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Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #392141] Wed, 05 July 2017 12:53 Zum nächsten Beitrag gehen
christoph192 ist gerade offline christoph192
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Ort: München
Alter Hase
Hi Gasfahrer,

hat wohl keiner gemerkt: Heimlich still und leise hat der Finanzausschuss des Bundestages nun doch bestätigt, dass die Steuerermäßigung für LPG, so wir ursprünglich gedacht, bis 2022 gelten soll.
http://www.autozeitung.de/steuervorteil-autogas-181534#

Hab's zufällig als kleine Notiz im "Oldtimer-Markt" gelesen. Das Thema ging wohl komplett an der Öffentlichkeit vorbei.

Naja. jedenfalls: Freie Fahrt für freie (Gas-)Fahrer

LG
Christoph


Komm wir essen Opa
- Satzzeichen können Leben retten -

J637 mit 340.00 km und Gasanlage
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #392150 antworten auf 392141 ] Wed, 05 July 2017 14:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Andreas aus Berlin
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Ort: 12... Berlin
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Admin
Espace-Freund des Jahres 2002
christoph192 schrieb am Wed, 05 July 2017 12:53


hat wohl keiner gemerkt:



Doch, der Hartmut z.B., schon vor einem Monat: http://www.espace-freunde.net/forum/index.php/m/390371/55380 /0///#msg_390371


Gruß, Andreas aB


ab 04.11: JK0F 3.5 V6 Initiale Bj.'03 http://images.spritmonitor.de/452964_5.png Die Küchenrolle: Dick & durstig

'04-'11: JE0A 2.0 8V RXE Bj.'98 http://images.spritmonitor.de/122395_5.png

'99-'04: J638 V6 RXE Bj.'94 http://images.spritmonitor.de/122753_5.png


Möchtest Du etwas spannendes lesen, fesselnd bis zum Ende?
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #392212 antworten auf 392141 ] Fri, 07 July 2017 13:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Christian aus Berlin ist gerade offline Christian aus Berlin
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Moin,

ha ha...

christoph192 schrieb am Wed, 05 July 2017 12:53

Hi Gasfahrer,

... hat wohl keiner gemerkt: Heimlich still und leise hat der Finanzausschuss des Bundestages nun doch bestätigt...



... das eben doch die Förderung ausläuft.

Sie, wie man es eben macht (still & leise), unpopuläre Entscheidungen zu treffen, die den Endverbraucher (LPG-Fahrer/innen) belasten.
Und somit freie Fahrt mit angezogener Handbremse für Gasfahrer.
Am besten die Petition mit unterschreiben, Christoph.

https://www.openpetition.de/petition/online/autogas-steuervo rteil-nach-2018-verlaengern


Grüße aus Berlin
Christian


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Ein J637 EZ 1994 - 2,2L (79KW) - Vollausstattung (grau metallic) aber ohne Panoramadach
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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #392233 antworten auf 392212 ] Fri, 07 July 2017 22:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
die Petition müsste doch längst geschlossen sein, oder? Hatte damals mit unterzeichnet, als es um die Abschaffung der Subventionen zum 31.12.2018 ging.

Jetzt ist mit dem schrittweisen Abschmelzen der Subventionen über die Jahre 2019-2022 ein Kompromiss beschlossen worden, mit dem ich leben kann. Ich hoffe doch, dass in 5 Jahren ausreichend preiswerte Stromer der Baujahre um 2010-2015 verfügbar sind, die dann den Alltag bestreiten können. Für längere Fahrten oder bei mehr Platzbedarf muss dann halt der Espace mit H-Kennzeichen (bis dahin ALLE J11, J63 und JE!) ran. Very Happy

Ja, das Gas für dessen Fahrt kostet dann 20 Ct. mehr als heute... zumindest wenn es "nur" um die Mineralölsteuer geht. Was inflationsmäßig auf uns zukommt oder nicht werden wir mal wieder erst hinterher wissen...

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398110 antworten auf 392141 ] Tue, 24 October 2017 10:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Christian aus Berlin ist gerade offline Christian aus Berlin
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Espace-Verrückter
Moin,

man müsste eigentlich ein neuen Anlauf nehmen, um die Jamaika-Koalitionsgespräche zu überzeugen, dass Autogas genauso wie Erdgas betriebene Fahrzeuge förderfähig sind.

Derzeit ist es doch so, dass ab Jahr 2019 die Förderung von Autogas abschmilzt und im Jahr 2022 gänzlich ausläuft.

Wäre doch nicht schlecht, wenn man überzeugen könnte, dass Benziner mit nachgerüsteter Autogasanlage solange förderfähig sind, um solange am Markt zu bleiben, bis es wirklich bezahlbare schadstofffreie bzw. sehr schadstoffarme Fahrzeuge gibt.


Gruß
Christian


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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398113 antworten auf 398110 ] Tue, 24 October 2017 11:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
viel wichtiger fände ich in der Tat, dass die Steuerermäßigung für Diesel ausläuft. Subventionen sollte es -wenn überhaupt- nur zielgerichtet geben - und die Subventionierung von Diesel hilft zwar vielen beim Sparen, aber sicher nicht der Umwelt.

Dann lieber die Elektro-Förderung weiterführen (oder gar ausbauen - Stichwort Infrastruktur).

Schöne Grüße
Uli


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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398117 antworten auf 392141 ] Tue, 24 October 2017 13:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Christian aus Berlin ist gerade offline Christian aus Berlin
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Moin,

Dieselförderung, das ist doch in Stein gemeißelt, da will die Autolobby nicht heran.
Wie soll denn sonst diese völlig fehlgeleitete Antriebsart "Diesel", die massiv die Umwelt belastet, Klima verändert und die Lebenserwartung der Tierwelt (und somit auch eben des Menschen) verkürzt, den Menschen übers Ohr gehauen werden ?
Da steckt soviel Arbeit in Forschung & Entwicklung... äh nein..., wie am besten beschissen werden kann... dahinter, das muss sich noch auszahlen.

Uli, da bin ich ganz bei Dir ,)

Ich finde diese ständige Art der "Ermangelung des objektiven Sachverhalts", wie die Politik und die Autohersteller uns Endverbraucher veräppeln, unerhört.

Gestern, da gab es spät abends, wann denn sonst, eine Sendung über... "Macht E-Mobil"... und all den Vorbehalten. Ganz nett !

Reportage:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Macht- e-mobil/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=471346 98


Viele Grüße
Christian


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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398144 antworten auf 392141 ] Tue, 24 October 2017 22:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Subventionierung für Diesel abschaffen? Lieber die irrsinnig hohe
Besteuerung von Benzin! Wenn es aber geringer besteuert wird
sind die Zocker an den Börsen sofort zur Stelle um die freiwerdende Marge an sich zu reissen.

Und mal ehrlich, dass Diesel `gesünder´ sein soll als Benzin ist
ein Ammenmärchen.

Gruss,
Siegfried
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398145 antworten auf 398144 ] Tue, 24 October 2017 23:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Moin,
wagen wir doch mal das Heraustreten aus unserer kleinen Blase. Twisted Evil

Wir leben mitten in Europa. Selbst (viele) PKW durchqueren DE inzwischen von Holland bis Österreich, ohne tanken zu müssen. Aber das funktioniert nicht nur in dieser Richtung: Deutsche fahren durch Dänemark nach Schweden, ohne in DK zu tanken. Durch Frankreich nach Spanien, ohne in FR zu tanken usw.

