch teuren) Features bestücktes Modell und ein potentielles Taxi, bei dem Drehsitze, Neigungsverstellung der Rücksitzlehnen, aber von mir aus auch Ambientebeleuchtung oder "FollowMeHome"-Lampen wegfallen würden. Ein Renault/Nissan als "Auto zum Leben" und der entsprechende Dacia als "Auto zum Fahren".

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416805 antworten auf 415598 ] Sun, 30 September 2018 13:20 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Hallo,
welche Marke/Hersteller wäre mir ja egal ich bin da nicht affin zu einer Marke/zu einem Hersteller.
Aus dem diesem Grunde schaue ich auch aktuell sehr interessiert zu Citroen Berlingo, Peugeot Ritter und Opel Combo. Die gibt es ja aktuell mit langem Radstand und den aktuellen Assistenzsystemen und 6d-temp Motoren mit 130PS (Benzin und Diesel).
Denn auch bei den aufgeladenen Benzinern braucht es einen Partikelfilter, um zukunftssicher in die Ballungsräume zu kommen.

[Aktualisiert am: Sun, 30 September 2018 13:21]


Grüße
Oliver

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416807 antworten auf 416805 ] Sun, 30 September 2018 14:56 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
jepp, bei deren Ankündigung dachte ich auch: Das Format außen passt - Flexibilität und Ambiente nicht. Denen statt "Hochdachkombi" eine schicke Van-Karosse geschneidert, das Sitzkonzept Espace-like (Schienensystem, mittlere Sitzreihe herausnehmbar, vorne Drehsitze) und wir kommen der Sache schon ziemlich nah. Die Dacia-Version wäre dann ausstattungs- und designmäßig eher in der Liga dieser Hochdachkombis unterwegs...

Wobei wir da schon fast bei Kangoo vs. Scenic sind - denn die basierten bis vor 2 Jahren beide auf der Megane III-Plattform und werden wohl künftig beide auf der CMF-C/D-Plattform stehen. Nur, dass der Scenic NUR stylisch ist und ihm die innere Flexibilität fehlt... so dass er die ausgangs geschilderten Anforderungen leider nicht erfüllt.

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416812 antworten auf 415598 ] Sun, 30 September 2018 16:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Also bleiben aktuell leider nur Trafic und die Derivate. Ein Vivaro Westfalia oder ein Trafic Evado - damit liebäugele ich ja schon lange (2.5dci. + Automatik). Aber leider haben die alten max. Euro 5 und die neuen sind ohne Automatik. Wobei die alten auch nur ein automatisiertes Schaltgetriebe haben. Benziner sind kaum zu finden, wenn nur älter und Schalter. Da sind wir dann wieder beim Thema.
Klar würde ich auch gerne einen T6 Multivan mit 2.0TSFI und Automatik nehmen. Aber die sind mir einfach zu teuer.
Ich würde auch auf dieses weitläufige Geschiebe der Sitze verzichten können. Mir wäre es lieber man könnte sie ebenerdig versenken. Wie z.B. beim Chrysler Voyager. Der Aus- und Einbau der Bestuhlung ist nämlich recht schwer und Platz muss man für die ganzen Dinger auch noch haben. Und wer gerne viel Raum und Schiebesitze haben möchte, der könnte ja einen Trafic mit dem Sitzsystem aus dem GJK Phase1 bestücken. Das gibt es günstig zu kaufen. Man sollte das Vorhaben natürlich mit seinem örtlichen Prüfer besprechen.


Grüße
Oliver

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416819 antworten auf 416735 ] Sun, 30 September 2018 19:34 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
bernhard1.9gjk ist gerade offline bernhard1.9gjk
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Wie wär's denn, wenn man ganz einfach Priority-Spuren einführt, für Fahrzeuge die in die Stadt vollen und mit mehr als einer Person besetzt sind. Alle anderen dürfen sich auf der ersten Spur tummeln. Im besten Fall bringt das 50% Reduzierung des Verkehrsaufkommens.


LG Bernhard


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416828 antworten auf 416819 ] Sun, 30 September 2018 23:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Bernhard,
einerseits eine gute Idee - andererseits staue ich mich nicht in die Stadt hinein, da fließt der Verkehr auf "meiner Strecke" prima, sondern auf der A5 in Richtung Frankfurt. Da stehe ich dann zusammen mit denen, die von Hamburg nach Basel wollen oder von Berlin nach Saarbrücken.

Aber ja: Für sicher 50% der Pendler wäre das Thema "Fahrgemeinschaft" zumindest ab einem gewissen Punkt machbar. Die anderen 50% arbeiten wie ich in Frankfurt, bis die Arbeit erledigt ist... das ist mal um 18 Uhr, häufiger um 19 Uhr, auch oft um 20 Uhr und manchmal eben auch erst Stunden später. Die Timeline ergibt sich im Laufe des Tages, d.h. ich kann meist morgens noch nicht sagen, wann ich abends nach Hause komme. Entsprechend schwierig würde sich eine Fahrgemeinschaft gestalten. Und mit diesen "unwägbaren" Arbeitszeiten bin ich wahrlich nicht alleine...