Da macht ein Dumping a la Luxemburg keinen Sinn, wir sollten stattdessen bestrebt sein, die Preise in Europa auf ein vernünftiges, einheitliches Niveau zu brigen. Und zwar mit einer Steuer pro ausgestoßenem CO2 - egal, ob LPG, Benzin oder Diesel. Evtl. mit einem Rabatt auf regenerativem Kraftstoffanteilen.

Das würde im europäischen Durchschnitt vermutlich dazu führen, dass in den meisten Ländern Diesel teurer und Benzin billiger würde.

Schöne Grüße
Uli


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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398155 antworten auf 392141 ] Wed, 25 October 2017 09:30 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Christian aus Berlin ist gerade offline Christian aus Berlin
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Moin,

bleiben wir doch mal beim Inhalt des Titelthemas... "Steuerbefreiung für LPG..." !, um es mit Leben zu füllen.

Ca. unter 1 % aller derzeit angebotenen Kfz bei eines der größten Autoverkaufsplattformen mit M beginnend, sind Kfz mit LPG-Antrieb.
Ca. 47 % aller anderen Fahrzeuge auf dieser Plattform sind Kfz mit Dieselantrieb.

Die Witznummer ist doch, dass ausgerechnet die "Subventionierung" von 2018 bis 2022 der schwächste vertretende Verbrenner zurückgefahren und gänzlich wegfallen soll.

Hätten man den die 47 % der Verbrenner "Diesel" solch ein Leckerlie in Aussicht gestellt, hätte es wahrscheinlich eine Tumulte in Deutschland gegeben.

Mit anderen Worten... LPG-Antrieb hat keine Lobby, da kann man schröpfen und Geld den Menschen aus den Taschen ziehen.
Ursprünglich war eben genau diese Technologie "LPG", als Brückentechnologie auf den Markt gekommen, um eben weniger die Umwelt etc. zu belasten und die Forschung & Entwicklung nicht nur auf Beschiss-Software (der Diesel) zu beschränken, sondern
andere "Kraftstoffarten" zu entwickeln, die eben möglichst aus regenerativen Energien gewonnen werden.

Butan & Propan, sprich LPG, gilt bei den Ölraffinerien als Abfallprodukt.

Ich komme oft an der A38 bei den Leunawerken vorbei.
Mein Gott, was wird da abgefackelt.
Es leuchtet zumindest die Landschaft mit aus.

Anstatt solch Überschuss meinetwegen notleidenden Menschen, die auch ihr Haus mit LPG beheizen zur Verfügung zu stellen ?
Pustekuchen, so weit geht das Miteinander nicht.

Dafür atmen wir die horrende Schadstoffbelastung der Diesel ein, die als die erste Wahl, so bis zum Dieselskandal, war.
Ich finde, dass man die Mehreinnahmen aus der Subventionierung bei der Betankung des Diesels streicht und in die Gesundheitsvorsorge und in die EEG-Umlage umverteilt werden sollte.


Viele Grüße
Christian


ZUWACHS - MIA electric L - Reines Elektroauto
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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398203 antworten auf 392141 ] Wed, 25 October 2017 20:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Nabend,
Der Ausdruck `Subventionierung für Diesel´ wurde von der Politik
in die Medienbranche hinausposaunt und wird durch diese verbreitet.

Der Ausdruck ist falsch. Nur weil Diesel weniger stark besteuert
wird, wird der nicht subventioniert also mit Geld unterstützt.

Ich weiss nicht was der Diesel in der Herstellung kostet. Mit
einem einstelligen Centbetrag liege ich vermutlich nicht so falsch.
Der Rest bis hoch zum VK-Preis ist Dienstleistung plus Steuern.

Warum LPG ein Ladenhüter ist, weiss ich leider auch nicht. Vielleicht ist der LPG-Verband zu träge um ordentliche Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel zu leisten. Oder er ist finanzschwach. Dann könnte eine Spende helfen. Wer macht mit?

Eine EU-weite Harmoniesierung der Treibstoffpreise? Ganz nette Idee. Wieviel von dem in DE getankten Sprit wird in DE verfeuert?
Die Blase ist gross genug.

Luxemburg ist zwar eine Räuberhöhle aber Spritdumping
machen die nicht. Die besteuern nur alles tiefer. Amazon und Ikea und die Finanzmafia freuen sich. Luxemburg ist subversiv.
`...Wir brauchen mehr Europa...´ so Jean-Claude Juncker. Ja,klar.

Wichtiger wäre eine einheitliche Besteuerung von Börsenspekulation. An der Börse in Frankfurt/M werden jährlich
rd. 4 Billionen Euro umgesetzt/spekuliert und Hartgeld abgeschöpft. Und dem Land Hessen mangelts an Geld um z.B.
die Uni Frankfurt zu sanieren, die in Abschnitten eher einem
Dritte Welt Bahnhofsgelände gleicht.

Ich hätte gerne einen LPG Espace. Gebrauchte 2.0 16V mit LPG
und Wartungsstau liegen im Internet mit 900,- wie Blei
im Regal. Dem V6 ab 1999 gehts auch nicht besser und kostet nur halb soviel.
Um meinem durchreparierten 2.0 16V eine LPG-Anlage für schlappe
1800,- zu verpassen fehlt mir die Planungssicherheit (Steuerbefreiung Ja/Nein/Vielleicht/Sch....egal).
Ich würde mit so einer neuen LPG-Perle öfters Autofahren und somit etwas für den Klimaschutz machen können.

Gruss,
Siegfried


Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398234 antworten auf 398203 ] Thu, 26 October 2017 13:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Ort: Butzbach
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Webmaster
Hallo Siegfried,
Du hast recht. Embarassed

Ich bin bis dato davon ausgegangen, dass es einen Mineralölsteuersatz gibt, von den es für Diesel eine Vergünstigung gibt (so wie das bei LPG in Relation zu anderen Flüssiggasen der Fall ist). Ich habe mich schlau gemacht und feststellen müssen, dass das nicht der Fall ist: Die Steuersätze sind in diesem Bereich von Vornherein unterschiedlich definiert. Von daher ist die Aussage, Diesel sei subventioniert, sachlich falsch.

Zudem habe ich gelernt, dass es schon seit vielen Jahren gar keine Mineralölsteuer mehr gibt, sondern nur noch eine "Energiesteuer". Es gilt also wie so oft: Lesen bildet. Danke für den Anstoß.

Inhaltlich ändert das alles natürlich nichts daran, dass der seinerzeit für die Transportwirtschaft eingeführte niedrigere Steuersatz aus heutiger Sicht einen Anachronismus darstellt:
- Da werden komplexeste Mautkonstrukte für Autobahnen und künftig auch Bundesstraßen entwickelt, um Güter von der Straße auf die Bahn zu bekommen und um ausländische LKW (speziell aus dem Osten) hier belangen zu können
- Über die KFZ-Steuer werden Diesel-Eigner bestraft, so dass sich der PKW-Diesel (der seinen größten Verbrauchsvorteil im Teillastbereich hat, also Stadtverkehr etc.) nur für Vielfahrer rechnet
- Gerade die Vielfahrer erzeugen aber natürlich volumenmäßig die meisten Emmissionen, so auch bei den Kohlenwasserstoffen

Mit einer Korrektur bei Energiesteuer (für Diesel hoch) und KFZ-Steuer (für Diesel runter) könnte man erreichen, dass die stinkigen Diesel für Vielfahrer uninteressanter und für Wenigfahrer interessanter werden. Damit wäre einem plötzlichen Wertverlust (und somit einer teilweisen Quasi-Enteignung) der Besitzer vorgebeugt (da die Autos nach wie vor nachgefragt wären) und gleichzeitig würde das Emmissionsvolumen der Dieselfahrzeuge in Summe sinken.