Wie schon gesagt: Ich habe keine Idee, wie das bei mir ohne "Individualverkehrsmittel" dauerhaft funktionieren sollte. Ein E-Auto kann ich mir noch nicht leisten, die zweit-umweltverträgliste Möglichkeit (abgesehen von noch utopischeren Dingen wie Wasserstoff) ist Gas.

Schöne Grüße
Uli


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416833 antworten auf 415598 ] Mon, 01 October 2018 10:46 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Hallo Uli,
wie weit hast du es denn bis an die Arbeit? Weniger als 80km mit der Option zum Nachladen an der Arbeit?
Wenn ja könnte ein Citroen C-zero oder Derivat von Peugeot oder Mitsubishi passen. Die gibt es in neuwertig deutlich unter 10k¤. Bis der Akku hin ist, kann man damit viele Jahre Pendeln, da die auf über 100k KM ausgelegt sind.
Ich wollte mit so einem Teil den Smart ersetzen aber die gibt es nicht mit zu öffnendem Dach motz


Grüße
Oliver

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #416860 antworten auf 416833 ] Mon, 01 October 2018 23:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Oliver,
hatte ich auch nach geschaut - aber zum einen sind die auf der Autobahn (30 von 50 km) doch arg limitiert und zum Anderen ist der Wertverlust immer noch gewaltig. Aktuell sind Fahrzeuge mit rund 40.000 km für ca. 8.000 EUR zu haben. Wenn ich damit NUR zur Arbeit fahre, komme ich auf 20.000 km pro Jahr. Bei einer Lebenserwartung von 100.000 km kann ich so ein Auto also 3 Jahre fahren - der Restwert mag dann noch 800 EUR betragen, der Wertverlust pro Jahr läge dann bei 2.400 EUR, also 200 EUR im Monat. Damit ist der Wertverlust höher als die Kraftstoff- und Reparaturkosten für den Espace. Versichung, ggfs. Steuer, Verschleißteile (Reifen, Bremsen, ...) kommen dann noch dazu - und natürlich der Strom. Damit dürften die Mehrkosten für mich bei locker 200-300 EUR im Monat liegen.

Nein - entweder muss der Espace weg, dann brauche ich einen reisetauglichen Elektro-7-Sitzer (gibts leider nicht zu kaufen - der einzige Elektro-7-Sitzer Nissan E-NV200 hat nur eine Reichweite von 120 km) oder das Zusatzfahrzeug darf keinen Wertverlust haben. Leider unrealistisch bei Einstiegspreise jenseits der 6.000 EUR (z.B. Smart, ist günstiger zu haben als die iMIEV und Co.).

Derzeit warte ich auf jeden Fall erst mal ab, was denn nun ab Februar WIRKLICH ist - offenbar ist die Urteilsbegründung letzte Woche eingegangen und wird jetzt geprüft, dann wird es hoffentlich vorwärts gehen.
Die DUH hat neben der Hauptklage auch noch einen Antrag auf einstweilige Anordnung gestellt, um so zu erreichen, dass trotz eines zu erwartenden Revisionsverfahrens (das ja normalerweise aufschiebende Wirkung hat) die Fahrverbote in Kraft treten würden. Also erstmal vollendete Tatsachen schaffen und dann endgültig urteilen... oder so.
Darüber muss das Oberverwaltungsgericht dann als erstes entscheiden, wenn die Landesregierung die angekündigte Revision beantragt. Erst wenn dann das OVG über die einstweilige Anordnung entschieden hat ist klar, wie es - zumindest bis zu einem Urteil im Revisionsverfahren - weitergeht.

Bis dahin ist alles Kaffeesatzleserei... und ich muss auf dieser Grundlage entscheiden, ob ich dem Auto einen neuen Motor verpasse und das bereits gekaufte neue Lenkgetriebe einbaue - danach ist TÜV angesagt. Wenn ich mich da JETZT ranmache, kann ich im Dezember wieder damit fahren. Eventuell halt nur für 4 Wochen... Aua!

Aktuell bin ich meist mit dem Laguna unterwegs (weil der LPG hat), während der Zweit-J637 nur selten zum Einsatz kommt (z.B. heute), wenn der Laguna anderweitig gebraucht wird. Das ist allerdings in der gesamten Zeit von Anfang November bis Ende Februar der Fall, weil Alexandras Bus da Winterschlaf hält. Und der Zweit-J63 ist ab Weihnachten das Auto meiner Tochter... ich habe dann also keins mehr, wenn der LPG-J63 bis dahin keinen TÜV hat. Oder ein anderes Auto gekauft ist, was ich nicht will - wo ich aber befürchte, dass es darauf hinauslaufen wird.