Für Vielfahrer ist EIGENTLICH LPG der ideale Kraftstoff. Bei einem CO2-Ausstoß zwischen Diesel und Benzin enthält das Abgas weniger Schadstoffe (CO2 ist zwar Teil des Abgases, aber kein Schadstoff - weil es das eigentlich angestrebte Verbrennungsergebnis ist) als beide "Konkurrenten".
Ich handhabe das genau so und fahre so ca. 35.000 km im Jahr. Meine Umrüstkosten hatte ich bisher bei allen 3 LPG-Umrüstungen binnen eines Jahres wieder raus.

Für Wenigfahrer ist LPG natürlich uninteressant. Das war aber schon immer so, weil sich die Umrüstung immer über die Laufleistung und nie über die Dauer amortisiert (im Gegensatz z.B. zu einem Minikat - da ist die Laufleistung egal).

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398282 antworten auf 392141 ] Thu, 26 October 2017 23:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
Hallo Uli,
Medien werden z.Zt. nicht müde zu berichten, dass der Diesel
stinkt, und dass jährlich NOx-Tote zu beklagen wären. Finde
ich empörend pauschal. Ich möchte mal die Totenscheine sehen
auf denen als Todesursache steht: NOx Vergiftung. Gibts nicht, bin
ich mir sicher. Und bei den Städtern mit Atemproblemen, angeblich durch NOx, müssen
erst einmal die Raucher herausgerechnet werden, danach die mit
staubigen Arbeitsplätzen (Baubranche), danach die Textilreiniger, die Schreiner, die Allergiker, etc etc.

Dass heute der NOx Ausstoss von Dieseln etwa nur
1/10 beträgt von dem Wert von vor ca 20Jahren wird verschwiegen.
Der Dieselstickoxidmessmethodenskandal. Ja, kriminell. Folgen?
Keine. Ok, die VW Aktien sind um einige Mrd.¤ entwertet worden.

Wenn jetzt allerdings ein bizarres Mautkonstrukt dem Güterverkehr
auf die Sprünge bzw. Schiene helfen soll, dann hilft das nur
einem: Dem Mautbetreiber. Gleichzeitig werden Monat für Monat
und deutschlandweit Güterbahnhöfe dichtgemacht. Und jetzt noch die PKW-Maut. Nach der obligatorischen EU-weiten Ausschreibung, wird dasjenige Konsortium gewinnen, welches Herrn Dobrindt einen Posten zusichert. Einnahmen? Laut Bundesrechnungshof höchstens
400Mio. Wenn der Kontrollapparat dagegengerechnet wird, bleibt
für den Bund (dem Autobahnbauer) nicht viel. Der priv. Mautbetreiber
aber sahnt ab und verschiebt die Einnahmen in eine Oase. `Der Staat als Beute´ Prof Hans Herbert v. Arnim, Uni Speyer. Lesenswert.
Etwa 4 Mrd¤ jährlich bringt die Kfz-Steuer dem Bund. Ein Mehrfaches die Besteuerung von Treibstoffen. Für Strassenbau
werden etwa 3 Mrd ausgeben. Jedes Jahr wird die Zweckbindung
der Kfz-Steuereinahmen aufgehoben und für Länderzuschüsse
verwendet wie z.B. dem Bau eines Lustspielhauses in einem
Gewerbegebiet: Elbphilharmonie

Warum wird LPG nicht stärker gefördert oder besser gesagt, steuerlich verschont? Nur rund 450.000 zugelassene LPG-Kfz
sind kein gutes Geschäft. Die Halter politisch zersplittert.
Petitionen erreichen keine Mindestmengen an U-schriften.

Es geht nie um Umwelt sondern ums gute Geschäft! Es muss nur
`umweltfreundlich´ dargestellt werden.

Lösungsansätze für den ÖPNV gibt es soviel wie Adapter für die
LPG Betankung oder bald Steckdosenvarianten für Stromer.

Gruss,
Siegfried





Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398285 antworten auf 398282 ] Fri, 27 October 2017 00:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo Siegfried,
bitte differenzieren...

Gast schrieb am Thu, 26 October 2017 23:29

Hallo Uli,
Medien werden z.Zt. nicht müde zu berichten, dass der Diesel
stinkt, und dass jährlich NOx-Tote zu beklagen wären. Finde
ich empörend pauschal. Ich möchte mal die Totenscheine sehen
auf denen als Todesursache steht: NOx Vergiftung. Gibts nicht, bin ich mir sicher. Und bei den Städtern mit Atemproblemen, angeblich durch NOx, müssen erst einmal die Raucher herausgerechnet werden, danach die mit staubigen Arbeitsplätzen (Baubranche), danach die Textilreiniger, die Schreiner, die Allergiker, etc etc.


Nein, schon klar. Alkohol bringt auch fast keinen um, jedenfalls nicht direkt. Da steht dann im Totenschein z.B. Leberzirrose. Oder Rauchen bringt keinen um, das ist der Lungenkrebs. Ein Zusammenhang ist im Einzelfall sicher nicht nachzuweisen, statistisch aber schon.

Achso: Was machen eingentlich die Allergiker in Deiner Aufzählung? Erzeugt Heuschnupfen NOx?


Zitat:

Dass heute der NOx Ausstoss von Dieseln etwa nur
1/10 beträgt von dem Wert von vor ca 20Jahren wird verschwiegen.


Das halte ich auch für eine unglaubwürdige Aussage. Wo finde ich Belege dazu?
NOx entsteht bei hoher Temperatur unter hohem Druck bei unvollständiger Verbrennung. Die Toyota-Benziner mit Magermotor in den späten 80ern hatten ein NOx-Problem, aber nicht die Diesel, deren Drücke und Temperaturen damals noch signifikant niedriger lagen. Erst der Direkteinspritzer hat das Problem beim Diesel so akut gemacht!


Zitat:

Der Dieselstickoxidmessmethodenskandal. Ja, kriminell. Folgen? Keine. Ok, die VW Aktien sind um einige Mrd.¤ entwertet worden.


Und was hat das mit unserem Thema zu tun?

Zitat:

Wenn jetzt allerdings ein bizarres Mautkonstrukt dem Güterverkehr auf die Sprünge bzw. Schiene helfen soll, dann hilft das nur einem: Dem Mautbetreiber. Gleichzeitig werden Monat für Monat und deutschlandweit Güterbahnhöfe dichtgemacht.


Dass die LKW-Maut jetzt nicht neu ist hast Du aber durchaus mitbekommen, oder?

Zitat:

Und jetzt noch die PKW-Maut. Nach der obligatorischen EU-weiten Ausschreibung, wird dasjenige Konsortium gewinnen, welches Herrn Dobrindt einen Posten zusichert. Einnahmen? Laut Bundesrechnungshof höchstens 400Mio. Wenn der Kontrollapparat dagegengerechnet wird, bleibt für den Bund (dem Autobahnbauer) nicht viel. Der priv. Mautbetreiber aber sahnt ab und verschiebt die Einnahmen in eine Oase. `Der Staat als Beute´ Prof Hans Herbert v. Arnim, Uni Speyer. Lesenswert.


Dass die Dob-Rind-t-Maut populistischer Schwachsinn ist - darüber sind wir uns doch wohl alle einig. Bringt nix außer Streß. Ich hoffe, das Thema wird im Rahmen der anstehenden Koalitionsverhandlungen sang- und klanglos beerdigt.
Da die PKW-Maut aber nie dazu gedacht war, deutsche Autofahrer zu ent- oder belasten hatte ich sie oben bewußt NICHT aufgeführt.

Zitat:

Etwa 4 Mrd¤ jährlich bringt die Kfz-Steuer dem Bund. Ein Mehrfaches die Besteuerung von Treibstoffen. Für Strassenbau
werden etwa 3 Mrd ausgeben. Jedes Jahr wird die Zweckbindung
der Kfz-Steuereinahmen aufgehoben und für Länderzuschüsse
verwendet wie z.B. dem Bau eines Lustspielhauses in einem
Gewerbegebiet: Elbphilharmonie


Es gibt keine Zweckbindung von KFZ-Steuereinnahmen. Gab es noch nie und wird es nie geben. Steuern gehen grundsätzlich in den Gesamt-Etat ein. Du kannst dann anschließend gar nicht sagen, ob die KFZ-Steuer nun ins Gesundheitswesen, den Naturschutz, an die EU oder in die Rente geflossen ist. Steuer ist EIN großer Topf!

Zitat:

Warum wird LPG nicht stärker gefördert oder besser gesagt, steuerlich verschont? Nur rund 450.000 zugelassene LPG-Kfz
sind kein gutes Geschäft. Die Halter politisch zersplittert.
Petitionen erreichen keine Mindestmengen an U-schriften.

Es geht nie um Umwelt sondern ums gute Geschäft! Es muss nur
`umweltfreundlich´ dargestellt werden.


Warum sollte LPG gegenüber Ökostrom gefördert werden? Ich finde es durchaus sinnvoll, Förderung bzw. Vergünstigung (durch einen niedrigeren Steuersatz wie beim Diesel) für fossile Kraftstoffe zu beenden. Trotz vollem Steuersatz wird LPG weit günstiger bleiben als Benzin. Und wenn Diesel analog zu Benzin (oder gar proportional zum Energiegehalt) versteuert würde, dann bliebe LPG auch weiterhin günstiger als Diesel.

Nein, wenn das stimmt, was Alex hier kürzlich gepostet hat, dann wird LPG von allein aussterben - weil es keine Umrüstmöglichkeiten mehr geben wird. Infos dazu im entsprechenden Thread (da ging es um Abgasgutachten, die nicht mehr erstellt werden sollen).

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

For Alltag... J637 mit LPG, 12/94 - aktuell 30x.xxx km
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Als Sammel-/Bastelobjekte:
- J112 Phase 1 TSE, 3/85 (Seriennummer 7167), 2.0L Vergaser, 192.500 km
- J117 Phase 1 TSE, 1/87, 2.2L Einspritzer, 133.000 km
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Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398302 antworten auf 392141 ] Fri, 27 October 2017 10:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
becks2006
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ein hallo an alle espace-freunde,
battle hier??? ich mach auch ein bißchen mit!
interessante und auch seltsame aussagen hier:
vieles durchdacht, anderes ziemlicher bullshit!


@uli
Zitat:

Für Vielfahrer ist EIGENTLICH LPG der ideale Kraftstoff. Bei einem CO2-Ausstoß zwischen Diesel und Benzin enthält das Abgas weniger Schadstoffe (CO2 ist zwar Teil des Abgases, aber kein Schadstoff - weil es das eigentlich angestrebte Verbrennungsergebnis ist) als beide "Konkurrenten".
Ich handhabe das genau so und fahre so ca. 35.000 km im Jahr. Meine Umrüstkosten hatte ich bisher bei allen 3 LPG-Umrüstungen binnen eines Jahres wieder raus.
Für Wenigfahrer ist LPG natürlich uninteressant. Das war aber schon immer so, weil sich die Umrüstung immer über die Laufleistung und nie über die Dauer amortisiert (im Gegensatz z.B. zu einem Minikat - da ist die Laufleistung egal).


zu ersterem stimme ich dir voll zu. hat auch noch den vorteil daß du dir die minderkosten ab dem 2. jahr steuerfrei in deine tasche stecken kannst! oder anders gesagt: du fährst wahrscheinlich für umme - oder?
zum zweiten aspekt "wenigfahrer" gebe ich dir allerdings nicht recht: natürlich nimmt die amortisationszeit mit geringerer jahresfahrleistung zu. der break-even wird halt erst später erreicht. außerdem muß man ja nicht selbst umrüsten (lassen) sondern kann sich ein schon umgerüstetes fahrzeug zulegen. ich habe da nämlich sogar das gefühl daß nachträglich umgerüstete lpg-fahrzeuge günstiger sind als vergleichbare nicht umgebaute weil gegenüber lpg doch eine große verunsicherung/unwissenheit beim "normalbürger" in bezug auf sicherheit, tankstellenabdeckung und und und... herrscht. da gibt´s halt wenig lobbyismus und deshalb auch kein standing! bin auch wenigfahrer und das lohnt sich bei mir immer! ich kaufe hoffentlich zum preis wie ohne lpg und hab somit KEINE oder nur geringe amortisationszeit der lpg-anlage!!

Zitat:

Inhaltlich ändert das alles natürlich nichts daran, dass der seinerzeit für die Transportwirtschaft eingeführte niedrigere Steuersatz aus heutiger Sicht einen Anachronismus darstellt:.

warum? transportgewerbe braucht den diesel und wäre ohne nicht vorhanden!

Zitat:

komplexeste Mautkonstrukte

bringst du da nicht was durcheinander? die "komplexen mautkonstrukte" gelten i.m.n. nur für lkws und nicht für pkws! das transportgewerbe ist aber ohne diesel nicht vorstellbar. zudem werden in der lkw-produktion machbare innovationen viel stärker umgesetzt wie in der pkw-produktion!

Zitat:

Über die KFZ-Steuer werden Diesel-Eigner bestraft, so dass sich der PKW-Diesel (der seinen größten Verbrauchsvorteil im Teillastbereich hat, also Stadtverkehr etc.) nur für Vielfahrer rechnet

kfz-steuer ist doch mittlerweile eine steuer auf emissionen und wenn der diesel mehr emissionen erzeugt ist ja wohl eine höhere kfz-steuer dafür keine strafe sondern gerechtfertigt. außerdem wird das durch geringeren verbaruch und niedrigeren dieselpreis mehr als wett gemacht!
Zitat:

plötzlichen Wertverlust (und somit einer teilweisen Quasi-Enteignung)

hab ich nicht verstanden! erklär mal!

@christian
Zitat:

Dieselförderung

nur weil weniger steuer drauf ist wie beim benzin? wenn man so argumentiert dann ist doch lpg noch viel höher subventioniert weil dort der steueranteil noch viel geringer ist! oder ist wein subventioniert weil weniger steuer drauf ist als beim sekt?