So ein Sch...

Schöne Grüße
Uli


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417232 antworten auf 416860 ] Fri, 12 October 2018 01:16 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Neues aus Frankfurt: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/wie-sich-frankfurt-auf -das-drohende-fahrverbot-vorbereitet,wie-sich-frankfurt-auf- das-dieselfahrverbot-vorbereitet-100.html

Zitat:

So wird das neue Verbotsschild für betroffene Dieselfahrzeuge wohl aussehen: Ein roter Kreis mit "Einfahrt verboten" - und darunter: "Diesel bis Euro 5 und Benziner bis Euro 3, Elektrofahrzeuge frei".


Jetzt also auch EURO 3-Benziner??? Und keine Ausnahmen für Gas!?

Die Stadt hat auf meine Anfragen bisher NULL reagiert, von der DUH kam auch nichts mehr.

Inzwischen tendiere ich auch dazu, das komplett zu igorieren. Die haben doch den A... offen!

Gereizte Grüße
Uli

[Aktualisiert am: Fri, 12 October 2018 01:17]


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417242 antworten auf 415598 ] Fri, 12 October 2018 09:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
MAN-Fan ist gerade offline MAN-Fan
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Moin Uli,
Mich betrifft es ja nicht so sehr da ich nicht in eine Großstatt muss zum arbeiten. Aber sollten die Städte Osnabrück Hannover oder Bielefeld solche Umweltzonen einführen dann werde ich eben noch mehr online bestellen und somit noch mehr die Geschäfte in den Städten kaputt machen. Und das werde ich nicht alleine sein. Das werden dann immer mehr Leute tun und das schadet dann wieder.
Zur not kaufe ich mir nen alten Diesel mit H Kennzeichen. Dann is das egal. Nur der rußt dann richtig.

MfG Bastian


Seit Januar 2006 Espace J637 2,2 Limited mit vielen selbstgebauten Extras, 300tKm.
Wird neu aufgebaut für Treffen und H Kennzeichen.
Seit August 2014 GJK 2,0 DCI FAP 150PS in Atakama Beige und Panorama Dach, 03/17 hat er 117tkm
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417246 antworten auf 415598 ] Fri, 12 October 2018 09:49 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Hallo Uli,
eine Ausnahmegenehmigung ginge doch eigentlich nur für reine Erdgasfahrzeuge. Bei einem umgerüsteten Benziner hast du doch beides und kannst hin und her schalten, die Anlage selber kann umschalten und beim Start läuft der Wagen auch immer auf Benzin. Ich kann man mir nicht vorstellen, dass es für diese Fahrzeuge eine Ausnahme gibt. Grundsätzlich haben die Kommunen mit den Fahrverboten schon genug Theater, da werden die nicht für die LPGs noch eine Sonderregelung schaffen.
Wenn das in FFM wirklich so kommt, dann werden sich Pendler wohl einen D6-temp Diesel oder einen gebrauchten Benziner > Euro3 kaufen müssen. Aber selbst mein alter Smart von 2003 (61PS Turbo) ist ein Euro4 Fahrzeug. Also sollte die Sondergenehmigung LGP für <Euro4 für noch ältere Fahrzeuge gelten - so viele wird es davon leider nicht mehr geben, dass man für diese etwas "bastelt".
Ist nicht mein Wunsch sondern meine Einschätzung in dieser Sache.
Mein Wunsch wäre, dass man einmal zugelassene Fahrzeuge so lange überall fahren darf, wie man möchte.
Das man die Autobauer zwingt (wie auch immer) die gefakten Fahrzeuge umzurüsten oder mit wirklich hohen Prämien zurückzukaufen, wenn eine Umrüstung nicht möglich ist. Falls ausländische Fahrzeugbauer der Meinung sind da nicht mitzumachen, sollte man diese mit hohen Strafen belegen und die Einnahmen daraus für die Umrüstung oder den Rückkauf der Fahrzeuge nutzen.


Grüße
Oliver

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417386 antworten auf 417246 ] Tue, 16 October 2018 00:22 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin allerseits,
in Sachen LPG nochmal der Hinweis auf Frankreich: Dort gibt es in der Liste der Antriebsarten "EG Bicarburation essence-GPL". Ohne französisch zu können verstehe ich, dass das der bivalente Antrieb Benzin + LPG ist. In der Simulation gibt es eine On-Mouse-Over-Hilfe, bei der klar angezeigt wird: mit Schlüssel EG ist als Kraftstoff "Gaz" auszuwählen. Dafür gibt's auch mit EURO2 die supersaubere Plakette mit der 1, besser sind nur Elektrofahrzeuge.

Das ist der eine Punkt.