Zitat:

völlig fehlgeleitete Antriebsart "Diesel", die massiv die Umwelt belastet, Klima verändert und die Lebenserwartung der Tierwelt (und somit auch eben des Menschen) verkürzt, den Menschen übers Ohr gehauen werden ?

wieso ist diesel eine völlig fehlgeleitete antriebsart? diesel ist eine von vielen antriebsarten die sich bewährt hat! zugegeben wohl eher am ende ihrer lebenszeit aber das gilt über kurz oder lang auch für benziner und auch für stromer. und für umweltbelastung, klimaveränderung und verkürzung von lebenserwartungen sind wohl noch zig andere parameter mitverantwortlich!
Zitat:

Mit anderen Worten... LPG-Antrieb hat keine Lobby, da kann man schröpfen und Geld den Menschen aus den Taschen ziehen.

daß lpg-antriebskonzepte keine lobby haben stimmt wohl aber das sollte uns lpg-fahrern allen recht sein denn ohne lobby kein marktanteil und ohne marktanteil gibt´s an uns nix zu verdienen. wenn der anteil an lpg-fahrzeugen auf demselben niveau wie diesel und benziner wäre - also alle bei ca. 30% - dann wäre der steueranteil an lpg schnell auf dem niveau von benzin oder diesel. sprich ca. 40ct mehr wie im moment! und warum man mit der jetzigen oder auch künftigen angedachten situation die lpgler schröpft mußt du mal erklären. wenn ich das richtig sehe soll der steuersatz bis 2023 um ca 12ct pro liter auf 22ct steigen. gegenüber benzin mit 65ct ist das doch geschenkt!!

@siegfried
Zitat:

Wichtiger wäre eine einheitliche Besteuerung von Börsenspekulation. An der Börse in Frankfurt/M werden jährlich
rd. 4 Billionen Euro umgesetzt/spekuliert und Hartgeld abgeschöpft. Und dem Land Hessen mangelts an Geld um z.B.
die Uni Frankfurt zu sanieren, die in Abschnitten eher einem
Dritte Welt Bahnhofsgelände gleicht.

börsengewinne werden doch einheitlich besteuert s. kapitalertragssteuer. "hartgeld abgeschöpft": börse verstanden? daß hessen anscheinend nicht in der lage ist die uni frankfurt zu sanieren muß damit wohl andere gründe haben. und wo hessen OHNE den finanzplatz frankfurt oder den flughafen wäre will ich mir da gar nicht vorstellen?
Zitat:

Subventionierung für Diesel abschaffen? Lieber die irrsinnig hohe Besteuerung von Benzin! Wenn es aber geringer besteuert wird sind die Zocker an den Börsen sofort zur Stelle um die freiwerdende Marge an sich zu reissen.

welche subventionierung? jeder will halt dort weniger steuern bezahlen die ihn betreffen: der dieselfahrer die energiesteuer auf den diesel; der benzinerfahrer die energiesteuer auf´s benzin, der sekttrinker die sektsteuer; der vielverdiener die ekst, der börsaner die kapitalertragssteuer und und und.... natürlich wird irgendeiner die freiwerdende marge kassieren. die ölmultis sind da auch gerne bereit dazu! hast du was gegen börsianer? die energiesteuer muß eher hoch damit unsinnige fahrten unterbleiben und man sich vor jeder fahrt gedanken macht ob sie sinn hat...
Zitat:

Ich hätte gerne einen LPG Espace. Gebrauchte 2.0 16V mit LPG und Wartungsstau liegen im Internet mit 900,- wie Blei
im Regal. Dem V6 ab 1999 gehts auch nicht besser und kostet nur halb soviel.
Um meinem durchreparierten 2.0 16V eine LPG-Anlage für schlappe
1800,- zu verpassen fehlt mir die Planungssicherheit (Steuerbefreiung Ja/Nein/Vielleicht/Sch....egal).
Ich würde mit so einer neuen LPG-Perle öfters Autofahren und somit etwas für den Klimaschutz machen können.

warum haben eigentlich alle angebote im netz immer wartungsstau und die forenkisten sind durchrepariert? bullshit!
und warum kaufst du dir keinen oder läßt umrüsten. nach uli´s rechnung amortisiert sich ne gasanlage nach spätestens 35tkm und das sollte doch selbst als wenigfahrer in ein paar jahren erreichbar sein. s.a. http://www.amortisationsrechner.de/ warum du allerdings mit einer lpg-perle MEHR fahren würdest zeugt nicht grade von umweltbewußtsein denn unnötige mehrkilometer haben aber auch gar nix mit klimaschutz zu tun egal mit welcher antriebsart! na vielleicht abgesehen vom fahrrad?

fazit: ein diesel kann durchaus sauber sein wenn vorhandene technik verbaut ist. stichwort harnstoffeinspritzung! deshalb sind diesel auch nicht stinkender als benziner! beide haben ihre vor- und nachteile. sind wir doch mal ehrlich: diesel sind deshalb im moment so in verruf weil viele - wenn nicht alle - automobilhersteller die vorgaben der politik in bezug auf abgasverhalten nun sagen wir mal "großzügig interpretiert" haben. andere sagen sie haben beschissen aber so ganz ist das wohl noch nicht geklärt schließlich hat die politik vorgegeben und die industrie diese vorgaben "umgesetzt"! im übrigen: auch im benzinerbereich wurde jahrelang "beschissen" denn die angegebenen verbrauchswerte hatten mit der praxis noch nie was gemein.
nicht falsch verstehen: ICH bin kein dieselfan. finde nur daß er auch seine daseinsberechtigung hat(te) und man ALLE antriebskonzepte kontinuierlich kritisch beobachten oder hinterfragen sollte.

vg becks
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398306 antworten auf 392141 ] Fri, 27 October 2017 12:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Christian aus Berlin ist gerade offline Christian aus Berlin
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Moin,

huch... was ist denn hier passiert ?

Ich habe jetzt nur angelesen, gehe nicht erschöpfend lesend und voll umfassend recherchierend weiter.

Für mich ist nur eines klar.
Der Diesel muss weg, oder wird "sauber" ohne jahrelang eine Beschiss-Software laufen zu lassen, die das nur suggeriert.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich jahrelang in Berlin-Mitte, als Nichtraucher, lebend, ein "rasseln" in der Lunge hatte.

Sportlich aktiv... und ein rasseln in der Lunge ?
Ab zum Arzt und der meinte, dass ich weniger "rauchen" sollte.
Wie bitte ?

Ich habe vor ein paar Jahren mein Lebensmittelpunkt an den allerwestlichen Rand der Stadt verlegt. 80% aller Winde kommen aus dem Westen.
Ergo... die Luft, die hier reinkommt, wenn ich die westliche Industriestruktur und Verkehrsemission betrachte, ist (fast) freie Fläche bzw. keine stark belastende Emission ist zu erwarten und somit weit geringer mit Schadstoff-und Feinstaub belastet, als in der Mitte Berlins oder gar gen Osten weiter.