Der andere ist: Klar darf man nicht erwarten, dass man mit dem Auto überall hinfahren darf. Darf man mit dem Fahrrad nicht (Schnellstraßen) und mit dem Auto auch seit den 60ern nicht mehr (Fußgängerzonen).
Neu war mit Einführung der Feinstaubplaketten die Differenzierung, manche dürfen und manche nicht. Die Regeln waren schon da reichlich sinnfrei (wieso darf ein EURO1-Vorkammerdiesel, der keine lungengängigen Feinstaubpartikel erzeugt, nicht rein, ein EURO4-Direkteinspritzer-Diesel, der reichlich Feinstaub ausstößt, dagegen schon?) - und das scheint diesmal nicht besser zu sein (NOx-Schleuder EURO6a- und 6b-Diesel rein, NOx-Knauserer EURO1- und EURO2-Benziner raus).

Während man aber beim Feinstaub-Unsinn noch auf die üblichen Verdächtigen (also die Politiker) schimpfen konnte ist mir diesmal leider total unklar, wer das mit den Benzinern verbockt hat: Die DUH oder das Gericht oder beide zusammen!?

Ach ja. Hatte kürzlich mal nachgeschaut: In Hessen gibt es etwa 35.000 Gas-Autos mit EURO1 und EURO2, aber nur ca. 5000 Elektroautos (Bestandsstatistik vom KBA). Wenn die Gas-Autos mit EURO1 und 2 also zu wenige für eine "Ausnahme" sind, wieso sind die Elektroautos dann genug? Oder umgekehrt: Wenn es für 5000 Elektroautos eine separate Regelung gibt - warum nicht für 35.000 Gas-Fahrzeuge?

Schöne Grüße
Uli


P.S.
Außer dem VW-Konzern gab es doch bisher keine echten Betrugssoftware-Fälle, oder? Alles andere ist nur "Ausnutzen von schlecht definierten Testbedigungen" - und völlig legal (wenn auch nicht legitim).


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417391 antworten auf 415598 ] Tue, 16 October 2018 07:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
braucki ist gerade offline braucki
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Nö,
die machen schon alle mit Wink Audi/Porsche (da sind intern ja auch schon Köpfe gerollt und Porsche bietet doch nach meinem Wissen gar keine Diesel mehr an) auf jeden Fall und Opel ist der aktuellste Fall.
Wenn Renault ein deutscher Konzern wäre, hätten sie die hier auch am Wickel, die haben ja ein paar ganz besonders schlechte Euro5-Exemplare. Aber auch die könnte man ja in D mit deutlichen Strafen für jedes einzeln zugelassene Schummelauto (z.B. in Höhe der Hälfte des Listenpreises) erwischen - dann würden die Fahrzeuge auch schnell vom Markt verschwinden oder erhielten neue Abgasreinigungstechnik.
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-10/abgasskan dal-opel-diesl-abschalteinrichtung-rueckruf
Aber die anderen Autobauer auf der Welt werden für Europa bei gleicher Abgasreinigung nicht anders vorgegangen sein, da ja entscheidende Komponenten der Motoren- und Abgastechnik von Zulieferern kommt


Grüße
Oliver

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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417453 antworten auf 417391 ] Wed, 17 October 2018 00:28 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Oliver,
bei Opel haben sie angeblich eine zusätzliche Abschalteinrichtung gefunden, für die es bis dato keine "Begründung" des Herstellers gibt - der aber umgekehrt immer damit argumentiert hat, die verschiedenen "Abschaltfenster" dienten nur dem Schutz des Motors (zu warm, zu kalt, ...) - und zum Schutz des Motors war "Abschalten" nach den alten Regeln erlaubt.

Und ja, diese Lücke haben sich alle zunutze gemacht. Das ist so, als wenn ich ein Tempolimit einrichte - mit der Ergänzung, dass es legal ignoriert werden darf, wenn man es eilig hat. Was glaubst Du, wie eilig es alle plötzlich hätten!
In diesem Fall musste halt der Motor fast immer geschont werden - außer bei Prüfstandskonditionen.

Bosch/VW waren nur so doof, und haben die Abschaltung nicht an "Gründe" gekoppelt, sondern an das Prüfstands-Fahrprofil bzw. die Vorbereitung darauf. Dadurch war klar, dass es hier NICHT um einen Schutz des Motors, sondern um Betrug ging. Bosch hatte ja wohl VW noch darauf hingewiesen und die Entfernung dieser Funktion vor Serienstart empfohlen, wenn ich richtig informiert bin. Aber VW wollte die Software gern genau so haben...


Was halt WIRKLICH falsch gelaufen ist war die Definition der Ausnahmen - die hätte (wenn überhaupt) wesentlich konkreter sein müssen. So hat der Gesetzgeber (in diesem Fall die EU) eben scheunentorgroße Schlupflöcher gelassen, durch die jetzt NOx ins Freie gelangt.

Schöne Grüße
Uli


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #417875 antworten auf 415598 ] Fri, 26 October 2018 11:40 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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hallo leute,
da die diskussion mal wieder eingeschlafen scheint, geb ich mal futter sprich diskussionsstoff!

@ uli,
Classic Uli schrieb am Thu, 20 September 2018 02:23

Moin,
zuerst mal... in Butzbach bin ich Ende der 90er gelandet, weil es auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Herborn lag, wo meine beiden wichtigsten Kunden waren. Geblieben sind wir einerseits wegen des sozialen Umfeldes (insbesondere für die Kinder), der vergleichsweise guten Anbindung über die A5 und natürlich auch der Kosten.


du solltest dich nicht dafür rechtfertigen in butzbach zu wohnen. ich wollte nur verdeutlichen dass es viele intentionen und gründe gibt „in/nahe der stadt“ oder „auf dem land“ zu wohnen. das ist bestimmt auch immer ein kompromiss zwischen verschiedenen interessenslagen und bedürfnissen.
Zitat:


Seit über 10 Jahren bin ich inzwischen in Frankfurt angestellt. Auf den Kopf 50 km zur Arbeit bei im Schnitt 20 Arbeitstagen im Monat (auf's Jahr ca. 240 Werktage - davon müsste ich noch den Urlaub abziehen) macht 2.000 km im Monat für den Weg zur Arbeit. Die übrigen ca. 10.000 km im Jahr sind Privatvergnügen (letztes Wochenende Bodensee, vor 3 Wochen Naumburg, vor 6 Wochen Bodensee... usw.) und haben nichts mit "Pendeln" zu tun.
Also 2.000 km x 10 Ct. = 200 EUR im Monat für's Autofahren All Inclusive. Ja, ich fahre wirklich billig, weil auf LPG (übrigens auch seit der Spritpreis-Welle 2008) und ohne Wertverlust.
Würde mich der Weg 1.000 Euro kosten würde ich zu Hause bleiben. Dafür lohnt sich Arbeiten nicht. Und 4 Stunden Fahrzeit jeden Tag geht gar nicht.


ich wollte damit andeuten dass die meisten leute gar nicht wissen wie viel sie für ihr "heilig´s blechle" im monat löhnen. ich wette das wissen die meisten nicht. meine frau sagt dazu auch immer: „wieso? ne tankfüllung kostet doch nur 70¤.“ daß da aber noch ganz andere und auch größere kostenstellen dranhängen ist den meisten gar nicht (mehr) bewusst!
mir gings im übrigen nicht darum dass du auf önv umsteigen solltest sondern 1. um ein allgemeines umdenken von pro-auto auf pro-önv und zwar über ne steuerung durch preise und politik/obrigkeit (anders geht das nmm eh nicht!) und 2. eine alternative für dich aufzuzeigen. also: steigen leute – nicht du persönlich aber vielleicht auch du – auf önv um wenn eine andere ideologie transportiert wird und/oder auch ein monetärer anreiz besteht (in form z.b. eines free-önv)? stichwort: verkehrswende!
mit dem jetzigen konzept ist das vorhandene önv oft keine alternative zum eigenen auto! obwohl ich erst vor kurzem gehört habe dass immer mehr leute den önv nutzen! ich glaub 4,6% mehr wie im letzten jahr.
Zitat:


hatte ich auch nach geschaut - aber zum einen sind die auf der Autobahn (30 von 50 km) doch arg limitiert und zum Anderen ist der Wertverlust immer noch gewaltig. Aktuell sind Fahrzeuge mit rund 40.000 km für ca. 8.000 EUR zu haben. Wenn ich damit NUR zur Arbeit fahre, komme ich auf 20.000 km pro Jahr. Bei einer Lebenserwartung von 100.000 km kann ich so ein Auto also 3 Jahre fahren - der Restwert mag dann noch 800 EUR betragen, der Wertverlust pro Jahr läge dann bei 2.400 EUR, also 200 EUR im Monat. Damit ist der Wertverlust höher als die Kraftstoff- und Reparaturkosten für den Espace. Versichung, ggfs. Steuer, Verschleißteile (Reifen, Bremsen, ...) kommen dann noch dazu - und natürlich der Strom. Damit dürften die Mehrkosten für mich bei locker 200-300 EUR im Monat liegen.


DU fährst halt im moment einfach saugünstig WEIL u.a. kein/kaum wertverlust anfällt in kombi mit lpg. bei wertverlust-behafteten fahrzeugen und 20tkm jährlicher fahrleistung dürfte mind. 200¤/monat allein für den wertverlust zu veranschlagen sein. weil mein schwiegervatter auch immer mit solchen für sich „geschönten“ berechnungen kommt hab ich vor nem halben jahr mal ne excel-datei entwickelt die zeigt was ein auto wirklich kosten kann! anbei für alle zur weiterverwendung (einfach meine beispiele rauslöschen und formeln übernehmen oder weiterentwickeln)!!! ist ne mischung aus erfahrungswerten und schätzungen! s.u.
Zitat:


Nein - entweder muss der Espace weg, dann brauche ich einen reisetauglichen Elektro-7-Sitzer (gibts leider nicht zu kaufen - der einzige Elektro-7-Sitzer Nissan E-NV200 hat nur eine Reichweite von 120 km) oder das Zusatzfahrzeug darf keinen Wertverlust haben. Leider unrealistisch bei Einstiegspreise jenseits der 6.000 EUR (z.B. Smart, ist günstiger zu haben als die iMIEV und Co.).
Bis dahin ist alles Kaffeesatzleserei... und ich muss auf dieser Grundlage entscheiden, ob ich dem Auto einen neuen Motor verpasse und das bereits gekaufte neue Lenkgetriebe einbaue - danach ist TÜV angesagt. Wenn ich mich da JETZT ranmache, kann ich im Dezember wieder damit fahren. Eventuell halt nur für 4 Wochen... Aua!


wieso? du darfst doch nur nicht nach frankfurt reinfahren! das sind von deinen 35tkm/j gerade mal – wenn ich richtig rechne – 2-3tkm/j – oder? reisetauglicher elektro-7-sitzer ist doch ein widerspruch in sich? geht (wg. fehlender reichweite vs. reise = oft größere entfernungen) wahrscheinlich nur als hybrid?
Zitat:


Aktuell bin ich meist mit dem Laguna unterwegs (weil der LPG hat), während der Zweit-J637 nur selten zum Einsatz kommt (z.B. heute), wenn der Laguna anderweitig gebraucht wird. Das ist allerdings in der gesamten Zeit von Anfang November bis Ende Februar der Fall, weil Alexandras Bus da Winterschlaf hält. Und der Zweit-J63 ist ab Weihnachten das Auto meiner Tochter... ich habe dann also keins mehr, wenn der LPG-J63 bis dahin keinen TÜV hat. Oder ein anderes Auto gekauft ist, was ich nicht will - wo ich aber befürchte, dass es darauf hinauslaufen wird. So ein Sch...


wie wär´s mit dieser lösung? wenn wirklich das fahrverbot kommt: bis bonames o.a. vorort mit U-anschluß außerhalb der umweltzone (anmerkung: ich hab die örtlichen gegebenheiten NUR im netz versucht zu recherchieren!) mit dem lpg-j637 > U2 bis zur eschersheimer landstraße an der ca. alle 300-400m ne u-bahn-haltestelle ist! und da dann ja ein fester parkplatz bei deinem geschäft leer wird, sollte dir dein chef hoffentlich auch die jahreskarte für die kurzstrecke mit der u-bahn bezahlen? keine ahnung was die kostet! ist aber bestimmt billiger wie 1 parkplatz!
also ich fahre lpg nur wg. dem billigen sprit; die etwas geringeren emissionen sind da nur ein netter nebeneffekt der mein ökologisches gewissen aber wenig beruhigt! ich versuche in erster linie überflüssige fahrten zu vermeiden bzw. aufgaben synergetisch zu verbinden! oder gleich mit dem fahrrad oder per pedes, denn da profitiert noch dazu mein körper. hast du da etwa ne andere denke/priorität?
Zitat:


Vor allem aber hat mich der Streß damals fertig gemacht - schnell noch den Zug kriegen. Passt der Anschluß? Einmal wurde der Zug "mal eben" über Hanau umgeleitet, kam eine Stunde später an. Ein anderes Mal (ich hatte meine Frau schon zum Abholen angerufen) war "Personenschaden" auf der Strecke, der Zug fuhr wieder nach Frankfurt zurück. Ich kam letzten kurz vor Mitternacht in Butzbach an und bin die 10 km in unseren Vorort nachts durch den Wald gelaufen - immerhin war es trocken.
Sitzplätze? Morgens? Abhaken. 3x Umsteigen? Immer.
Nein, das ist eine Notlösung für ein paar Tage oder Wochen - aber nichts für die nächsten 17 Jahre.
Die Lösung für das GANZE Problem ist eigentlich einfach: Die Arbeitsplätze müssten raus aus der Stadt auf's Land!


na ja das wirst wahrscheinlich nicht mal du schaffen dass dein arbeitgeber nach butzbach umzieht! was ist mit home-office???
Zitat:


Andererseits... wir suchen seit 10 Jahren Entwickler/Programmierer. Seit ca. 5 Jahren (nachdem die Suche in DE nachhaltig erfolglos war) haben wir angefangen, in Osteuropa zu akquirieren - und für die Jungs und Mädels ist "Frankfurt" ein echtes Argument, für "Butzbach" würden die sicher nicht auswandern. Man kann es halt nicht allen recht machen...