Meine Messgeräte für bspw. Feinstaubbelastung bestätigen meine Annahme.
Kein Placebo... aber mein rasseln in der Lunge ist weg und der Arzt freut sich, dass ich solch ein Lungenvolumen vorhalte.
Ein Wunder ist geschehen ?
Nein, ich weiß mittlerweile, dass mein Immunsystem glücklicherweise "sehr feinfühlig" ist ,)

Und natürlich sterben die Menschen wegen Schadstoff- und Feinstaubbelastungen früher bzw. sind weit stärker gesundheitlich gefährdet, als jemand, der wie ich, anhand geografischer optimaler Bedingungen "gute Luft" atme.
Der Witz in Berlin ist, dass Menschen mittlerweile horrende Immobilienpreise bezahlen, weil diese u.a. auch keinen Überblick haben, was eigentlich gesundheitlich relevant ist, um in dieser Immobilie zu leben.
Die CSU hat ja den Hinweis platziert, dass selbst am Arbeitsplatz mehrfach höhere Feinstaubbelastungen den Menschen zugemutet werden, als in der Innenstadt direkt an der Stadtautobahn eingeatmet werden, so sollte der Diesel wieder hoffähig gemacht werden.

Ich möchte mal die Menschen sehen, die an der Stadtautobahn oder hoch frequentierten Straßen freiwillig die Fenster aufreißen und ttiieeeffff Luft holen.
Das ist doch völliger Unsinn zu behaupten, dass das "alles kein Thema" ist.

Ich würde per sé erst einmal eine Immobilie, die westlich von einer Großstadt gelegen ist, höher bewerten. Aber nun... anderes Thema !
Natürlich gibt es zigfach andere triggernde Stresssituationen oder genetische Veranlagung, um zu erkranken, aber man muss doch so ehrlich sein und nicht der Meinung, dass ein Diesel schon so schlimm nicht sein kann.
Das ist absoluter Quatsch und Unfug.

Also... Brückentechnologie... LPG auf die Straße !


Gruß
Christian



ZUWACHS - MIA electric L - Reines Elektroauto
NEU/Yeah - Prüfkoffer Actia XR25 mit Cassette 18, Actia Airbag und Plip/Wegfahrsperre
Zwei J637 - Atlantic (einer mit LPG) mit Farbcode 548 (der eine fährt & der andere ist Ersatzteillager)
Ein J637 - Farbcode 571 - violarot metallic -
Ein J637 EZ 01/1996 2,2L (79KW) -Atlantic (weiss)- mit LPG mit allem drum und dran. Purer Luxus.
Ein J637 EZ 1994 - 2,2L (79KW) - Vollausstattung (grau metallic) aber ohne Panoramadach
Ein J637 EZ 1994 - 2,2L (79KW) - Family ohne Klima (Farbcode 571 so ein rot), aber mit Panoramadach
Ausgeschieden: JE - Baujahr 1998, da nicht gasfest auf LPG, aber sonst auch ein schönes Auto
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398313 antworten auf 398302 ] Fri, 27 October 2017 17:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Classic Uli
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Hallo allerseits,
jaaaaa... endlich wieder Politik bei den Espace-Freunden! :applaus:

becks2006 schrieb am Fri, 27 October 2017 10:54

ein hallo an alle espace-freunde,
battle hier??? ich mach auch ein bißchen mit!
interessante und auch seltsame aussagen hier:
vieles durchdacht, anderes ziemlicher bullshit!


@uli
Zitat:

Für Vielfahrer ist EIGENTLICH LPG der ideale Kraftstoff. Bei einem CO2-Ausstoß zwischen Diesel und Benzin enthält das Abgas weniger Schadstoffe (CO2 ist zwar Teil des Abgases, aber kein Schadstoff - weil es das eigentlich angestrebte Verbrennungsergebnis ist) als beide "Konkurrenten".
Ich handhabe das genau so und fahre so ca. 35.000 km im Jahr. Meine Umrüstkosten hatte ich bisher bei allen 3 LPG-Umrüstungen binnen eines Jahres wieder raus.
Für Wenigfahrer ist LPG natürlich uninteressant. Das war aber schon immer so, weil sich die Umrüstung immer über die Laufleistung und nie über die Dauer amortisiert (im Gegensatz z.B. zu einem Minikat - da ist die Laufleistung egal).


zu ersterem stimme ich dir voll zu. hat auch noch den vorteil daß du dir die minderkosten ab dem 2. jahr steuerfrei in deine tasche stecken kannst! oder anders gesagt: du fährst wahrscheinlich für umme - oder?


Damit hätten wir dann so eine Bullshit-Aussage...
Da ich Arbeitnehmer bin, kann ich zwar mehr als meine echten Kosten von der Steuer absetzen. Da ich aber einen Steuersatz von nicht nur unter 100% (haben wir ja alle), sondern auch deutlich unter 40% habe, zahle ich trotzdem - aber eben nur halb soviel wie mit Benzin.

Zitat:

zum zweiten aspekt "wenigfahrer" gebe ich dir allerdings nicht recht: natürlich nimmt die amortisationszeit mit geringerer jahresfahrleistung zu. der break-even wird halt erst später erreicht. außerdem muß man ja nicht selbst umrüsten (lassen) sondern kann sich ein schon umgerüstetes fahrzeug zulegen.


Okay, Einspruch stattgegeben. Ich korrigiere in: Für Wenigfahrer lohnt sich eine Umrüstung in der Regel nicht.

Zitat:

ich habe da nämlich sogar das gefühl daß nachträglich umgerüstete lpg-fahrzeuge günstiger sind als vergleichbare nicht umgebaute weil gegenüber lpg doch eine große verunsicherung/unwissenheit beim "normalbürger" in bezug auf sicherheit, tankstellenabdeckung und und und... herrscht.


Und weil die Erfahrung lehrt, dass LPG-Autos, die zum Verkauf stehen, meist aus gutem Grund zum Verkauf stehen - sprich: Weil zeitnah größere Investitionen anstehen. Zudem haben LPG-Autos meist hohe Laufleistungen, weil... Vielfahrer... usw.

Zitat:

da gibt´s halt wenig lobbyismus und deshalb auch kein standing! bin auch wenigfahrer und das lohnt sich bei mir immer! ich kaufe hoffentlich zum preis wie ohne lpg und hab somit KEINE oder nur geringe amortisationszeit der lpg-anlage!!


Das hat sich übrigens in den letzten 10 Jahren geändert - damals war eine LPG-Anlage noch wertsteigernd. Aber das Image vom LPG hat seitdem schwer gelitten, vor allem durch Motorschäden und schlecht gewartete Anlagen (was wiederum oft eine Folge der weit entfernten Umrüster ist und der Tatsache, dass man kaum eine LPG_Bude findet, die an Anlagen herangeht, die woanders verbaut wurden).

Zitat:

Zitat:

Inhaltlich ändert das alles natürlich nichts daran, dass der seinerzeit für die Transportwirtschaft eingeführte niedrigere Steuersatz aus heutiger Sicht einen Anachronismus darstellt:.

warum? transportgewerbe braucht den diesel und wäre ohne nicht vorhanden!


Wie oben erläutert ging es damals um die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Speditionen. Würde man die Energiesteuern europaweit harmonisieren (wie oben vorgeschlagen), dann hätten sie zwar EInfluß auf die Transportkosten - aber eine Erhöhung hätte keine Wettbewerbsverzerrung zur Folge. Diese Argumentation mit der Wettbewerbsverzerrung meine ich mit "Anachronismus".


Zitat:

Zitat:

komplexeste Mautkonstrukte

bringst du da nicht was durcheinander? die "komplexen mautkonstrukte" gelten i.m.n. nur für lkws und nicht für pkws!