ihr aquiriert da wahrscheinlich mit dem argument großraum frankfurt denn auch wenn ihr in eschborn wärt würdet ihr das genauso handhaben und die aquirierten werden nachher kaum in der eschersheimer landstraße wohnen sondern irgendwo in der nähe oder im speckgürtel (je nach entlohnung) – oder in butzbach? Frankfurt ist halt weltweit ein begriff und butzbach (gottseidank?) nicht! ich sag auch immer dass ich in heilbronn wohne weil das kaff in dem ich wirklich wohne niemand kennt und es nix bringt wenn ich jemand diesen ortsnamen an den kopf werfe. genau deshalb wollen ja auch viele migranten und auch touristen in die großen städte weil die im ausland ein begriff sind. heilbronn kennt da niemand und butzbach schon gar nicht! nur so nebenbei: hab vorletzte woche erst mitbekommen dass mein heilbronn auch zu den 14 intensivstädten in deutschland gehören soll! ob da was bzgl. fahrverbot im busch ist hab ich noch gar nicht mitbekommen.
Zitat:


Aber ganzu unabhängig davon und um mal wieder auf das Ausgangsthema zurückzukommen: Ich habe den offiziellen Luftreinhalteplan für das Rhein-Main-Gebiet gefunden und darin eine sehr interessante Tabelle entdeckt - die meiner Ansicht nach die Aussage widerlegt, dass der Flughafen einen Einfluss haben könnte:

index.php/fa/72775/0/
Quelle: https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/LRP%20BALLUNGS RAUM%20RHEIN-MAIN%20Teilplan%20Frankfurt%20am%20Main%20Endve rsion.pdf

Beim Flughafen sind nur die Emissionen zwischen Boden und 914 m Höhe erfasst - alles darüber wird hier nicht berücksichtigt. Zwar ist NOx chemisch nicht dauerhaft stabil und wird üblicherweise binnen 24 h zersetzt, andererseits ist es schwerer als normale Luft (weshalb auch die Belastung in Bodennähe am Höchsten ist). Wer weiß, wieviel des in Frankfurt gemessenen NOx denn doch "von oben" kommt?


sorry aber die tabelle ist von 2006-2008!!! gab´s damals überhaupt schon euro4- und euro5-diesel? heutzutage sind die dieselfahrzeuge allein für 75% der NOx-emissionen verantwortlich. hat wenigstens der vorsitzende des städtetags vor kurzem im TV behauptet!
Zitat:


Ach ja. Hatte kürzlich mal nachgeschaut: In Hessen gibt es etwa 35.000 Gas-Autos mit EURO1 und EURO2, aber nur ca. 5000 Elektroautos (Bestandsstatistik vom KBA). Wenn die Gas-Autos mit EURO1 und 2 also zu wenige für eine "Ausnahme" sind, wieso sind die Elektroautos dann genug? Oder umgekehrt: Wenn es für 5000 Elektroautos eine separate Regelung gibt - warum nicht für 35.000 Gas-Fahrzeuge?


sorry uli, was ist denn das für ne argumentation? das sind nicht zu wenige sondern zu dreckige! e-fahrzeuge mit euro1+2-lpg-fahrzeugen zu vergleichen ist ja wie kirschen mit melonen. selbst mit lpg sind die euro1/2-benziner relative drecksschleudern! dass lpg-euro1/2er sauber sind ist ein ammenmärchen. die sind sauberer als ohne lpg aber dreckiger wie euro3-benziner, die immerhin alle auch schon an die 20 jahre alt sind! und wenn euro3-benziner ausgesperrt werden sollen, fallen halt auch lpg-euro1/2er nicht unter „ausnahmegenehmigung“! vllt. einfach mal in die tabellen für die abgasnormen reinschauen s. https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm

bin mir aber sicher daß auch DU ne lösung finden wirst WENN das fahrverbot wirklich kommen sollte!


@ siegfried: wie ich vorhergesagt habe!

@ oliver: porsche hatte nie eigene diesel-motoren im programm; die waren alle aus dem konzern-regal von audi!
Zitat:


Aber die anderen Autobauer auf der Welt werden für Europa bei gleicher Abgasreinigung nicht anders vorgegangen sein, da ja entscheidende Komponenten der Motoren- und Abgastechnik von Zulieferern kommt


es deutet eh vieles drauf hin dass die ganze beschiss-software nicht von den autoherstellern sondern von den zulieferern kommt wahrscheinlich bosch der ja da bei fast jedem hersteller irgendwie mitmischt. zwar initiiert von den herstellern aber gelöst von den spezialisierten zulieferern. für die rechtfertigungsargumente haben sie sich dann wahrscheinlich – anfangs ziemlich schlecht s. vw/bosch - abgesprochen!

@all: ist denn keiner aus der umgebung von mainz hier der sich durch das gestrige urteil in seiner persönlichen freiheit beschränkt sieht?

und jetzt: ANGIE will ein fahrverbot bei geringfügiger überschreitung der grenzwerte – 50µg sind ja nur 25% drüber – per kurzfristiger gesetzesänderung abschmettern anstatt die betroffenen dieselfahrer zu ünterstützen und die betroffenen bürger zu schützen! das ist der sargnagel für diese kanzlerschaft.
und die fdp will gleich die meßstationen an anderen punkten aufstellen damit die gemessenen werte nicht so hoch ausfallen! am besten in den wald damit! ich komm mir schon vor wie in absurdistan! crazy
ABER: jetzt warten wir einfach mal die hessen-wahl am sonntag ab! vielleicht ergeben sich da ja ganz neue ausgangspunkte falls die cdu-geführte regierung abgewählt werden sollte! und das deutet sich ja nach den ergebnissen der bayern-wahl und den aktuellen prognosen durchaus an?

vg becks



seit 08/2017: J638-2,9l-V6 mit LPG, EZ 92, 340tkm "so günstig bin ich noch nie Auto gefahren!"
06/2012 - 07/2017: J637-2,2l-LPG EZ 95, 260tkm, i.M. in Reparatur! erste Erfahrungen mit Autogas!
davor viele viele diverse Fahrzeuge verschiedener Hersteller darunter als "Lieblingsmodelle"
1978 - dato alte Minis u.a. selbstgebautes VollCabrio
1993 - dato Lancia Delta I u.a. HF4WD und diverse HF turbos
und ja: meine Shift-Taste funktioniert tatsächlich manchmal!!!
Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #419230 antworten auf 415598 ] Tue, 27 November 2018 11:22 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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Ort: 74***
Alter Hase
NACHTRAG:
gestern beim 3sat-wissenschaftsmagazin NANO gesehen:
s. https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=77340
in bezug auf die angeblich von toyota hauptfinanzierte duh: toyota trägt zum haushalt der duh weniger als 1% bei; in der regel ein mittlerer 5stelliger ¤-betrag jährlich.
haupteinnahmequellen des 8mio-etats sind zu ca. 50% spenden, sponsoring und zuschüsse u.a. von der bundesregierung, der eu, telekom, krombacher und und und...
haupteinzeleinahmequelle sind aber erträge aus abmahnungen (ca. 30%)!! u.a. gegenüber autoherstellern die ihre kunden durch falsche angaben/versprechungen "betrügen"!
vg becks


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Re: Benziner-Fahrverbot ab Februar??? [message #419789 antworten auf 419230 ] Mon, 10 December 2018 00:44 Zum vorherigen Beitrag gehen
Classic Uli
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becks2006 schrieb am Tue, 27 November 2018 11:22

NACHTRAG:
gestern beim 3sat-wissenschaftsmagazin NANO gesehen:
s. https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=77340
in bezug auf die angeblich von toyota hauptfinanzierte duh: toyota trägt zum haushalt der duh weniger als 1% bei; in der regel ein mittlerer 5stelliger ¤-betrag jährlich.
haupteinnahmequellen des 8mio-etats sind zu ca. 50% spenden, sponsoring und zuschüsse u.a. von der bundesregierung, der eu, telekom, krombacher und und und...
haupteinzeleinahmequelle sind aber erträge aus abmahnungen (ca. 30%)!! u.a. gegenüber autoherstellern die ihre kunden durch falsche angaben/versprechungen "betrügen"!
vg becks


Moin,
in der Tat wird die Sache mit der DUH langsam transparenter. Allerdings richten sich die Abmahnungen wohl in den meisten Fällen nicht gegen Autohersteller, sondern gegen Händler, die die Kennzeichnungspflichten (Effizienzklasse etc.) nicht oder nicht formal korrekt umsetzen - egal ob im Internet, in der Zeitung/Zeitschrift oder bei der Auszeichnung am Fahrzeug. Ein äußerst ehrenwertes Geschäft!
(Hatte ich schonmal erwähnt, dass das ganze Abmahnwesen dahingehend reformiert gehört, dass meiner Ansicht nach vor einer kostenpflichtigen Abmahnung immer eine kostenfreie Ermahnung (mit einer Frist zur Überarbeitung/Korrektur und gern auch der Unterlassungserklärung) vorausgehen müsste?)

Krombacher als ein wichtiger Sponsor hat sich mittlerweile von der DUH getrennt, Toyota hat angekündigt, die Projekte auslaufen zu lassen. Recht haben sie. Abmahn- und Klagevereinen gehört die finanzielle Grundlage entzogen.

Der aktuelle Stand in Frankfurt ist übrigens hier beschrieben:
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/neue-vorschlaege-gegen -diesel-fahrverbot-in-frankfurt,diesel-fahrverbot-frankfurt- vgh-100.html

Mit anderen Worten: Seit September nichts Neues. Noch 6 Wochen bis zum Fahrverbot. Oder auch nicht. Das ist für Zigtausende das Gegenteil von "Planungssicherheit".

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

Derzeit deaktiviert... J637 mit LPG, 12/94 - aktuell 30x.xxx km
Derzeit aktiv... J637, 03/96 - ca. 230.000 km

Als Sammel-/Bastelobjekte:
- J112 Phase 1 TSE, 3/85 (Seriennummer 7167), 2.0L Vergaser, 192.500 km
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