Sag' ich doch!

Zitat:

das transportgewerbe ist aber ohne diesel nicht vorstellbar. zudem werden in der lkw-produktion machbare innovationen viel stärker umgesetzt wie in der pkw-produktion!


Und das ist ein Argument für niedrige Kraftstoffkosten? Den Zusammenhang sehe ich nicht...

Zitat:

Zitat:

Über die KFZ-Steuer werden Diesel-Eigner bestraft, so dass sich der PKW-Diesel (der seinen größten Verbrauchsvorteil im Teillastbereich hat, also Stadtverkehr etc.) nur für Vielfahrer rechnet

kfz-steuer ist doch mittlerweile eine steuer auf emissionen und wenn der diesel mehr emissionen erzeugt ist ja wohl eine höhere kfz-steuer dafür keine strafe sondern gerechtfertigt. außerdem wird das durch geringeren verbaruch und niedrigeren dieselpreis mehr als wett gemacht!


Von was für Emissionen sprichst Du? Abgasvolumen (maßgeblich CO2) oder Schadstoffe? Bei ersterem ist der Diesel besser als der Benziner, bei zweiterem ist vermutlich ein Harnstoffdiesel EURO6b besser als ein EURO2-Benziner. Und? Steuerlich gibt es einen "Sockelbetrag" nach Hubraum (2 ¤ für Benziner, 9,50 ¤ für Diesel pro 100 ccm) und dazu eine schadstoffabhängige Komponente.
Wäre der Sockelbetrag für den Diesel ebenfalls bei 2 ¤/100 ccm wäre der Diesel eine Alternative für Wenigfahrer. Bisher ist er es nicht. Und Vielfahrern sind die 200 oder 300 ¤ Unterschied im Jahr egal, weil sie "auf Strecke" durch den günstigen Kraftstoff viel mehr als das sparen.

Zitat:

Zitat:

plötzlichen Wertverlust (und somit einer teilweisen Quasi-Enteignung)

hab ich nicht verstanden! erklär mal!


Würde man den Diesel-Kraftstoff "einfach so" verteuern, würde KEINER mehr einen Diesel haben wollen. Der Gebrauchtwagenwert würde so wegbrechen wie um 1990 der Wert von Nicht-KAT-Benzinern. Nun ist die Politik aber nach meinem Verständnis gehalten, auch die Vermögenswerte ihrer Bürger zu schützen. Das würde in diesem Falle möglich, indem man die vorhandenen Diesel-Fahrzeuge für eine andere Zielgruppe attraktiv macht: Die Wenigfahrer. Kein Wertverlust des Fahrzeugs, aber weniger Schadstoffausstoß durch weniger gefahrene Kilometer.

Zitat:

@siegfried
Zitat:

Wichtiger wäre eine einheitliche Besteuerung von Börsenspekulation. An der Börse in Frankfurt/M werden jährlich rd. 4 Billionen Euro umgesetzt/spekuliert und Hartgeld abgeschöpft. Und dem Land Hessen mangelts an Geld um z.B. die Uni Frankfurt zu sanieren, die in Abschnitten eher einem
Dritte Welt Bahnhofsgelände gleicht.

börsengewinne werden doch einheitlich besteuert s. kapitalertragssteuer. "hartgeld abgeschöpft": börse verstanden?


Aber nur, wenn sie nicht reinvestiert werden. Hat aber nix mit Autos und auch nicht mit der Uni zu tun.

Zitat:

daß hessen anscheinend nicht in der lage ist die uni frankfurt zu sanieren muß damit wohl andere gründe haben. und wo hessen OHNE den finanzplatz frankfurt oder den flughafen wäre will ich mir da gar nicht vorstellen?


Dem Land Hessen geht es wirtschaftlich so gut, dass es Millionen über Millionen in den Länderfinanzausgleicht zahlt - ebenso wie Bayern. Meist ist noch BaWü und manchmal Hamburg mit von der Partie - alle anderen Bundesländer kassieren nur. Aber das ist ein völlig andere Thema...


Zitat:

fazit: ein diesel kann durchaus sauber sein wenn vorhandene technik verbaut ist. stichwort harnstoffeinspritzung! deshalb sind diesel auch nicht stinkender als benziner! beide haben ihre vor- und nachteile.

[snip]

nicht falsch verstehen: ICH bin kein dieselfan. finde nur daß er auch seine daseinsberechtigung hat(te) und man ALLE antriebskonzepte kontinuierlich kritisch beobachten oder hinterfragen sollte.


Dem stimme ich zu - und plädiere deshalb für die Gleichbehandlung von Diesel und Benziner bei Energie- und KFZ-Steuer. Und ja: Obwohl ich LPG fahre finde ich das Abschmelzen der Vergünstigtung vertretbar. Vorausgesetzt, auch Diesel wird "gleichbehandelt"...

Schöne Grüße
Uli


J11 forever!

For Alltag... J637 mit LPG, 12/94 - aktuell 30x.xxx km
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Als Sammel-/Bastelobjekte:
- J112 Phase 1 TSE, 3/85 (Seriennummer 7167), 2.0L Vergaser, 192.500 km
- J117 Phase 1 TSE, 1/87, 2.2L Einspritzer, 133.000 km
- J117 Phase 2 2000-1, 1988

Schlachtplatte: J117 Bj. 90
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398328 antworten auf 392141 ] Fri, 27 October 2017 23:18 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gast
@becks
Warum gleich mit bullshit geworfen werden muss, ist rätselhaft. Liegt´s etwa am Becks?
Probier mal eine andere Marke.
Das enthemmte Gezocke an der Frankfurter Börse wird niemals von der Kapitalertragssteuer
erfasst. Du als Kleinanleger vielleicht schon. Und mein 2.0 16V ist grundsaniert.
Die angebotenen JE im Netz, auf die ich mich bezog, haben einen Wartungsstau.
Deine Zweifel sind für mich bedeutungslos.

Alternative Kraftstoffe sind das grosse Thema, hier LPG. Also ein Baum mit mehreren Ästen.
Wie unser lebhafter Fred. Reg Dich nicht auf.

Hallo Uli
ich lag falsch, Du hast recht, es gibt keine Zweckbindung bei (Kfz-)Steuern, es herrscht das Gesamtdeckungsprinzip.
D.h. mit den Steuern aus dem Autoverkehr werden mal Diäten erhöht oder Callcenter bezahlt, welche Behördenarbeit leisten.
(Finanzamt Bitburg)
Schön, dass es Gesprächsforen gibt. In denen es gesittet zugeht...

Vor Kurzem hiess es aus dem Kabinett, LPG Besteuerung rauf! Ob aus Gerechtigkeitsgründen
(alle Treibstoffe gleich teuer besteuern usw.) oder aus Geldnot? Hier kursierte die Summe von 1 Mrd Mehreinnahmen.
Aus Gerechtigkeit würde ich alle Treibstoffe gleich billig machen. Und Geldnot sehe ich keine.
Ein Hinweis auf den Klimawandel oder Luftverschmutzung also ein Argument für LPG, wie z.B. die rückstandsarme Verbrennung
kam nicht. Obwohl in höchsten Kreisen der Klimawandel als Top-Thema gilt.

Davor lief wochenlang das PKW-Mautspektakel. Hier wurde die Gerechtigkeit hochgehalten (Ausländermaut) und gleichzeitig
wegen Geldnot wild argumentiert: (zweckgebundene) Infrastrukturnutzungsabgabe. Geldnot? Der Autoverkehr ist eine Goldgrube.
Er bringt mehr Geld ein als für Infrastruktur ausgegeben wird.

Noch weiter davor die LKW-Maut. Güter auf die Schiene war nur ein Argument. Gleichzeitig machen Güterbahnhöfe dicht.


Als dann der Abgasskandal kam, wurde der Diesel verteufelt. Hier ergänze ich. In rd. 30 Jahren fiel der NOx
Ausstoss nicht auf ein Zehntel (Quelle: Matthias Wissmann/VDA) sondern nur auf ca. ein Drittel (Quelle: Umweltbundesamt).
Wobei letzteres, wieder jeder weiß, ideologisch verbohrt ist ; - )
Wie auch immer, eine beachtliche Leistung.
Aber dass allein NOx die Quelle allen Übels in Städten sein soll kann mir keiner erzählen. Der Abrieb der Reifen, der Bremsscheiben u.Beläge,
der des Motors, Baustellenstäube, Heizungsabgase, Entlüftungsschächte aller Art, sollten auch Teil der Untersuchungen sein. So wie
auch Blütenstäube. Und nun müsste eine Gewichtung stattfinden. Danach könnte dem Bürger eine Handlungsanweisung empfohlen
werden: macht es so wie Christian, an den Westrand. Ist billiger und sauberer!

Und während Politik weiterhin inkonsequent bleibt, wird Mobilität zum Riesenproblem. Oder anders gesagt, wir brauchen keine
`...marktkonforme Demokratie...´ (Zitat Merkel) sondern demokratiekonforme Märkte. Wenn Märkte, also die Privatwirtschaft,
alles richten sollen, dann bekommen wir nicht nur einen Verkehrsinfarkt.

Gruss,
Siegfried
Re: Steuerbefreiung für LPG nun doch bis 2022 !!! [message #398371 antworten auf 398328 ] Sat, 28 October 2017 21:50 Zum vorherigen Beitrag gehen
becks2006
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@siegfried
hey du kannst ja witzig sein!
ich bin aber auch anderen marken unseres grundnahrungsmittels nicht abgeneigt! die vielfalt macht´s! außerdem ist das mit dem kaltgetränk nur die halbe wahrheit! rätsel.....!
okay ich revidieren den bullshit aus meinem 1. post und ersetze ihn durch QUARK! gesittet genug?
jaja, wenn die deutschen eines können dann ist es rumjammern und schwarzsehen... aber selbst was gegen vermeintliche mißstände tun, da sind sie zu phlegmatisch oder war´s zu doof? sorry hier soll es ja gesittet zugehen: falscher ausdruck: intellektuell limitiert sollte das heißen!
Zitat:

Das enthemmte Gezocke an der Frankfurter Börse wird niemals von der Kapitalertragssteuer erfasst.

börse verstanden? enthemmtes gezocke? was ist denn das bitte? zocken tun doch in erster linie die kleinanleger, die heute in ihrer glaskugel gesehen haben (oder von jemand anderem beraten wurden) daß aktie xyz in 1, 2 oder 5 jahren auf stand doppelt so hoch wie heute ist, dann kaufen und hoffen daß das was sie in der glaskugel gesehen haben auch eintrifft... aber wehe es gibt ein 9/11 oder die immobilienblase in den usa platzt oder oder oder...
aber dann haben sie ja wieder einen grund zum rumjammern.
du meinst mit enthemmtem gezocke wahrscheinlich die institutionellen anleger die jetzt kaufen um in 10 minuten wieder zu verkaufen? nur leider haben die keine glaskugeln sondern ihr handeln fußt auf erfahrungen, berechnungen, kurzfristigen trends und und und... und warum genau sind die jetzt von der kapitalertragssteuer nicht erfaßt? weißt du da mehr als alle anderen oder ist das nur populistischen neidgehabe?
Zitat:

Und mein 2.0 16V ist grundsaniert.

grundsaniert? was bedeutet denn das und welche intention hat das? hab selbst mal vor urzeiten kfzler gelernt aber den begriff hab ich noch nie gehört! ist das nicht ein widerspruch in sich, in ein mind. 15 jahre altes auto das seinen lebenszenit schon hinter sich hat - dazu noch keinen nennenswerte perspektive vor sich hat - mehr zu investieren wie es wert ist? oder was bedeutet bei dir grundsaniert? hey wenn der jetzt "grundsaniert" ist hält er doch bestimmt noch 10 jahre oder? dann lohnt auch jetzt noch der einbau einer lpg-anlage!!! oder haste alles schon verballert in deine grundsanierung?
Zitat:

Wartungsstau

das ist doch ein hirngespinnst von käufern um vkpreise zu drücken. ältere fahrzeuge werden nunmal weniger/schlechter gewartet wie neuere. ist bzw. war aber schon immer so! das ist begründet im abnehmenden verhältnis wartungskosten zum fahrzeugwert.
Zitat:

Alternative Kraftstoffe sind das grosse Thema, hier LPG.

lpg ist kein alternativer kraftstoff! lpg ist wie diesel und benzin ein kraftstoff am ende seiner existensberechtigung. alle derzeitigen verbrennungsmotoren sind auslaufmodelle. lpg-getriebene fahrzeuge wären hier in D überhaupt nicht existent wenn die energiesteuer auf lpg nicht so niedrig wäre. die 500000 die im moment bei uns zugelassen sind, fahren doch nur weil der sprit dafür so günstig ist oder gibt´s noch andere gründe lpg zu fahren?
Zitat:

Aus Gerechtigkeit würde ich alle Treibstoffe gleich billig machen. Und Geldnot sehe ich keine. Ein Hinweis auf den Klimawandel oder Luftverschmutzung also ein Argument für LPG, wie z.B. die rückstandsarme Verbrennung kam nicht. Obwohl in höchsten Kreisen der Klimawandel als Top-Thema gilt.

was willste denn? kraftstoffpreise alle runter damit in summe noch mehr aus den auspufftöpfen rauskommt weil´s so schön billig ist!!! anders wird ein schuh draus: kraftstoffpreise hoch damit jede fahrt auf ihre notwendigkeit und sinnhaftigkeit geprüft wird. und da ist das einzige lenkungsinstrument die steuer! oder willste mit der steuer runter damit die freiwerdende marge von den ölmultis abgegriffen wird?
Zitat:

Hier kursierte die Summe von 1 Mrd Mehreinnahmen

500t lpg-fahrzeuge machen vielleicht 500mio umsatz an den tankstellen. wenn du da 1mrd mehreinnahmen generieren willst mußt du den lpg-preis verdreifachen! und wer wird dann noch mit autogas unterwegs sein wenn benzinfahren günstiger ist? niemand!

deshalb: selbst wenn der steueranteil bei lpg von 10ct auf 22ct steigt bleibt lpg-fahren wesentlich günstiger wie fahren mit benzin. anders sieht´s aus wenn die steuersätze von lpg, diesel und benzin auf 1 niveau gehoben werden das dann wahrscheinlich so bei 50-60ct liegen würde. dann ist lpg TOT weil nicht mehr konkurrenzfähig u.a. wg. umbaukosten!

vg becks





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